Ich hatte jahrelang eine echt schlimme Haut was vor allem damit zu tun hatte, dass sie immer sehr fettig war. Bei einem Frankreich Urlaub bin ich dann auf eine echt tolle Creme bzw. Emulsion gestoßen. Sie hat in erster Linie den Feuchtigkeitshaushalt in meiner Haut wieder ins Gleichgewicht gebracht und ich habe dadurch endlich eine gute Haut bekommen. Nachdem ich bei DM und in verschiedenen Parfumerien nach dieser Creme gesucht habe, wurde ich am Ende erst online fündig. Die Creme bzw. die Marke Provence Santé wird bei uns leider nur online vertrieben (www.provence-sante.de) Ist zwar irgendwie blöd mit den Versandkosten und so, aber das ist es mir echt wert!

Im höheren Lebensalter verliert die Haut vermehrt Fett und Feuchtigkeit. Milde Reinigungslotionen und reichhaltige Körpercremes, zum Beispiel unter anderem mit dem Zusatz von Harnstoff (Urea), vermindern Spannungsgefühl und Juckreiz. Darüber hinaus gibt es eine große Auswahl an Gesichtscremes für sehr trockene Haut im Alter, die meist auch empfindlich ist.

Es gibt viele Hausmittel gegen Hautschuppen. Ein bekanntes Mittel gegen schuppende Kopfhaut ist das Haarwasser. Es kann verschieden zusammensetzt werden, oft sind Brennnesseln enthalten. Das Haarwasser kann selbst nach Rezept hergestellt werden. Ein anderer Tipp gegen Schuppen ist das Teebaumöl. Es ist im Drogeriemarkt erhältlich und wirkt gegen viele Hauptprobleme. Neben der Reduzierung von Schuppen wird dem Teebaumöl auch eine antimykotische Wirkung nachgesagt. Das Teebaumöl kann auch auf Pickel und Mitesser aufgetragen werden und ist daher sehr vielseitig anwendbar. Auf der gesamten Haut kann gegen die trockene Haut auch Olivenöl oder Kokosöl angewendet werden. Das Öl spendet Feuchtigkeit und soll die Haut zurück ins Gleichgewicht bringen. Das Olivenöl oder Kokosöl kann auch auf der Kopfhaut angewendet werden.


Gründliche Reinigung ist das Wichtigste bei fettiger Haut. Sie beseitigt Hautschuppen, hält die Poren frei und entfernt Bakterien. Doch nicht alles, was sauber macht, ist auch gut für die Haut. Aggressive Reinigungsprodukte können die Haut reizen und Unreinheiten verschlimmern. Denn sie trocknen die Haut aus und regen so die Talgproduktion zusätzlich an. Zu starkes Rubbeln oder Reiben wirkt ebenfalls kontraproduktiv. Besser ist eine sanfte, aber gründliche Reinigung. Ideal sind pH-neutrale Waschgels, Reinigungsschaum oder leicht peelende Reinigungsprodukte. Sie sollten vorsichtig einmassiert und mit lauwarmem Wasser abgewaschen werden. Danach auf keinen Fall das Gesicht trocken rubbeln, stattdessen mit einem frischen Handtuch das Wasser vorsichtig abtupfen.
Ein weiterer Tipp: Wenn äußere Einflüsse wie Kälte oder Hitze für die trockene Haut verantwortlich sind, achten Sie darauf, diese zu meiden beziehungsweise entsprechend zu handeln. Das heißt, achten Sie im Sommer auf ausreichenden Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor. Breitkrempige Hüte und helle Kleidung tragen ebenfalls dazu bei, vor einem Zuviel an schädlichen Strahlen zu bewahren.

