Pflanzenöle können eine echte Alternative zu Emulsionen sein. Die Fettsäuren von Pflanzenölen ähneln denen der Hautbarriere. Sie sind in der Lage, sich gut die Barriere der Haut zu integrieren und diese zu stärken. Pflanzenöle enthalten keine Emulgatoren. Emulgatoren stören die Hautbarriere strukturell. Der Haut gehen notwendige Fette verloren, der Feuchtigkeitsverlust steigt. Rissige Stellen, Entzündungen und Hautschuppungen sind häufige Folgen. Bei einer irritierten, trockenen Haut liegt eine Störung der Hautbarriere vor. Diese kann zeitlich begrenzt, akut oder dauerhaft als chronische Hautbarrierestörung auftreten.
Außerdem ist es ratsam, in der täglichen Hautpflege ein Sonnenschutzmittel zu verwenden, das für unreine und zu Akne neigende Haut geeignet ist. Denn gerade bei medikamentös behandelter Akne, reagiert die Haut besonders empfindlich und muss vor Sonneneinstrahlung geschützt werden. Ein idealer Sonnenschutz für unreine und zu Akne neigender Haut ist zum Beispiel Eucerin Sun Gel-Creme Oil Control LSF 30.
Pickel, Pusteln, Mitesser...wer unreine Haut oder sogar (schwere) Akne hat, ist meist nicht gerade erfreut. Die „Streusel“ im Gesicht, am Dekolleté oder Rücken sind für viele Betroffene ein ästhetisches Problem, wenn auch im Allgemeinen kein Grund zur Sorge. Gegen unreine Haut werden unzählige Cremes, Pasten, Waschlotionen und sonstige Produkte angeboten. Lesen Sie, was hilft und wann Sie zum Arzt gehen sollten.
Wer Gesichtsöle mag, kann Klassiker wie Mandelöl, Arganöl, Macadamia- oder Kokosöl (Stars wie Emma Stone und Blake Lively schwören drauf) verwenden, auch Traubenkernöl unterstützt die Bildung der Hautschutzbarriere. Es gibt aber auch Cremes, die Mandel- oder Traubenkernöl enthalten und als Tagescremes keine glänzenden Spuren auf dem Gesicht hinterlassen. Omega-Fettsäuren stecken in Cremes, die die Hautoberfläche beruhigen und glätten sollen. Sie eignen sich auch für reife Haut als Anti-Aging-Pflege.

In der Regel begutachtet zunächst der Hausarzt die Haut und erfasst zusätzliche Symptome. Je nach Verdacht zieht er einen Hautarzt (Dermatologen) oder einen Facharzt für innere Erkrankungen (Internist) hinzu. Ergeben sich Hinweise auf eine psychische Problematik, übernehmen meist ein Psychiater oder Psychotherapeut die weitere Diagnose und die Behandlung.


Mechanisch funktionierende Peelings mit groben Partikeln sind für die Gesichtshaut zu hart. Sie reizen die Haut und fügen ihr - wenn die oberste Hautschicht durch Schüppchenbildung sowieso bereits nicht intakt ist - im schlimmsten Fall sogar Verletzungen zu. Lieber zu einem sanfteren Peeling greifen, zum Beispiel einem Enzympeeling. Die Enzyme spalten Eiweißbausteine und lösen so die Schüppchen.
Unreine Haut braucht unbedingt die passende Reinigung und Pflege, sonst können sich die Unreinheiten noch weiter verschlimmern. Sanfte Reinigungsmilch und Cremes mit Fruchtsäuren etwa sind eine gute Kombination zur Gesichtspflege unreiner Haut. Klärend sind auch spezielle Pflegeprodukte, in denen zum Beispiel Salicylsäure enthalten ist. Sie löst Hautschuppen und lässt Talg abfließen. Wichtig ist auch, dass keine fettigen oder öligen Produkte verwendet werden. Am besten eignen sich PH-neutrale Waschlotionen und antibakterielle, beruhigende Cremes.
