Die Hautschuppen im Ohr resultieren aus einem Ungleichgewicht der Haut. Wie die Gesichtshaut kann auch die Haut im Ohr anfangen zu Schuppen, wenn die Haut zu trocken wird. Auch hier empfiehlt es sich, vom Hautarzt verschriebene Cremes zu benutzen. Die Besonderheit am Ohr ist, dass es sich hier, im Gegensatz zur restlichen Haut, um einen wärmeren und feuchteren Ort handelt. Diese begünstigt das Einnisten von Pilzen. Bei einem Pilzbefall der Haut kann es neben Rötung und Juckreiz auch zur Hautschuppung kommen. Der Pilz kann sich überall auf der Haut einnisten.Bei einem Pilzbefall sollte eine antimykotische Therapie eingeleitet werden, um den Pilzbefall der Haut zu stoppen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Des Weiteren gibt es auch innere Einflüsse, die zu einer trockenen, juckenden Haut mit Schuppenbildung führen können. Unter anderem sind das Flüssigkeitsmangel, eine einseitige, wenig vitaminreiche Ernährung, Hormonschwankungen (beispielsweise bedingt durch Pubertät, Schwangerschaft oder Wechseljahre) oder psychische Belastungen wie Stress. Zudem wird die Haut mit zunehmendem Alter natürlicherweise immer trockener, da die Aktivität der Taldrüsen nachlässt. Wird zu wenig Fett produziert, kann die Haut unter anderem den Wasserhaushalt nicht mehr einwandfrei regulieren – und trocknet immer weiter aus.
Vor allem in der Pubertät leiden viele Jugendliche an unreiner Haut, doch auch mit fortgeschrittenem Alter können Hautunreinheiten noch auftreten. So leiden Erwachsene mit 30 und 40 Jahren mitunter noch an Akne. Unreine Haut ist häufig genetisch und hormonell bedingt, doch auch ein ungesunder Lebensstil kann sich auf deine Haut auswirken. Zu den häufigsten Auslösern gehören dabei unter anderem:
Ein anderer Grund für schuppende Haut kann ein Hautpilz sein (Mykose). Der Pilz kann prinzipiell überall vorkommen, manifestiert sich aber meistens in warmen, feuchten Gebieten der Haut. Dazu zählen der Intimbereich, Hautfalten und die Achselhöhle. Hier ist die Therapie der Wahl ein pilztötendes Mittel (Antimykotikum). Frei verkäuflich ist das Canesten®, bei starken Pilzbefall sollte jedoch ein Arzt aufgesucht werden.
Aloe Vera ist ideal für die Haut – vor allem, wenn diese gereizt, trocken und dazu noch schuppig ist. Am besten ist das frische Gel, direkt aus der Pflanze. Ein Blatt wird der Länge nach aufgeschnitten, das Innere heraus gekratzt, etwas mit der Gabel zerdrückt und dann auf die Haut aufgetragen. Wer keine Aloe Pflanze zu Hause hat, kauft sich ein gutes, hochwertiges reines Aloe Vera Gel. Wenn die Haut das Gel aufgenommen hat, spannt diese etwas. Wem das unangenehm ist, der kann circa eine halbe Stunde nach dem Auftragen den Bereich mit etwas lauwarmem Wasser ab und tupft die Haut vorsichtig trocken.
Als wirksam erwiesen sich Salben mit Corticoiden, welche Neurodermitis und Schuppenflechte zwar nicht komplett beheben können, die auftretenden Beschwerden allerdings stark reduzieren. Zuletzt kann eine Behandlung mit Salicylsäure helfen, die Schuppenflechte abzulösen, ohne die Haut weiter zu reizen. Neurodermitis lässt sich nur nach Ermittlung der genauen Ursache effektiv behandeln.
Nach der Reinigung kommt es auf die richtige Creme an und je nach Hautbeschaffenheit und -problemen haben unterschiedliche Inhaltsstoffe verschiedene Auswirkungen. Ausschau halten nach Benzoylperoxid sollten vor allen Dingen jene, die sehr ölige Haut haben. Denn je höher der Prozentgehalt von Benzoylperoxid in einer Creme, desto austrocknender ist sie. Der Inhaltsstoff löst die Hornschicht der Haut und tötet Bakterien ab. Salicylsäure ist die mildere Variante, sie hilft die Poren zu öffnen, der überschüssige Talg kann entweichen. Azelainsäure hilft vor allen Dingen gegen Mitesser und wirkt antibakteriell. Alle Produkte sollten langsam in die Routine eingeführt werden, Richtlinie für die Verwendung der Mittel ist es, sich langsam von zwei- bis dreimal pro Woche auf eine tägliche Anwendung zu steigern. Die Verwendung der Cremes sollte allerdings immer mit einem Arzt oder Apotheker besprochen werden.
Wer über einen längeren Zeitraum starker Kälte oder Hitze ausgesetzt ist, sollte auf feuchtigkeitsspendende Cremes setzen. Zudem sollte man schuppige und juckende Stellen nicht übermäßig kratzen, um Entzündungen zu vermeiden. Zuletzt sollte man bei einem plötzlichen Auftreten von Schuppenflechten oder schuppiger Haut einen Hautarzt aufsuchen. Dieser kann weiteren Beschwerden vorbeugen und im Falle einer Neurodermitis die entsprechende Therapie einleiten.