Zu viele verschiedene Produkte können die Haut so sehr irritieren und ihren Schutzmantel zerstören, dass sie mit einer allergischen Akne reagiert. Diese tritt typischerweise in der unteren Gesichtshälfte – vor allem am Kinn – auf und wird Periorale Dermatitis genannt. Sie zeigt sich in Form von Mini-Pusteln, die das ganze Mund-Kinn-Areal übersehen. Das einzige was die Haut dann wieder ins Gleichgewicht bringt, ist totale Pflege- und Make-Up-Abstinenz. Beuge also lieber vor und stell auf eine minimale Beauty-Routine um – und bleibe bei Produkten, die dir guttun.
Anti-Schuppen-Shampoos, die Hornbildungen behindern: Vor allem zu Beginn der Behandlung können auch Shampoos mit Wirkstoffen eingesetzt werden, die die Bildung der Hornzellen verlangsamen und ihre Verklumpung zu Konglomeraten einschränken. Beispiele für solche Wirkstoffe sind Ammoniumbituminosulfonat (helles sulfoniertes Schieferöl als Ersatz für den früher eingesetzten, heute in kosmetischen Shampoos verbotenen Steinkohleteer), Salicylsäure und kolloidaler Schwefel. Für eine Dauerbehandlung von Kopfschuppen reichen Shampoos mit Wirkstoffen dieser Art in der Regel jedoch nicht aus.
So könnt ihr Pickel am geschicktesten abdecken und schminkt euch einen Strahleteint: Die Finger vor dem Auftragen des Make-ups am besten desinfizieren, um der ohnehin sensiblen Haut keine weiteren Bakterien zuzuführen. Auch Pinsel sollten immer sorgfältig gereinigt werden. Gut vorbereiten könnt ihr eure Haut mit einem speziellen Primer, der grüne Farbpigmente enthält und optisch der Haut die Rötung nimmt.

Besonders im Winter belasten die Minusgrade – oft noch zusammen mit einem starken Wind, Regen oder Schnee – die Schutzbarriere der Haut. Es ist daher sinnvoll, die Haut im Freien mit einem Schal oder Handschuhen zu schützen. Spezielle Kälteschutzcremes sind eine weitere Möglichkeit, allerdings sollten Sie diese abwaschen, sobald Sie einen beheizten Raum betreten. Denn durch die Zimmertemperatur kann es zur Verflüssigung der darin enthaltenen Fettanteile kommen.


Mechanisch funktionierende Peelings mit groben Partikeln sind für die Gesichtshaut zu hart. Sie reizen die Haut und fügen ihr - wenn die oberste Hautschicht durch Schüppchenbildung sowieso bereits nicht intakt ist - im schlimmsten Fall sogar Verletzungen zu. Lieber zu einem sanfteren Peeling greifen, zum Beispiel einem Enzympeeling. Die Enzyme spalten Eiweißbausteine und lösen so die Schüppchen.


