Anschließend muss natürlich die gereinigte Haut gepflegt werden - am besten mit reichhaltigen Cremes, die aufgeregte Haut beruhigen und schnell einziehen. Pflege mit Urea wird für den Körper höher dosiert als fürs Gesicht, einige Bodylotions oder Bodybutter enthalten Wirkstoffe wie Nachtkerzenöl, Rose, Traube, Granatapfel oder auch Zink, die der Haut jetzt gut tun. 
Symptome: Trockene Haut ist ganz typisch für eine Unterfunktion der Schilddrüse. Bildet das kleine schmetterlingsförmige Organ unter dem Kehlkopf zu wenige Hormone, verändert sich auch das Hautbild. Die Haut erscheint blass und teigig, vor allem im Gesicht, an Händen, Füßen und Unterschenkeln. Sie schuppt häufig. Auch die Haare werden trocken und brüchig. Manchmal fallen sie büschelweise aus.
Eine wichtige Rolle spielen auch die in den Anti-Schuppen-Shampoos enthaltenen Pflegestoffe. Sie können den Haaren Glanz, Glätte und Volumen verleihen, die Anwendung der Shampoos vereinfachen und deren Verträglichkeit verbessern. Dies sind wichtige Voraussetzungen dafür, dass die Shampoos von den Betroffenen gern und regelmäßig benutzt werden – und nur dann können sie ihre volle Wirkung entfalten.
Wie sehr die Ernährung die Haut beeinflusst, ist immer noch nicht geklärt. Fest steht, dass sie kein Auslöser von Hautunreinheiten ist, ihren Verlauf aber durchaus beeinflussen kann. Studien beweisen, dass sich Süßes und Nahrungsmittel mit hohem glykämischen Index besonders ungünstig auf die Talgproduktion auswirken, ebenso Milch - wobei noch unklar ist, ob Hormone, Fett oder Milchproteine die Pickel sprießen lassen.
Das häufigste Hautproblem in Industrieländern ist unreine Haut, die auch zu Akne führen kann. Das ist insoweit wenig überraschend, da die Ursache jeden betrifft: Hormonveränderungen in der Pubertät. Bis zu 95 % der Jugendlichen sind bis zu einem gewissen Grad von Hautunreinheiten betroffen, davon 30 – 40 %* mit so schweren Symptomen, dass eine arzneiliche Therapie erforderlich ist.
Bei der Behandlung der Kopfhautpsoriasis geht es nicht nur darum, die Schuppenbildung einzudämmen, sondern auch die entzündlichen Hautveränderungen, die mit der Krankheit verbunden sind, zu heilen. Angewendet werden deshalb Shampoos, die Kortikosteroide allein oder in Kombination mit Vitamin-D-Analoga (etwa Calcipotriol) enthalten (Clobetasol-Shampoos). Zusätzlich können Anti-Schuppen-Shampoos mit antimikrobiellen oder die Hornbildung hemmenden Wirkstoffen eingesetzt werden. Weitere Infos zur Therapie bei Schuppenflechte lesen Sie hier.
Für eine Pflegeroutine bei unreiner Haut oder Akne ist die Kombination aus klärenden und feuchtigkeitsspendenden Produkten besonders effektiv. Daher bieten sich für diesen Hauttyp ein Feuchtigkeitsfluid auf Wasserbasis oder ein Gel mit einer leichten Textur an, das die Hautporen nicht unnötig verschließt. Inhaltsstoffe, die intensive Feuchtigkeit spenden und porenverfeinernd wirken, sind die besten Pflegepartner für unreine und fettende Haut. Um neuen Unreinheiten und Mitessern vorzubeugen, kannst du deine Haut ein Mal wöchentlich mit einer hautklärenden Maske verwöhnen. Dafür eignen sich feine Peeling-Masken, die deiner Haut ein geglättetes und geschmeidiges Pflegegefühl schenken, sowie komfortable Tuchmasken, die einfach auf das Gesicht aufgelegt werden. Während du dich ausruhst, können sich die hautklärenden Naturpflegestoffe ans Werk machen und helfen, dein Hautbild zu verbessern – Entspannungsmodus an! 
In der Lederhaut, medizinisch Dermis, liegen die Talgdrüsen. Sie produzieren kontinuierlich ein Gemisch aus Fettstoffen, den Talg. Der Talg besteht aus Triglyzeriden, Fettsäuren, Wachsen und Cholesterin sowie Proteinen, wobei die genaue Zusammensetzung individuell unterschiedlich ist. Deshalb ist auch der Fettigkeitsgrad der Haut von Mensch zu Mensch verschieden. Aufgabe des Talgs ist es, die Hautoberfläche zu fetten und so zu verhindern, dass sie austrocknet. Zudem schützt der Talg die Haut vor äußeren Einflüssen und dem Eindringen von Krankheitserregern.  
