Wenn die Haut juckt, sich rötet oder schuppt, Pusteln oder Ausschlag bildet oder spannt, zeigt sie, dass etwas sie aus dem Gleichgewicht bringt. Eine medizinische Skala dafür gibt es nicht, doch schon der natürliche Alterungsprozess führt dazu, dass unsere Haut dünner wird und immer weniger „wegstecken“ kann. Bei manchen meldet sie sich, wenn sie die Kosmetika wechseln, bei anderen, wenn sie zu aggressive Reinigungsprodukte verwenden. Diese „Unberechenbarkeit“ unserer Haut können wir nicht verhindern – aber eine Menge dafür tun, um sie mit der richtigen Pflege zu beruhigen und ihr weniger Stress zuzumuten. Ursachen unabhängig schädigt die Trockenheit zunehmend die gesunde Hautbarriere und führt zu einer weiteren Verschlechterung der Hautsituation.

Tierische Produkte sollten in Maßen auf dem Speiseplan stehen, da sie meist viele gesättigte Fettsäuren enthalten, welche die fettige Haut zusätzlich belasten. Wenn Sie fettige Haut haben, sollten Sie außerdem darauf achten, genügend zu trinken, am besten stilles Mineralwasser. Experten raten zudem dazu, über die Nahrung ausreichend Vitamin A und Zink zu sich zu nehmen – beides wirke sich positiv auf fettige Haut aus.
Empfindlichkeiten gehen oft vorüber, einfach so. Kein Grund zur Panik also. Rund 20 bis 30 Millionen Menschen in Deutschland aber leiden nach Schätzungen des Ärzteverbandes Deutscher Allergologen an Allergien. Und auch diese Gruppe wächst: Aus der zentralen Allergiedatenbank der Hautklinik der Uni Göttingen geht hervor, dass sich jährlich knapp 600 000 Deutsche neu mit einem allergischen Kontaktekzem plagen.
Im Gesicht erscheint trockene Haut oft müde und fahl. Manchmal zeigen sich dünne Schuppen und gerötete Stellen. Auf rauen Wangen entwickeln sich rasch feine Fältchen. Besonders leicht spannt und juckt die Haut auch an den Unterschenkeln über den Schienbeinen, an Füßen, Händen, Ellbogen und Unterarmen. Wenn der Haut anhaltend Fett und Feuchtigkeit fehlen, zieht sie sich pergamentartig zusammen. Erhält sie dann nicht ausreichend Schutz und Pflege, kann sie sich vermehrt schuppen, rissig werden und sich entzünden.

Westliche Ernährungsweise: Die westliche Ernährungsweise besteht zu einem Großteil aus Kohlenhydraten und vor allem Zucker in Form von Süßspeisen wie Gebäck, aber auch Softdrinks. Zucker fördert jedoch das Bakterienwachstum und damit die Entstehung unreiner Haut und Pickel. Auch fettige Speisen wie Pommes und Burger können sich negativ auf dein Hautbild auswirken.
Anti-Schuppen-Shampoos, die Mikroorganismen hemmen: Am wirksamsten gegen einfache Kopfschuppen sowie Kopfschuppen, die durch das seborrhoische Ekzem ausgelöst sind, haben sich Shampoos mit antimikrobiellen Wirkstoffen erwiesen. Sie hemmen die Malassezia-Hefen und wirken dadurch der Schuppenbildung unmittelbar entgegen. Die wirksamsten Anti-Schuppen-Shampoos enthalten Selendisulfid, Imidazolderivate (Ketokonazol, Econazol, Miconazol, Bifonazol), Undecensäure-Derivate, Ciclopiroxolamin oder Pyrimidin-Derivate (Zinkpyrithion und Pirocton Olamin).
Der Ausdruck „fettige Haut“ umschreibt sowohl ölige Haut als auch Mischhaut. Zum einen bezieht er sich natürlich auf das glänzende Hautbild. Typisch für fettige Haut sind große Poren, ein öliger Film gerade auf der T-Zone (Stirn, Nase, Kinn, der Bereich der Ohren) und Unreinheiten wie Mitesser und Pickel. Oft verdickt sich die obere Hautschicht leicht und wird schlechter durchblutet, daher auch der blasse Teint. Kosmetiker sprechen übrigens eher von „öliger Haut“. Bei der Mischhaut ist zwar die ölige T-Zone vorhanden, allerdings ist der Rest des Gesichts eher trocken und spannt leicht.
Frauen sind häufiger von Hautunreinheiten betroffen, als Männer. Besonders, wenn sie schon als Teenager Akne hatten und nun im Beruf unter permanenter Anspannung stehen. Mögliche Ursache: Stress und damit einhergehende hormonelle Schwankungen. Wissenschaftler ­vermuten, dass unter chronischem Stress vermehrt männliche Hormone pro­duziert werden und das Stress­hormon Adrenalin die Wirkung dieser Androgene im Gewebe noch erhöht. Noch dazu wirken zyklusbedingte Hormonschwankungen auf unsere Haut ein und werden von der Einnahme der Pille, häufigem Wechseln der Pillensorte und spontanem Absetzen verschlimmert. Gynäkologen oder Heilpraktiker können dich vor dem Absetzen beraten und mit geeigneten Mitteln die Pickel im Zaum halten.