Anhaltende Belastungen, depressive Verstimmtheit, Ängstlichkeit beeinflussen über Hormone und Nerven unsere empfindliche Schutzhülle. Der Flüssigkeitshaushalt und die Drüsenfunktionen können spürbar durcheinandergeraten. Pickel oder trockene Haut sind beispielsweise unterschiedliche Zeichen dafür (siehe auch weiter unten "Psychische Erkrankungen").
Wenn die Hautschuppen das Symptom einer Grunderkrankung darstellen, steht im Vordergrund, dass diese Krankheit angemessen behandelt wird, sonst können sich auch die Hautschuppen nicht (zumindest nicht dauerhaft) zurückbilden. Hautschuppen im Rahmen einer Schuppenflechte können mithilfe von Salbenverbänden, die Wirkstoffe wie Harnstoff, Milchsäure oder Salicylsäure enthalten, abgelöst werden. Darüber hinaus ist es wichtig, auch entzündungshemmende Medikamente wie Cortison (Achtung: nicht zu lange anwenden, da die betroffene Haut sonst immer dünner wird), Dithranol oder Calcitriol (abgeleitet vom Vitamin D) anzuwenden. Bei schwerwiegenderen Symptomen kann von einer lokalen Therapie auf eine systemische Behandlung umgestiegen werden. Dann können zum Beispiel Retinoide (abgeleitet vom Vitamin A) eingenommen werden, um die Schuppen schneller zu lösen und das Zellwachstum zu hemmen. Außerdem können Substanzen eingesetzt werden, die das Immunsystem unterdrücken, zum Beispiel Methotrexat. Alternativen sind die Behandlung mit UV-Strahlung oder Laser, die allerdings nur unter strenger ärztlicher Überwachung erfolgen dürfen.
Für eine Pflegeroutine bei unreiner Haut oder Akne ist die Kombination aus klärenden und feuchtigkeitsspendenden Produkten besonders effektiv. Daher bieten sich für diesen Hauttyp ein Feuchtigkeitsfluid auf Wasserbasis oder ein Gel mit einer leichten Textur an, das die Hautporen nicht unnötig verschließt. Inhaltsstoffe, die intensive Feuchtigkeit spenden und porenverfeinernd wirken, sind die besten Pflegepartner für unreine und fettende Haut. Um neuen Unreinheiten und Mitessern vorzubeugen, kannst du deine Haut ein Mal wöchentlich mit einer hautklärenden Maske verwöhnen. Dafür eignen sich feine Peeling-Masken, die deiner Haut ein geglättetes und geschmeidiges Pflegegefühl schenken, sowie komfortable Tuchmasken, die einfach auf das Gesicht aufgelegt werden. Während du dich ausruhst, können sich die hautklärenden Naturpflegestoffe ans Werk machen und helfen, dein Hautbild zu verbessern – Entspannungsmodus an! 
Wie Kopfschuppen am wirksamsten bekämpft werden können, hängt unter anderem davon ab, welche Ursache sie haben. Auch wenn es sich nur um einfache Kopfschuppen handelt, die nicht mit einer Hautkrankheit wie dem seborrhoischen Ekzem oder der Psoriasis in Verbindung stehen, lohnt sich eine Behandlung, weil sie von vielen Betroffenen als kosmetische Beeinträchtigung erlebt werden. Anti-Schuppen-Shampoos können in vielen Fällen gut helfen.
Außerdem ist es ratsam, in der täglichen Hautpflege ein Sonnenschutzmittel zu verwenden, das für unreine und zu Akne neigende Haut geeignet ist. Denn gerade bei medikamentös behandelter Akne, reagiert die Haut besonders empfindlich und muss vor Sonneneinstrahlung geschützt werden. Ein idealer Sonnenschutz für unreine und zu Akne neigender Haut ist zum Beispiel Eucerin Sun Gel-Creme Oil Control LSF 30.
Einmal irritiert, schafft sie es allein nicht wieder in Balance. Und mit dem Alter wird die Haut eher noch empfindlicher, sie wird dünner, bildet weniger Kollagen, und die Gefäße werden brüchiger. Der Schutzmantel, der die Haut vor Reizungen und Umwelteinflüssen bewahrt, wird schwächer, Feuchtigkeit geht schneller verloren, und sie kann sich nicht mehr so gut gegen schädliche Einflüsse wehren. Und wenn Zellschäden durch langjährige Sonnenbestrahlung dazukommen, fehlen ihr erst recht die nötigen Kräfte.
Austrocknung (Dehydratation, Exsikkose): Der Körper kann austrocknen, wenn er mehr Flüssigkeit verliert als er aufnimmt. Gefährdet sind Menschen, die nicht ausreichend trinken. Ein Grund dafür liegt manchmal in einem gestörten Durstgefühl, etwa im höheren Lebensalter. Auch wer viel schwitzt, Durchfall oder Fieber hat und seine Trinkmenge dem Flüssigkeitsverlust nicht anpasst, droht zu dehydrieren. Weitere Ursachen können hormonelle Erkrankungen sein, etwa Diabetes insipidus. Die eher seltene Erkrankung, die vor allem bei Kindern und jungen Erwachsenen auftritt, ist unter anderem dadurch charakterisiert, dass die Betroffenen große Mengen eines stark verdünnten Urins ausscheiden. Mitunter können Nierenfunktionsstörungen ähnliche Kranheitsbilder auslösen. Diabetes insipidus ist nicht mit der  Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) zu verwechseln. Allerdings können auch Stoffwechselentgleisungen bei Diabetes mellitus (diabetisches Koma) zu einer Austrocknung führen (siehe auch unten). Missbräuchlich eingenommene wasserausscheidende Medikamente (Diuretika) oder abführende Mittel entziehen dem Körper ebenfalls zu viel Flüssigkeit.
Wer über einen längeren Zeitraum starker Kälte oder Hitze ausgesetzt ist, sollte auf feuchtigkeitsspendende Cremes setzen. Zudem sollte man schuppige und juckende Stellen nicht übermäßig kratzen, um Entzündungen zu vermeiden. Zuletzt sollte man bei einem plötzlichen Auftreten von Schuppenflechten oder schuppiger Haut einen Hautarzt aufsuchen. Dieser kann weiteren Beschwerden vorbeugen und im Falle einer Neurodermitis die entsprechende Therapie einleiten.
Behutsame Körperpflege: Duschen Sie mit lauwarmem Wasser, eventuell auch nur jeden zweiten Tag. Verwenden Sie milde, seifenfreie, hautneutrale Dusch- und Waschgels. Ausgiebige Vollbäder sind nichts für trockene Haut. Wählen Sie Hygiene- und Pflegeprodukte, die Feuchtigkeit spenden, rückfetten und möglichst nicht parfümiert sind. Wer trockene Haut hat, darf ruhig reichlicher cremen, aber Vorsicht: Auch ein Zuviel des Guten setzt der Haut zu.