Liegen das Shirt oder die Hose zu eng auf der Haut, kommt es bei Bewegung zu Reibung auf der Haut – und dadurch zu einer mechanischen Reizung. Ist das Gewebe dann noch undurchlässig für Wasserdampf und schwitzen wir, quillt die Hautoberfläche auf. Das macht sie durchlässig für Pilze und Bakterien. Vor allem in geschlossenen Schuhen ist das ein häufiges Problem.
Die Hautbarriere kann von außen in ihrer Funktion gestört werden. Trockene Luft, zu häufiges Baden oder Duschen, sehr kalkhaltiges Wasser oder massive Temperaturen ( zu heiß oder zu kalt) – all dies kann die Haut schädigen. So können sowohl Hitze im Sommer und /oder zu lange Sonnenbäder ebenso zu schuppiger Haut führen, wie auch die trockene Heizungsluft im Winter, Kälte, Schnee, Regen und Wind. Wird die Haut nicht mit geeigneter Pflege und passender Kleidung geschützt, entstehen Trockenheit, Juckreiz und/oder Schuppen. Auch Pflege mit den falschen oder zu aggressiven Produkten führt unter Umständen zu schuppiger Haut.
In der Naturheilkunde wird die Haut ganzheitlich betrachtet. Sie wird dort als „Spiegel der Seele“ bezeichnet. Dies bedeutet, dass sich psychische Probleme durchaus an der Haut zeigen können. Demnach wird in der naturheilkundlichen Praxis eine ausführliche Anamnese gemacht. Wie leben die Betroffenen? Wo und was arbeitet sie/er? Liegen Stress, Probleme, Sorgen vor? Fühlt sie sich unwohl in ihrer Haut?
Peelings enthalten kleine Körnchen, die durch Reibung und Druck die abgestorbenen Hautschuppen entfernen. Allerdings sollte man gerade bei empfindlicher Haut auf die Verwendung von Peelings verzichten, denn diese greifen die ohnehin schon geschwächte Hautbarriere zusätzlich an. Gleiches gilt bei Hauterkrankungen wie Neurodermitis – das Peeling reizt und strapaziert die Haut noch mehr und ist daher zu vermeiden.
Der Arzt wird Sie zunächst fragen, seit wann Sie unreine Haut haben, welche Mittel Sie schon dagegen angewendet haben oder auch ein paar Dinge über Ihren Lebensstil wissen wollen: Wie ernähren Sie sich? Nehmen Sie Medikamente ein, wenn ja – welche? Wie steht es um Ihren Nikotin- und Alkoholkonsum? So bekommt der Arzt erste Anhaltspunkte, was die unreine Haut verursachen könnte.

Stress, seelische Belastungen: Dass die Haut der Spiegel der Seele ist, kennen viele aus eigener Beobachtung. Glückliche, entspannte Lebensphasen beflügeln, ebenso wie positiver Stress, und lassen die Haut frisch und rosig erscheinen. Kehrt sich befriedigende Aktivität in negative Daueranspannung um, leidet die Haut sichtbar mit. Sie wird blass und fahl, spannt, schuppt und juckt. Manchmal zeigen sich gerötete und entzündete Stellen.
Ein Jahr zuvor vergab Ökotest an nur vier von zwölf getesteten Akne-Tinkturen ein „sehr gut“, alle anderen fielen durch. Und die Stiftung Warentest (4/2006) nahm ebenfalls zwölf Anti-Pickel-Mittel unter die Lupe. Getestet wurden die Anti-Pickel-Wirkung, Anwendung (z. B. Entnehmen, Auftragen, Hautgefühl) und die Verträglichkeit. Ergebnis: Drei Produkte waren gut, aber Wundermittel gegen unreine Haut gab es auch hier nicht.

Salicylsäure: Salicylsäure ist wohl der am meisten verwendete Stoff gegen Hautunreinheiten. Sie gehört zu den Beta-Hydroxysäuren, die tief in die Haut eindringen, die Zellerneuerung ankurbeln und abgestorbene Hautzellen effektiv lösen können. So wirkt Salicylsäure als sanftes Peeling. Zudem kann die Säure die Talgproduktion regulieren und Bakterien und Keime in ihrem Wachstum hindern.
