Im einfachsten Falle kommen Hautschuppen einfach dadurch zustande, dass die Haut zu trocken ist. Dann kann man eine Selbstbehandlung durchführen. Diese Therapie stützt sich vor allem darauf, die Haut mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen. Hierfür stehen verschiedene Pflegeprodukte und auch Reinigungsmittel zur Verfügung. Besonders gut eignen sich Harnstoff (dieser befeuchtet nicht nur die Haut, sondern kann auch Schuppen lösen) und Präparate auf Öl-Basis (zum Beispiel Mandelöl, Sojaöl oder Erdnussöl). Auch regelmäßige rückfettende Bäder tragen dazu bei, die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen. Außerdem sollte man darauf achten, nur für trockene Haut ausgewiesene Kosmetikartikel zu verwenden, die Haut nicht zu häufig zu waschen bzw. zu lange im Wasser zu bleiben und ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen.
Wenn sich trotz gezielter Pflege mit die Regeneration unterstützenden Lotionen keine Besserung einstellt, gilt es, tiefer liegende Ursachen auszumachen. Neben einem qualifizierten Apotheker können Sie dann natürlich den Hausarzt oder einen Dermatologen zurate ziehen. Sprechen Sie in jedem Fall mit einem Arzt, wenn sich zum Problem „Schuppige Haut“ zusätzlich dauerhafte Symptome wie Schmerzen, Infektionen, allgemeines Unwohlsein, unerklärliche Gewichtsveränderungen, Veränderungen der Fingernägel, Haarausfall und/oder innere Unruhe oder Ängste einstellen. So bekommen Sie eine verlässliche Diagnose und eine entsprechend Behandlungsempfehlung, damit Sie sich bald wieder richtig wohl in Ihrer Haut fühlen.
Man spürt, wenn man hektische Flecken bekommt. Auch ohne in den Spiegel zu schauen. Unser vegetatives Nervensystem hat eine Art Standleitung zur Haut: Stresshormone sabotieren den Transport von körpereigenen Abwehrstoffen und machen sie angreifbar für Einflüsse von außen. "Je ‚dünnhäutiger' wir emotional sind, desto sensibler reagiert auch die Haut", sagt Thilo Evers, der auch auf psychosomatische Erkrankungen spezialisiert ist. Schon Redewendungen weisen darauf hin: Es ist zum Aus-der- Haut-Fahren, man fühlt sich nicht wohl in seiner Haut.
Die dritte Autoimmunerkrankung im Bunde ist die Hashimoto-Thyreoiditis. Bei dieser Erkrankung liegt eine chronische Entzündung vor, weil das eigene Immunsystem gegen das Gewebe der Schilddrüse vorgeht. Anfangs äußert sie sich durch Symptome einer Schilddrüsenüberfunktion wie Schwitzen, Zittern, Herzklopfen und Gewichtsverlust. Später geht die Erkrankung in eine Schilddrüsenunterfunktion über. Dabei leiden die Betroffenen unter Gewichtszunahme, Frieren, Antriebslosigkeit, Verstopfung, Zyklusstörungen, trockener und schuppiger Haut. Von der Erkrankung sind mehr Frauen als Männer betroffen. Die Betroffenen werden leider immer jünger und so trifft die Hashimoto-Thyreoiditis mittlerweile sogar junge Mädchen.
Das sind Mitesser: Ein Mitesser entsteht, wenn übermäßig viel Talg produziert wird. Der Talg kann nicht durch den Kanal des Talgdrüsenfollikels austreten, weil die Oberhaut stark verhornt ist. Es bildet sich ein Pfropfen, der den Ausgang des Follikelkanals verschließt. Der eingelagerte Farbstoff Melanin reagiert mit dem Sauerstoff in der Luft und färbt den Pfropf dunkel - so entsteht das typische Erscheinungsbild von Mitessern. Sie kommen gern auf der Nase, der Stirn und dem Kinn vor, bei fettiger Haut manchmal im ganzen Gesicht.