Der Grat zwischen unreiner Haut und Akne ist oft schmal: Wenn es nicht bei einigen wenigen Pickeln bleibt und diese immer wiederkehren, spricht man schon von einer milden Form der Akne. Medizinisch gesehen ist diese Hauterkrankung eine chronische Entzündung der Talgdrüsen und die häufigste Hautkrankheit in Deutschland. Bei dieser Diagnose gibt es jedoch verschiedene Schweregrade, die anhand der Anzahl und des Entzündungsgrades der Pickel ermittelt werden. Am besten kann das ein Dermatologe feststellen. Wenn dich deine Pickel also nicht in Ruhe lassen und immer wiederkehren, lohnt sich ein Besuch beim Hautarzt. Dieser kann deine Haut untersuchen und dir genau sagen, von welcher Form der Akne du betroffen bist.
Ein weiterer Tipp: Wenn äußere Einflüsse wie Kälte oder Hitze für die trockene Haut verantwortlich sind, achten Sie darauf, diese zu meiden beziehungsweise entsprechend zu handeln. Das heißt, achten Sie im Sommer auf ausreichenden Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor. Breitkrempige Hüte und helle Kleidung tragen ebenfalls dazu bei, vor einem Zuviel an schädlichen Strahlen zu bewahren.
Je nachdem, ob die schuppige Haut auf Pflegefehler zurückzuführen ist oder ein Verdacht auf eine Erkrankung besteht, werden weitere Schritte eingeleitet. Dabei handelt es sich vorwiegend um Allergietests. Insbesondere, wenn Rötungen und Hautjucken auftreten, wird eine differenzialdiagnostische Untersuchung notwendig, um Erkrankungen wie Neurodermitis und Kontaktdermatitis auszuschließen. Die Abgrenzung der beiden Erkrankungen erfordert unter Umständen eine intensivere Diagnostik.
Ein Film aus Hautfett (Talg), Schweiß und Teilen der Hornzellen überzieht die Hornschicht: der sogenannte Hydrolipidfilm. Sein pH-Wert ist leicht sauer (5,5 pH). Das gefällt nützlichen Bakterien, die auf unserer Haut leben und dafür sorgen, dass krankmachende Keime sich darauf kaum vermehren können. Der saure Film wird darum auch „Säureschutzmantel“ der Haut genannt.
Die Hautschuppenflechte, auch Psoriasis genannt, ist eine entzündliche Hauterkrankung. Sie tritt meist nach der Pubertät auf, und ist nur systemisch therapierbar. Die Psoriasis kann neben Hauterscheinungen auch mit Gelenkbeschwerden und Gefäßentzündungen einhergehen. Für die Therapie der Psoriasis stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Diese werden je nach Schweregrad der Symptome angewandt.
Dass Rauchen eines der schlimmsten Dinge ist, die du deinem Körper antun kannst, ist mittlerweile bekannt. Und auch die Haut leidet unter Tabakkonsum. Jede Zigarette enthält entzündungsfördernde Stoffe und bewirkt so, dass unreine Haut einen Nährboden hat. Außerdem verengen sich durch das Rauchen die Blutgefäße, was dazu führt, dass Sauerstoff und Nährstoffe nicht richtig im Körper verteilt werden können. Der Testosteronlevel steigt durch den Konsum von Zigaretten ebenfalls an, was wiederum die Talgproduktion anregt. Wer also unter Akne leidet, sollte in Betracht ziehen, das Rauchen ein für alle Mal aufzugeben.