Natürlich dürfen Sie die ersten schönen Tage auch draußen genießen. Wichtig für empfindliche Haut ist eine intensive Pflege mit hohem Lichtschutz und das Ganze auch noch hypoallergen. Dermatologen gehen davon aus, dass der Hauptauslöser von Sonnenallergien und Reaktionen auf die Strahlung das UVA-Licht ist, raten deshalb zu Sonnencreme mit hohen UVA-Filtern (ab LSF 20) und einem Schutz frei von Duft- und Konservierungsstoffen (z. B. "Pure & Sensitive Sun Sunlotion" von Nivea, ca. 10 Euro, "Sun DNA-Protect Sonnencreme LSF 30" von Annemarie Börlind, ca. 16 Euro).
Ein wichtiger Ansatzpunkt: Mit der richtigen Pflege können Sie ganz gezielt die speziellen Probleme der trockenen und irritierten Haut bekämpfen und sich so effektiv Linderung verschaffen. Pflegen Sie irritierte Haut mit den besonders hautverträglichen Produkten der La mer Med Serie. Sie enthält den Wirkstoffkomplex MCC3™ aus Meeresschlick-Extrakt, einem Algenextrakt aus dem Flachen Darmtang (Enteromorpha Compressa) und Meersalz.
Die Hautschuppen sind hier in der Regel silbrig weiß, über das Hautniveau erhaben und haben eine scharfe Begrenzung. Die umgebende Haut ist meist gerötet und juckt. Das Ausmaß der Beschwerden variiert jedoch von Fall zu Fall sehr stark, sodass manche die Erkrankung kaum bemerken, andere hingegen in ihrer Lebensqualität durch die doch sehr auffälligen Hautveränderungen stark beeinträchtigt sind.
Wir können es nicht oft genug hören, denn wir vergessen es ja doch immer wieder. Ohne Wasser bewegt sich nichts in unserem Körper. Die Verdauung wird lahm, unsere Zellen werden nicht optimal mit Nährstoffen versorgt und unsere Haut erscheint schlaffer und fahler. Wasser hilft zudem, Gifstoffe aus unserem Körper zu spülen. Also: runter damit! Wenn dir Wasser pur nicht schmeckt, aromatisiere es mit Gurke, Zitrone, oder Früchten. Einen Teil deines Wasserbedarfs kannst du übrigens auch essen – in Form von Wasserhaltigem wie Suppen, Salat, Gemüse und Obst.
Das Hagebuttenöl ist auch als Wildrosenöl bekannt und gilt als eines der stärksten Haut-Regenerationsöle. Das hängt mit dem hohen Anteil an LInolsäure, Alpha-Linolensäure und Ölsäure zusammen. Auch mit der Besonderheit, dass sich im Öl die Transretinolsäure, eine Vorstufe des Vitamin A befindet. Die Transretinolsäure unterstützt die Hauterneuerung und den Kollagenaufbau der Haut. Hagebuttenöl wird auch zur unterstützenden Nachbehandlung von Verbrennungen und Narben eingesetzt. In der Kombination mit Nachtkerzenöl ist es ein intensives, hautbarrierestärkendes und aufbauendes Hautöl. Hagebuttenöl ist allerdings recht instabil und hat nur eine geringe Haltbarkeit von ca. 3 Monaten. Das Öl sollte in jedem Fall im Kühlschrank aufbewahrt werden. Hagebutten- oder Wildrosenöl ist auch als Anti-Aging-Öl beliebt.
Schuld sind mal wieder die Hormone. Wer denkt, unreine Haut kommt nur in Teenagerjahren vor, irrt. Unreine Haut kann auch mit 30 oder später noch ein Problem sein. Wenn der Körper viele männliche Hormone ausschüttet, wie zum Beispiel unter Stress, entstehen Pickel und sogar Altersakne. Die Talgdrüsen produzieren dann zu viel Öl, überschüssige Hautschüppchen verkleben und die Poren verstopfen. Auch Stress, Müdigkeit, Zucker, Zigaretten und Alkohol sind oft Gründe für unreine Haut.

Der Ausdruck „fettige Haut“ umschreibt sowohl ölige Haut als auch Mischhaut. Zum einen bezieht er sich natürlich auf das glänzende Hautbild. Typisch für fettige Haut sind große Poren, ein öliger Film gerade auf der T-Zone (Stirn, Nase, Kinn, der Bereich der Ohren) und Unreinheiten wie Mitesser und Pickel. Oft verdickt sich die obere Hautschicht leicht und wird schlechter durchblutet, daher auch der blasse Teint. Kosmetiker sprechen übrigens eher von „öliger Haut“. Bei der Mischhaut ist zwar die ölige T-Zone vorhanden, allerdings ist der Rest des Gesichts eher trocken und spannt leicht.
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