Das häufigste Hautproblem in Industrieländern ist unreine Haut, die auch zu Akne führen kann. Das ist insoweit wenig überraschend, da die Ursache jeden betrifft: Hormonveränderungen in der Pubertät. Bis zu 95 % der Jugendlichen sind bis zu einem gewissen Grad von Hautunreinheiten betroffen, davon 30 – 40 %* mit so schweren Symptomen, dass eine arzneiliche Therapie erforderlich ist.
Während gluten- und zuckerhaltige Lebensmittel die Darmflora stören, fördern Probiotika die Darmgesundheit. Probiotika findest du beispielsweise in Sauermilchprodukten wie Joghurt. Greife hier jedoch zu zuckerfreien Naturjoghurts, die frei von Zusatzstoffen sind. Auch eine ballaststoffreiche Ernährung mit Haferflocken, Obst und Gemüse kann deinen Darm optimal unterstützen.

Neben diesen Ursachen, welche sich einfach beheben lassen, kann schuppige Haut auch krankheitsbedingt sein. So sind es vor allem Pilzinfektionen oder allergische Reaktionen, welche die Schuppenbildung fördern. Auch genetische Ursachen oder autoimmunologische Erkrankungen sind häufige Ursachen. Darüber hinaus können Mangelzustände in Folge einer ernsten Erkrankung sowie Neurodermitis Schuppenflechte und schuppige Haut auslösen.
Neben diesen Ursachen, welche sich einfach beheben lassen, kann schuppige Haut auch krankheitsbedingt sein. So sind es vor allem Pilzinfektionen oder allergische Reaktionen, welche die Schuppenbildung fördern. Auch genetische Ursachen oder autoimmunologische Erkrankungen sind häufige Ursachen. Darüber hinaus können Mangelzustände in Folge einer ernsten Erkrankung sowie Neurodermitis Schuppenflechte und schuppige Haut auslösen.
Der Ausdruck „fettige Haut“ umschreibt sowohl ölige Haut als auch Mischhaut. Zum einen bezieht er sich natürlich auf das glänzende Hautbild. Typisch für fettige Haut sind große Poren, ein öliger Film gerade auf der T-Zone (Stirn, Nase, Kinn, der Bereich der Ohren) und Unreinheiten wie Mitesser und Pickel. Oft verdickt sich die obere Hautschicht leicht und wird schlechter durchblutet, daher auch der blasse Teint. Kosmetiker sprechen übrigens eher von „öliger Haut“. Bei der Mischhaut ist zwar die ölige T-Zone vorhanden, allerdings ist der Rest des Gesichts eher trocken und spannt leicht.
Nicht umsonst heißt es, man solle sich seinen Schönheitsschlaf gönnen. Wer viel schläft, tut nicht nur dem Körper, sondern auch seiner Seele etwas Gutes. Und jeder kennt den Anblick, der einen nach einer kurzen Nacht erwartet: Augenschatten und eine blasse Haut mit Grauschleier. In der Nacht regeneriert sich der Körper und damit auch die Haut. Im Schlaf transportiert der Körper Giftstoffe ab und repariert Hautschäden. Außerdem reduziert ein erholsamer Schlaf Stress und greift so mit dem folgenden Punkt ineinander.

Die gesunde Haut produziert ihre eigene Fettcreme, denn die Talgdrüsen bilden leicht öligen Talg, auch Sebum genannt. Dieses Sekret ist wichtig für die Haut, denn es schützt sie und versorgt sie mit Feuchtigkeit. Welchen Hauttyp du hast, kannst du grundsätzlich erst einmal nicht beeinflussen, denn er ist genetisch bedingt. Im Gegensatz zum Zustand der Haut - da kannst du mit Pflegeprodukten nachhelfen.
Die Hautoberfläche ist von einem Gemisch aus Wasser und Fettstoffen überzogen, der sogenannten Hydrolipidemulsion. Der Wasseranteil stammt vor allem aus den Schweißdrüsen, der Fettanteil ist ein Gemisch aus Talg (Sebum) und Hornschichtfett. Insgesamt machen die Verhornungsprozesse der Haut etwa 10% des Hautoberflächenfetts aus, der Hauptanteil von etwa 90% ist ein Produkt der Talgdrüsen.
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