Zu viele verschiedene Produkte können die Haut so sehr irritieren und ihren Schutzmantel zerstören, dass sie mit einer allergischen Akne reagiert. Diese tritt typischerweise in der unteren Gesichtshälfte – vor allem am Kinn – auf und wird Periorale Dermatitis genannt. Sie zeigt sich in Form von Mini-Pusteln, die das ganze Mund-Kinn-Areal übersehen. Das einzige was die Haut dann wieder ins Gleichgewicht bringt, ist totale Pflege- und Make-Up-Abstinenz. Beuge also lieber vor und stell auf eine minimale Beauty-Routine um – und bleibe bei Produkten, die dir guttun.
Übertriebenes Waschen und heftiges Rubbeln greifen die Haut an. Gewöhnliche Seifen oder entfettende Waschgels verstärken die Trockenheitsprobleme noch. Auch häufige Peelings verträgt trockene Haut nicht gut, da ihre Hornschicht dünner und nicht so robust ist. Duftstoffe und Konservierungsmittel in Kosmetikprodukten reizen die empfindliche Haut zusätzlich. Sie kann allergisch reagieren. Rötungen und entzündliche Stellen sind die Folge (siehe unten Abschnitt "Therapie").

Ein weiterer Tipp: Wenn äußere Einflüsse wie Kälte oder Hitze für die trockene Haut verantwortlich sind, achten Sie darauf, diese zu meiden beziehungsweise entsprechend zu handeln. Das heißt, achten Sie im Sommer auf ausreichenden Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor. Breitkrempige Hüte und helle Kleidung tragen ebenfalls dazu bei, vor einem Zuviel an schädlichen Strahlen zu bewahren.


