Rund jeder Zweite hat laut einer Schätzung deutscher Dermatologen empfindliche Haut (Quelle mdr, 2018). Kritisch sind für diesen Hautypen besonders Duft- und Konservierungsstoffe, die in den meisten kosmetischen Produkten enthalten sind. Die Red Ginseng Facial Soap enthält weder natürliche noch synthetische Duft- oder Konservierungsstoffe. Zudem regt der basische pH-Wert der Stückseife die Haut bei und nach der Reinigung an, selbst wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Die Talgproduktion wird angeregt und die oberste Hautschicht quellt leicht. Besonders bei sehr trockener, zu Neurodermitis neigender Haut kann dieser Effekt sehr vorteilhaft sein. Glycerin, das bei der Seifenherstellung im Kaltverfahren entsteht, ist außerdem ein enthaltener natürlicher Feuchtigkeitsspender. Dieser hauteigene Zuckeralkohol hilft der Haut dabei, selbst mehr Feuchtigkeit zu speichern. Das übliche Spannungsgefühl bleibt so nach der Reinigung meist aus. Das enthaltene Hinoki Wasser und pflanzliche Öle bilden eine rückfettende und antibakterielle Grundlage für alle weiteren Pflegeschritte.
Gleiches gilt, wenn die Tenside zwar mild sind, aber zu oft zum Einsatz kommen. Wäscht man sich zum Beispiel häufig die Hände oder das Gesicht, hat die dadurch angegriffene Hautbarriere zwischen den „Waschgängen“ nicht genug Zeit, sich zu erneuern. Ist sie einmal angeschlagen, werden bei jedem erneuten Kontakt mit Wasser und Tensiden weitere Bausteine der Hornschicht ausgeschwemmt. Die Folge ist eine schleichende Reizung der Haut.
Ein wichtiger Ansatzpunkt: Mit der richtigen Pflege können Sie ganz gezielt die speziellen Probleme der trockenen und irritierten Haut bekämpfen und sich so effektiv Linderung verschaffen. Pflegen Sie irritierte Haut mit den besonders hautverträglichen Produkten der La mer Med Serie. Sie enthält den Wirkstoffkomplex MCC3™ aus Meeresschlick-Extrakt, einem Algenextrakt aus dem Flachen Darmtang (Enteromorpha Compressa) und Meersalz.
Anwendungen mit Honig und Gurken spenden Feuchtigkeit und versorgen die trockene Haut mit Nährstoffen. Ähnlich gut wirkt selbstgemachtes Gesichtswasser aus Karottensaft und Teebaumöl. Ein altes Hausmittel ist Eigelb, welches mit Olivenöl vermischt und in die Haut einmassiert wird. Zur Stärkung der Fettbarriere der Haut können Cremes mit Urea, Allantoin und Panthenol verwendet werden.
Schuppiger Haut lässt sich auf vielfältige Weise vorbeugen. So bringt es bereits eine Menge, die Haut nicht zu sehr zu belasten und beispielsweise nicht zu heiß oder zu kalt zu duschen. Zudem sollte auf austrocknende Cremes weitestgehend verzichtet werden, da diese Schuppenbildung begünstigen. Generell sollte man es vermeiden, aggressive Reinigungsmittel zu verwenden. Rückfettende Shampoos und Lotionen dagegen, spenden der Haut viel Feuchtigkeit und Fett und sind deshalb empfehlenswert.
Alkohol: Alkoholmissbrauch schädigt Organe und Nerven in vielfacher Hinsicht. Alkohol verteilt sich über das Blut rasch im Körper. Einen kleinen Teil baut der Organismus zudem über die Schweißdrüsen und damit über die Haut ab. Wer Alkohol trinkt, schwitzt stärker. Allein dadurch trocknet die Haut leichter aus. Zudem fehlen wegen Mangelernährung häufig Vitamine und Mineralstoffe. Das wirkt sich unter anderem auch auf die Hautgesundheit aus. Genauere Informationen zu Alkohol, seiner Wirkung und zu den langfristigen Schäden liefert der Ratgeber "Alkoholabhängigkeit (Alkoholsucht)".