Make-Up sollte sorgfältig ausgewählt werden. Dabei ist auf die Hautbeschaffenheit und die individuelle Verträglichkeit zu achten. Hierbei empfiehlt es sich, mehrere Produkte auszuprobieren und bei besonderen Problemen die Empfehlung des Hautarztes einzuholen. Das größte Problem bei Make-Up in Bezug auf Schuppenbildung ist, dass manche Make-Ups die Haut besonders austrocknen. Hier kann es helfen, wenn anstatt des Make-Ups eine deckende Tagescreme angewandt wird. Diese hat zwar nicht so viel Deckkraft wie das Make-Up, spendet der Haut aber mehr Feuchtigkeit und verstopft nicht die Poren. Dadurch entstehen auch weniger Pickel.
Rund um das Thema unreine Haut sind viele Mythen in unseren Köpfen fest verankert. Doch nicht alle entsprechen der Wahrheit. Obwohl bei unreiner Haut Bakterien und Entzündungen eine Rolle spielen, handelt es sich dabei nicht um eine ansteckende Infektionskrankheit. Unreine oder zu Pickeln neigende Haut ist auch nicht das Resultat mangelnder Hygiene oder der Ausdruck einer Allergie.
Kontaktekzeme: Ekzeme sind Hautausschläge, die manchmal auf eher fettiger Haut mit veränderter Talgproduktion (seborrhoisches Ekzem), oft jedoch auf trockener Haut entstehen. Sie sind Ausdruck für unterschiedliche Hautprobleme (siehe dazu den Ratgeber "Hautausschlag"). Trockene Haut ist allgemein anfälliger für Kontaktekzeme. Da hier die Hautbarriere häufig durchlässiger ist, reagiert trockene Haut auch empfindlicher, wenn sie mit Reizstoffen in Berührung kommt. Ein akutes Kontaktekzem kann zum Beispiel nach wiederholtem Einwirken von allergieauslösenden Substanzen wie Nickel, Konservierungsstoffen, Latex, Reinigungsmitteln auftreten. Zum einen ist trockene Haut also die Basis, auf der sich Ekzeme entwickeln können, zum anderen trocknet die Haut an den erkrankten Partien noch stärker aus.
Unreine Haut kann viele Ursachen haben, am häufigsten sind aber Hormone schuld daran, dass Akne in unserem Gesicht aufblüht. Androgene sind männliche Sexualhormone, zu denen unter anderem Testosteron gehört, das auch in den Eierstöcken der Frau produziert werden kann. Testosteron sorgt dafür, dass der Körper mehr Talg produziert. Dadurch verstopfen die Talgdrüsenausgänge und die Haut kann nicht mehr atmen, es kommt zu Entzündungen. Die vermehrte Hautschuppung durch Testosteron trägt ebenfalls dazu bei, dass die Talgdrüsen verstopfen. Insulin ist ein androgenverstärkender Faktor und feuert somit auch die Testosteron Produktion an. Unregelmäßige oder ausbleibende Menstruationszyklen, eine Verkleinerung der Brust, oder Haare, die dort sprießen, wo keine sein sollten, sind Anzeichen für einen Erhöhten Androgenspiegel. Die schlechte Nachricht: Hormone in den Griff zu bekommen, ist die schwierigste Aufgabe und kann nur mit einem Arzt gemeistert werden. Hormonfördernde Faktoren wie Insulin können allerdings mit der richtigen Ernährung reguliert werden.
Man spürt, wenn man hektische Flecken bekommt. Auch ohne in den Spiegel zu schauen. Unser vegetatives Nervensystem hat eine Art Standleitung zur Haut: Stresshormone sabotieren den Transport von körpereigenen Abwehrstoffen und machen sie angreifbar für Einflüsse von außen. "Je ‚dünnhäutiger' wir emotional sind, desto sensibler reagiert auch die Haut", sagt Thilo Evers, der auch auf psychosomatische Erkrankungen spezialisiert ist. Schon Redewendungen weisen darauf hin: Es ist zum Aus-der- Haut-Fahren, man fühlt sich nicht wohl in seiner Haut.
Hautschuppen können auch durch das Krankheitsbild der Schuppenflechte (Psoriasis) hervorgerufen werden. Hierbei handelt es sich um eine entzündliche Krankheit. Die Psoriasis geht mit Rötung und Schuppung der Haut, sowie gelegentlich mit Juckreiz und Schmerzen einher . Die Psoriasis bedarf einer systemischen Therapie, im akuten Schub mit Cortison. Es ist eine stationäre Aufnahme oft nicht zu vermeiden.