Die Beine, insbesondere die Schienbeine sind auch eine typische Lokalisation für schuppende Haut. Diese Hautpartie ist oft sehr trocken. Zusätzlich kann diese Hautpartie durch häufiges Rasieren gereizt sein. Hier hilft meistens schon eine pflegende Bodylotion. Wenn eine Bodylotion nicht hilft, sollte ein Hautarzt zur weiteren Abklärung der Hautveränderung aufgesucht werden.
Nach der Reinigung kommt es auf die richtige Creme an und je nach Hautbeschaffenheit und -problemen haben unterschiedliche Inhaltsstoffe verschiedene Auswirkungen. Ausschau halten nach Benzoylperoxid sollten vor allen Dingen jene, die sehr ölige Haut haben. Denn je höher der Prozentgehalt von Benzoylperoxid in einer Creme, desto austrocknender ist sie. Der Inhaltsstoff löst die Hornschicht der Haut und tötet Bakterien ab. Salicylsäure ist die mildere Variante, sie hilft die Poren zu öffnen, der überschüssige Talg kann entweichen. Azelainsäure hilft vor allen Dingen gegen Mitesser und wirkt antibakteriell. Alle Produkte sollten langsam in die Routine eingeführt werden, Richtlinie für die Verwendung der Mittel ist es, sich langsam von zwei- bis dreimal pro Woche auf eine tägliche Anwendung zu steigern. Die Verwendung der Cremes sollte allerdings immer mit einem Arzt oder Apotheker besprochen werden.
Dort wird mit Abstrichen, Untersuchung der Hautschuppen und allergologischen Tests versucht, die Ursache herauszufinden - eine echte Detektivarbeit. Wichtig ist, jedes Kosmetikum mitzubringen, das als Übeltäter infrage kommen könnte: Schminkprodukte, Pflege, Reinigung, aber auch Handcreme und Nagellack. Es geht aber auch einfacher: Seit Kurzem gibt es einen Weg, die für Allergien verantwortlichen Antikörper im Blut biotechnologisch aufzuspüren. Der "Immuno Solidphase Allergen Chip" ist mit 103 Allergenen präpariert, die bei Kontakt mit Blutserum reagieren oder auch nicht und damit anzeigen, was die Allergie auslöst. Das Verfahren kostet ab 200 Euro und wird von den gesetzlichen Kassen nicht übernommen.
Alles, was die Poren verstopfen kann, wird komedogen genannt. Dies ist natürlich bei bereits unreiner Haut ein absolutes No-Go. Solche Produkte können Hautunreinheiten hervorrufen und bei Betroffenen das Hautbild noch weiter verschlechtern. Die Haut muss atmen können! Beispiele für komedogen sind: Palmöl, Silikonöl, Leinsamenöl, Vaseline und Vieles mehr. Zu den nicht komedogenen Stoffen zählen Arachinsäure, Arganöl und Hanföl. Eine Liste zu nicht komedogenen und komedogenen Stoffen finden Sie im Internet. Nehmen Sie diese doch einfach mit, wenn Sie in den Drogeriemarkt gehen.
Im höheren Lebensalter verliert die Haut vermehrt Fett und Feuchtigkeit. Milde Reinigungslotionen und reichhaltige Körpercremes, zum Beispiel unter anderem mit dem Zusatz von Harnstoff (Urea), vermindern Spannungsgefühl und Juckreiz. Darüber hinaus gibt es eine große Auswahl an Gesichtscremes für sehr trockene Haut im Alter, die meist auch empfindlich ist.
Anti-Schuppen-Öl: Brennessel ist auch Bestandteil eines Anti-Schuppen-Öls. Dazu werden 100 Gramm frische Brennnesseln augepresst und der Saft mit 200 Milliliter Wasser zehn Minuten gekocht. Mit 50 Gramm Seifenkrautwurzeln (erhältlich in der Apotheke) wird die Mischung weitere zehn Minuten eingekocht und anschließend abgeseiht. Der Sud wird mit Milliliter Rizinusöl vermischt. Das Öl wird abends in die in Ihre Kopfhaut einmassiert.