Zu wenig trinken: Die Haut ist auf einen ausgeglichenen Wasserhaushalt im Körper angewiesen. Sie braucht regelmäßigen Nachschub für die Flüssigkeit, die sie abgibt oder verliert. Wer über längere Phasen zu wenig trinkt, sein Durstgefühl unterdrückt, etwa in Stresszeiten, nimmt der Haut ihr Feuchtigkeitspolster. Sie wirkt fahl, wird rau und spannt. Vor allem ältere Menschen nehmen oft nicht genügend Flüssigkeit zu sich, da das Durstgefühl sich mit den Jahren verringert. Dadurch verliert die ohnehin schon trockenere Haut noch mehr an Feuchtigkeit.
Das leichte Aprikosenöl ist eine gute Alternative für eine Haut, die augenscheinlich weniger Fett benötigt. Aprikosenöl ist sehr leicht und zieht sehr gut in die Haut ein. Darüberhinaus eignet sich das Aprikosenöl als Reinigungsöl und pflegt empfindliche, trockene, spröde und rissige Haut. Aprikosenöl ist ein gutes Basisöl für die jüngere, trockene Haut.
Lebensalter, hormonelle Veränderungen: Verschiedene Hormone, darunter die Geschlechtshormone, beeinflussen auch den Hautzustand. Insbesondere Frauen erleben es, dass sich ihr Hauttyp im Laufe ihres Lebens verändert. So kann die Haut in der Pubertät noch eher fettig sein. Sie normalisiert sich dann später, etwa unter Einnahme eines Verhütungsmittels oder während der Schwangerschaft und Stillzeit. In den Wechseljahren schließlich neigt die Haut oft deutlich zu Trockenheit. Hormonumstellung und natürlicher Alterungsprozess wirken zusammen. Aber auch Männer haben in jungen Jahren oft mit verstärkter Talgproduktion zu tun, im Alter nehmen Fett- und Feuchtigkeitsgehalt der Haut dann spür- und sichtbar ab.
Auch die UV-Strahlung (Sonne) kann in einem geringen Maße heilend auf die Haut wirken. Hier ist natürlich auf die Dosis zu achten. Bei einer längeren Sonnenexposition muss unbedingt auf einen Lichtschutzfaktor geachtet werden. Bei dauerhafter Sonnenexpositon kann die Haut verfrüht altern, außerdem ist das Risiko für weißen Hautkrebs (Basaliom) und schwarzen Hautkrebs (Melanom) erhöht. Beide Krankheitsbilder müssen chirurgisch entfernt werden und bedürfen einer vermehrten Kontrolle des Hautarztes.
Heilerde: Heilerde ist ein besonders bewährtes Hausmittel bei unreiner Haut. Besonders gut wirkt sie als Gesichtsmaske, indem sie mit etwas Wasser zu einem Brei vermengt wird. Die Erde bindet Schadstoffe, kann die Haut von überschüssigem Talg und Schmutz befreien und so effizient gegen Pickel und Mitesser vorgehen. Aufpassen solltest du, wenn du trockene Haut hast. Hier kann Heilerde zu stark austrocknend wirken.

Wir bekommen es von jedem zu hören – unserer Mutter, dem Hausarzt, dem Fitnesstrainer. Aber es ist wirklich etwas dran: Kopfschmerzen verschwinden, Augenschatten erscheinen nicht mehr so dunkel, der Stoffwechsel wird angekurbelt und die Haut wird straffer und reiner, wenn man zwei bis drei Liter pro Tag trinkt. Wem Wasser pur nicht schmeckt, kann es mit Gurke, Minze oder Zitrone aufpeppen oder auf ungesüßte Tees umsteigen.
Reinigen Sie Ihre Haut regelmäßig morgens und, falls Sie Make-up verwenden oder Ihre Haut sehr fettig ist, auch abends. Ziel ist es, die Haut leicht beziehungsweise sanft zu entfetten – nicht aber, sie komplett zu entfetten. Wird die Haut zu stark entfettet, produziert sie sehr wahrscheinlich noch mehr Talg. Die Reinigungsprodukte sollten nicht rückfettend sein und einen pH-Wert haben, der dem der Haut ähnelt (ca. 5,5).
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