Wer über einen längeren Zeitraum starker Kälte oder Hitze ausgesetzt ist, sollte auf feuchtigkeitsspendende Cremes setzen. Zudem sollte man schuppige und juckende Stellen nicht übermäßig kratzen, um Entzündungen zu vermeiden. Zuletzt sollte man bei einem plötzlichen Auftreten von Schuppenflechten oder schuppiger Haut einen Hautarzt aufsuchen. Dieser kann weiteren Beschwerden vorbeugen und im Falle einer Neurodermitis die entsprechende Therapie einleiten.
Obwohl du bei unreiner Haut wahrscheinlich den Drang verspürst, dein Gesicht häufig zu waschen, solltest du dies nur zweimal täglich tun, nämlich morgens und abends. Zu viel Hygiene kann den ph-Wert deines Säureschutzmantels stören und so noch mehr Hautunreinheiten auslösen. Dennoch solltest du deine Haut regelmäßig peelen. Unreinheiten entstehen durch eine Verhornung der Haut, die aus einer übermäßigen Zellproduktion und einer nicht ausreichenden Abschuppung abgestorbener Hautzellen erfolgt. Chemische und mechanische Peelings können diese Abschuppung übernehmen, die Poren befreien und so den Talgabfluss fördern.
Symptome: Die Haut ist insgesamt, stellenweise aber extrem trocken und juckt häufig stark. Durch Kratzen entstehen offene Hautpartien, die sich leicht entzünden. Typisch sind schuppende Hautauschläge mit Knötchen im Gesicht, am Hals, an den Ellbeugen und Kniekehlen und später auch am Oberkörper. Bestimmte Faktoren wie trockene, staubige Luft, allergieauslösende Nahrungsmittel oder Stress verschlimmern die Beschwerden.
Honig schmeckt nicht nur lecker, sondern hilft auch bei spröden Lippen oder eingerissenen Mundwinkeln und wirkt sich insgesamt heilend auf die Haut aus. Bei trockener und schuppiger Haut kann Honig helfen, diese wieder geschmeidiger zu machen. Hierfür wird die klebrige Substanz direkt auf die Haut gebracht. Lassen Sie den Honig einwirken und spülen Sie den überschüssigen Rest ab.
Und noch zuletzt: Nicht überpflegen. Denn zu viel kann sich genauso negativ auswirken wie zu wenig. Zu viel Reinigung mit zu scharfen Mitteln entzieht der Haut seine natürliche Schutzschicht und zu viele Produkte mit unterschiedlichen Inhaltsstoffen korrelieren oft miteinander. Eine milde, regelmäßige Reinigung und eine gute Creme reichen aus, um tolle Ergebnisse zu erzielen.
Anwendungen mit Honig und Gurken spenden Feuchtigkeit und versorgen die trockene Haut mit Nährstoffen. Ähnlich gut wirkt selbstgemachtes Gesichtswasser aus Karottensaft und Teebaumöl. Ein altes Hausmittel ist Eigelb, welches mit Olivenöl vermischt und in die Haut einmassiert wird. Zur Stärkung der Fettbarriere der Haut können Cremes mit Urea, Allantoin und Panthenol verwendet werden.
Anti-Aging, über diesen Begriff stolpern wir in den Medien, in Arztpraxen, im Kosmetikinstitut, in der Parfümerie. Meist sind Frauen abgebildet, sportlich fit mit guter Figur, die strahlend dem Altern trotzen. Männer sind auf den Plakaten und Anzeigen Mangelware. Sind sie keine lukrative Zielgruppe oder machen ihnen die Zeichen der Zeit weniger zu schaffen?  Wohl kaum. … Anti Aging – (k)ein Thema für den Mann? weiterlesen
Daneben gibt es mehrere Faktoren, die eine fettige Haut fördern können. So verstärkt sich bei vielen Menschen die Talgproduktion abhängig von den Jahreszeiten – meist im Frühjahr oder Sommer. Auch ein feuchtwarmes Klima kann zu fettiger Haut beitragen. Bei Stress steigt der Spiegel an verschiedenen Stresshormonen, welche ebenfalls Einfluss auf die Talgproduktion nehmen und dadurch fettige Haut fördern können. Ob eine einseitige oder ungesunde Ernährung hingegen zu fettiger Haut und Pickeln führen, ist wissenschaftlich nicht eindeutig belegt.
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