Je nachdem, ob die schuppige Haut auf Pflegefehler zurückzuführen ist oder ein Verdacht auf eine Erkrankung besteht, werden weitere Schritte eingeleitet. Dabei handelt es sich vorwiegend um Allergietests. Insbesondere, wenn Rötungen und Hautjucken auftreten, wird eine differenzialdiagnostische Untersuchung notwendig, um Erkrankungen wie Neurodermitis und Kontaktdermatitis auszuschließen. Die Abgrenzung der beiden Erkrankungen erfordert unter Umständen eine intensivere Diagnostik.
Sonneneinstrahlung: Einerseits nutzt die Haut das Sonnenlicht, um mit seiner Hilfe Vitamin D zu bilden (siehe unten "Vitamin-D-Mangel"). Ist die Haut jedoch länger und intensiv der Sonne ausgesetzt, fangen die betroffenen Partien an zu spannen, sie röten sich und können schmerzen. Die Barriere ist geschwächt, verliert Feuchtigkeit und Fette. Wirken die Sonnenstrahlen fortgesetzt ungehindert ein, schädigen sie die tieferen Hautschichten und lösen weitere Beschwerden aus, etwa Kopfschmerzen, Übelkeit, Kreislaufprobleme, Schwindel.
Es gibt viele Hausmittel gegen Hautschuppen. Ein bekanntes Mittel gegen schuppende Kopfhaut ist das Haarwasser. Es kann verschieden zusammensetzt werden, oft sind Brennnesseln enthalten. Das Haarwasser kann selbst nach Rezept hergestellt werden. Ein anderer Tipp gegen Schuppen ist das Teebaumöl. Es ist im Drogeriemarkt erhältlich und wirkt gegen viele Hauptprobleme. Neben der Reduzierung von Schuppen wird dem Teebaumöl auch eine antimykotische Wirkung nachgesagt. Das Teebaumöl kann auch auf Pickel und Mitesser aufgetragen werden und ist daher sehr vielseitig anwendbar. Auf der gesamten Haut kann gegen die trockene Haut auch Olivenöl oder Kokosöl angewendet werden. Das Öl spendet Feuchtigkeit und soll die Haut zurück ins Gleichgewicht bringen. Das Olivenöl oder Kokosöl kann auch auf der Kopfhaut angewendet werden.

Alkohol: Alkoholmissbrauch schädigt Organe und Nerven in vielfacher Hinsicht. Alkohol verteilt sich über das Blut rasch im Körper. Einen kleinen Teil baut der Organismus zudem über die Schweißdrüsen und damit über die Haut ab. Wer Alkohol trinkt, schwitzt stärker. Allein dadurch trocknet die Haut leichter aus. Zudem fehlen wegen Mangelernährung häufig Vitamine und Mineralstoffe. Das wirkt sich unter anderem auch auf die Hautgesundheit aus. Genauere Informationen zu Alkohol, seiner Wirkung und zu den langfristigen Schäden liefert der Ratgeber "Alkoholabhängigkeit (Alkoholsucht)".

Ein bis zwei Mal in der Woche freut sich deine Haut über ein sanft-klärendes Peeling. Deiner Haut und natürlich der Umwelt zuliebe solltest du jedoch auf ein Produkt ohne Mikroplastik setzen. Eine natürliche Alternative bieten Peelings mit Jojoba-Peelingkörnern, die deine Haut porentief reinigen und abgestorbene Hautzellen auf schonende Art entfernen. Bitte beachte: Gerade wenn du unter Pickeln und Akne leidest, solltest du die feinen Peelingkörner nicht zu sehr auf deiner Haut verreiben. Viel hilft nicht immer viel: Um deine Haut nicht noch mehr zu reizen, solltest du das Peeling nicht zu oft und auf keinen Fall täglich anwenden.


Die Hautoberfläche ist von einem Gemisch aus Wasser und Fettstoffen überzogen, der sogenannten Hydrolipidemulsion. Der Wasseranteil stammt vor allem aus den Schweißdrüsen, der Fettanteil ist ein Gemisch aus Talg (Sebum) und Hornschichtfett. Insgesamt machen die Verhornungsprozesse der Haut etwa 10% des Hautoberflächenfetts aus, der Hauptanteil von etwa 90% ist ein Produkt der Talgdrüsen.
×