Die Ginsengwurzel ist seit 5.000 Jahren in Asien als Heilpflanze bekannt. Der in der Red Ginseng Facial Soap verwendete koreanische Ginseng ist der beliebteste, da er den höchsten Gehalt und das größte Spektrum an Ginsenosiden aufweist. Ginsenoside sind Saponine, die nur in Ginseng vorkommen. Diese unterschiedlichen Ginsenoside wirken zum Teil sehr verschieden auf den Organimus, auch gegensätzlich. Man könnte also von einer Yin & Yang Wirkung sprechen. Da die Ginseng Wurzel schwer zu kultivieren ist und sehr langsam wächst, liegt der Preis fast so hoch wie bei den ebenfalls beliebten Trüffeln.
Nur wer über einen langen Zeitraum seine Haut morgens und abends reinigt, kann mit guten Ergebnissen rechnen. Vor allen Dingen das Abschminken am Abend ist unumgänglich. Schmutz, Talg und Make-up sammeln sich über den Tag hinweg an und wenn diese nicht vor dem Schlafengehen entfernt werden, haben sie Zeit, über Nacht in die Poren zu gelangen und diese zu verstopfen. Aber auch morgens ist die Reinigung mit einem sanften, pH-neutralen Waschgel zu empfehlen: Auch in der Nacht schwitzen wir und Schmutz und Öl sammeln sich an der Hautoberfläche an.
Nicht umsonst heißt es, man solle sich seinen Schönheitsschlaf gönnen. Wer viel schläft, tut nicht nur dem Körper, sondern auch seiner Seele etwas Gutes. Und jeder kennt den Anblick, der einen nach einer kurzen Nacht erwartet: Augenschatten und eine blasse Haut mit Grauschleier. In der Nacht regeneriert sich der Körper und damit auch die Haut. Im Schlaf transportiert der Körper Giftstoffe ab und repariert Hautschäden. Außerdem reduziert ein erholsamer Schlaf Stress und greift so mit dem folgenden Punkt ineinander.
Pflanzenöle können eine echte Alternative zu Emulsionen sein. Die Fettsäuren von Pflanzenölen ähneln denen der Hautbarriere. Sie sind in der Lage, sich gut die Barriere der Haut zu integrieren und diese zu stärken. Pflanzenöle enthalten keine Emulgatoren. Emulgatoren stören die Hautbarriere strukturell. Der Haut gehen notwendige Fette verloren, der Feuchtigkeitsverlust steigt. Rissige Stellen, Entzündungen und Hautschuppungen sind häufige Folgen. Bei einer irritierten, trockenen Haut liegt eine Störung der Hautbarriere vor. Diese kann zeitlich begrenzt, akut oder dauerhaft als chronische Hautbarrierestörung auftreten.
Auch in Handtüchern können sich Bakterien sammeln. Trocknest du dich immer wieder mit dem gleichen Handtuch ab, reibst du die Bakterien immer wieder erneut auf dein Gesicht. Das kann vor allem dann zu Unreinheiten führen, wenn du dein Handtuch nicht nur für dein Gesicht, sondern auch für deine Hände oder deinen ganzen Körper verwendest. Der Schmutz, den du das eine Mal löst, gelangt so beim nächsten Abtrocknen auf die Haut. Besser ist es, wenn du ein Handtuch speziell für dein Gesicht benutzt, das du jeden oder jeden zweiten Tag austauschst.
Obwohl du bei unreiner Haut wahrscheinlich den Drang verspürst, dein Gesicht häufig zu waschen, solltest du dies nur zweimal täglich tun, nämlich morgens und abends. Zu viel Hygiene kann den ph-Wert deines Säureschutzmantels stören und so noch mehr Hautunreinheiten auslösen. Dennoch solltest du deine Haut regelmäßig peelen. Unreinheiten entstehen durch eine Verhornung der Haut, die aus einer übermäßigen Zellproduktion und einer nicht ausreichenden Abschuppung abgestorbener Hautzellen erfolgt. Chemische und mechanische Peelings können diese Abschuppung übernehmen, die Poren befreien und so den Talgabfluss fördern.