Trockene Haut: Sie hat eine eingeschränkte Schutzfunktion und sollte deshalb nur sanft gepflegt werden. Das Problem sind hier weniger Unreinheiten (Keime können sich schwerer ansiedeln) als Irritationen, Fältchen und Entzündungen. Verwenden Sie (wenn überhaupt) nur milde Reinigungsprodukte. Feuchtigkeits- und fettreiche Produkte lindern Spannungsgefühle.
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Die Beine, insbesondere die Schienbeine sind auch eine typische Lokalisation für schuppende Haut. Diese Hautpartie ist oft sehr trocken. Zusätzlich kann diese Hautpartie durch häufiges Rasieren gereizt sein. Hier hilft meistens schon eine pflegende Bodylotion. Wenn eine Bodylotion nicht hilft, sollte ein Hautarzt zur weiteren Abklärung der Hautveränderung aufgesucht werden.
Die Haut, das größte Organ des Menschen, bildet die Barriere zwischen Umwelt und Körperinnerem. Sie puffert äußere Einflüsse ab, schützt den Körper vor Licht, Wasser, Schadstoffen und Keimen. Über Fühler in der Haut erspürt der Tastsinn Berührungen und Druck. Sinneszellen und Nerven nehmen Schmerz- und Temperaturreize auf, filtern sie und leiten sie nach innen.
Der Grat zwischen unreiner Haut und Akne ist oft schmal: Wenn es nicht bei einigen wenigen Pickeln bleibt und diese immer wiederkehren, spricht man schon von einer milden Form der Akne. Medizinisch gesehen ist diese Hauterkrankung eine chronische Entzündung der Talgdrüsen und die häufigste Hautkrankheit in Deutschland. Bei dieser Diagnose gibt es jedoch verschiedene Schweregrade, die anhand der Anzahl und des Entzündungsgrades der Pickel ermittelt werden. Am besten kann das ein Dermatologe feststellen. Wenn dich deine Pickel also nicht in Ruhe lassen und immer wiederkehren, lohnt sich ein Besuch beim Hautarzt. Dieser kann deine Haut untersuchen und dir genau sagen, von welcher Form der Akne du betroffen bist.

Eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung, die dir eine große Bandbreite an Vitaminen und Nährstoffen liefert, ist der beste Garant für schöne Haut. Wichtig sind zum Beispiel Antioxidantien (beispielsweise aus Beeren, Nüssen und grünem Gemüse) und Proteine (zum Beispiel aus Fisch, Eiern, Geflügel, Fleisch, Soja) sowie gesunde Fette (wie Oliven-, Lein- und Kokosöl), die die Haut gesund und frisch halten.


Das sind Mitesser: Ein Mitesser entsteht, wenn übermäßig viel Talg produziert wird. Der Talg kann nicht durch den Kanal des Talgdrüsenfollikels austreten, weil die Oberhaut stark verhornt ist. Es bildet sich ein Pfropfen, der den Ausgang des Follikelkanals verschließt. Der eingelagerte Farbstoff Melanin reagiert mit dem Sauerstoff in der Luft und färbt den Pfropf dunkel - so entsteht das typische Erscheinungsbild von Mitessern. Sie kommen gern auf der Nase, der Stirn und dem Kinn vor, bei fettiger Haut manchmal im ganzen Gesicht.
Stress, seelische Belastungen: Dass die Haut der Spiegel der Seele ist, kennen viele aus eigener Beobachtung. Glückliche, entspannte Lebensphasen beflügeln, ebenso wie positiver Stress, und lassen die Haut frisch und rosig erscheinen. Kehrt sich befriedigende Aktivität in negative Daueranspannung um, leidet die Haut sichtbar mit. Sie wird blass und fahl, spannt, schuppt und juckt. Manchmal zeigen sich gerötete und entzündete Stellen.
Auch ein Pilzbefall kann zu Hautschuppen führen. Bei gesunden Menschen kann das Immunsystem eine Besiedlung mit Pilzen normalerweise gut in Schach halten, sollte allerdings eine geschwächte Immunabwehr vorliegen, durch eine zugrundeliegende Erkrankung oder durch hinzukommende belastende Umstände wie intensive Sonneneinstrahlung zusätzlich beansprucht werden, so können sich die Pilze auf der Haut ausbreiten.
Wichtig ist es auch, den Ursachen für die unreine Haut auf den Grund zu gehen. Die Akneform – Akne vulgaris oder eine andere Art – spielt für die Therapie ebenfalls eine Rolle. Der Dermatologe prüft zudem, ob andere Hauterkrankungen vorliegen, die unreine Haut verursachen können. Eine Blutuntersuchung hilft, Störungen des Hormonhaushalts aufzudecken.
In der Lederhaut, medizinisch Dermis, liegen die Talgdrüsen. Sie produzieren kontinuierlich ein Gemisch aus Fettstoffen, den Talg. Der Talg besteht aus Triglyzeriden, Fettsäuren, Wachsen und Cholesterin sowie Proteinen, wobei die genaue Zusammensetzung individuell unterschiedlich ist. Deshalb ist auch der Fettigkeitsgrad der Haut von Mensch zu Mensch verschieden. Aufgabe des Talgs ist es, die Hautoberfläche zu fetten und so zu verhindern, dass sie austrocknet. Zudem schützt der Talg die Haut vor äußeren Einflüssen und dem Eindringen von Krankheitserregern.  
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