Selbst gewaschene Hände haben unter den Fingernägeln noch Bakterien. Dies ist völlig normal. Wenn unbedingt selbst gedrückt werden muss, dann bitte Folgendes beachten: die Hände müssen gewaschen sein und gedrückt wird immer mit Hilfe eines Kosmetiktuches oder eines sogenannten Komedonenquetschers (diesen vorher bitte desinfizieren). Mit sanftem Druck von allen Seiten, von unten nach oben und sobald Blut austritt, wird sofort aufgehört. Danach wird die Stelle gereinigt. Hierfür ist Calendula-Essenz zu empfehlen. Diese wird im Verhältnis 1:10 mit abgekochtem Wasser verdünnt und damit dann die Stelle abgetupft. Später kann noch mit einer Zinksalbe nachbehandelt werden. Diese wirkt heilend und antientzündlich. Aber bitte nur punktuell verwenden – für eine großflächige Anwendung ist Zinksalbe nicht geeignet.
Durch die Kombination mit Liposomen können die Pflanzenöle besser in die Hautbarriere integriert werden. Zusätzlich haben Liposomen, durch ihre eigene Beschaffenheit, weitere Effekte auf die Hautbarriere, den Hautzustand und den Feuchtigkeitsgehalt der Haut. Unter anderem unterstützen sie die Hautregeneration. Für weitere Informationen verweisen wir auf auf unsere Angaben in dem Abschnitt “Weiterführende Literatur”. Wichtig ist, dass Liposome nicht in Verbindung mit ätherischen Ölen angewendet werden sollten, da dies zu Hautirritationen führen kann.
Anhaltende Belastungen, depressive Verstimmtheit, Ängstlichkeit beeinflussen über Hormone und Nerven unsere empfindliche Schutzhülle. Der Flüssigkeitshaushalt und die Drüsenfunktionen können spürbar durcheinandergeraten. Pickel oder trockene Haut sind beispielsweise unterschiedliche Zeichen dafür (siehe auch weiter unten "Psychische Erkrankungen").

Wie Kopfschuppen am wirksamsten bekämpft werden können, hängt unter anderem davon ab, welche Ursache sie haben. Auch wenn es sich nur um einfache Kopfschuppen handelt, die nicht mit einer Hautkrankheit wie dem seborrhoischen Ekzem oder der Psoriasis in Verbindung stehen, lohnt sich eine Behandlung, weil sie von vielen Betroffenen als kosmetische Beeinträchtigung erlebt werden. Anti-Schuppen-Shampoos können in vielen Fällen gut helfen.


Im einfachsten Falle kommen Hautschuppen einfach dadurch zustande, dass die Haut zu trocken ist. Dann kann man eine Selbstbehandlung durchführen. Diese Therapie stützt sich vor allem darauf, die Haut mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen. Hierfür stehen verschiedene Pflegeprodukte und auch Reinigungsmittel zur Verfügung. Besonders gut eignen sich Harnstoff (dieser befeuchtet nicht nur die Haut, sondern kann auch Schuppen lösen) und Präparate auf Öl-Basis (zum Beispiel Mandelöl, Sojaöl oder Erdnussöl). Auch regelmäßige rückfettende Bäder tragen dazu bei, die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen. Außerdem sollte man darauf achten, nur für trockene Haut ausgewiesene Kosmetikartikel zu verwenden, die Haut nicht zu häufig zu waschen bzw. zu lange im Wasser zu bleiben und ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen.
Häufige Ursache für fettige Haut ist die Ernährung. Mit ein paar Veränderungen am Speiseplan lassen sich die Symptome meist schnell lindern. Deshalb raten Experten, erst einmal an dieser Schraube zu drehen, ehe in den Hormonhaushalt eingegriffen wird. Das bedeutet: wenig Zucker, wenig Fett, denn beides regt die Talgproduktion an. Obst und Gemüse liefern dagegen Nährstoffe und regen die Talgproduktion nicht an. Und natürlich viel Wasser trinken.
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