Krankheitsbedingte Kopfschuppen entstehen dadurch, dass unterschiedlich große Teile der Hornschicht der Haut, der sogenannten Epidermis, vermehrt abgestoßen werden. Ursache ist ein überhastetes Wachsen der Hornzellen, die sich in dieser Schicht befinden, worunter die Struktur der Hornschicht leidet. Die Haut benötigt für ihre Erneuerung weniger Tage als gewöhnlich. Die schnell gewachsenen Hornzellen verschmelzen miteinander zu größeren Konglomeraten und werden dann als Kopfschuppen von der Kopfhaut abgestoßen.
Die Hautbarriere "bröckelt", wenn die Haut Feuchtigkeit und Fette (Lipide) verliert und nicht mehr fähig ist, den Verlust auszugleichen. Dann trocknet die Haut aus. Um das zu verhindern, gibt der Körper normalerweise Flüssigkeit an die Oberhaut ab. Deshalb ist es zum Beispiel wichtig, ausreichend zu trinken. Zum anderen leiten die beiden unteren Hautschichten Lipide nach oben. Schließlich produzieren die in der Haut angelegten Talgdrüsen ein Fettgemisch, das die Hautoberfläche mit einem schützenden Film überzieht.
Um einer unreinen Haut entgegen zu wirken ist die richtige Pflege das A und O. Hier steht an erster Stelle die Reinigung und zwar sowohl morgens als auch abends. Morgens ist nicht unbedingt ein Waschgel nötig, bei manchen reicht warmes Wasser aus. Aber abends, sollte ein Waschgel oder eine Waschlotion verwendet werden. Nicht Alles, was teuer ist, ist auch gut. Es braucht eine Reinigung, die zum Hauttyp passt, am besten keine chemischen Zusätze enthält und sanft ist. Ergänzend kann ein sanftes Peeling helfen, das die Haut nicht reizt – jedoch maximal zweimal pro Woche, auf keinen Fall häufiger. Zusätzlich ist einmal wöchentlich eine Gesichtsmaske, welche auf die unreine Haut abgestimmt ist und keine schädigen Substanzen enthält, zu empfehlen (siehe Rezepte).

Nicht nur Hautkrankheiten können Schuppenbildung verursachen. Auch Erkrankungen, die den Körper im Allgemeinen betreffen, wie zum Beispiel eine Schilddrüsenunterfunktion und damit einhergehende Hormonschwankungen, wirken sich mitunter auf das Hautbild aus. Um die richtige Behandlung der schuppigen Haut anzugehen, ist es daher unerlässlich, einen Hautarzt aufzusuchen, damit er eine eindeutige Diagnose stellen kann oder gegebenenfalls an einen anderen Facharzt (zum Beispiel bei Schilddrüsenproblemen) verweist.

Hautschuppen können von der Haut schwer entfernt werden. Es ist daher wichtig, die Ursache der Schuppen zu finden und diese zu therapieren. Die einfachste und häufigste Erklärung ist die trockene Haut. Diese kommt meist in den Wintermonaten durch Kälte zustande, oder durch häufigen Kontakt mit Wasser. Hier sind hauptsächlich die Hände und die Kopfhaut betroffen. Die Therapie bei trockener Haut ist eine pflegende Hautcreme. Diese kann reichhaltig wie Linola Fett oder Bepanthen® sein.
Der Hodensack ist umgeben von einem feuchten und warmen Milieu. Gerade im Intimbereich, der durch viel Kleidung oft für einen Pilzbefall prädestiniert ist, muss bei Schuppung an dieser Hautpartie an einen Pilz gedacht werden. Ist die Schuppung mit einem Juckreiz und Rötung verbunden, ist ein Pilzbefall sehr wahrscheinlich. Hier sollte ein Arzt aufgesucht werden und eine antimykotische Behandlung (Behandlung gegen den Pilzbefall) mit einer Salbe (zum Beispiel Canesten) eingeleitet werden (siehe auch: Medikamente gegen Pilzinfektion). Zu beachten ist auch, dass der Pilz beim Geschlechtsverkehr übertragen werden kann und es so bei der Frau zu einem Pilzbefall der Vagina kommen kann.
Bei Lupus erythematodes existieren verschiedene Formen. Eine davon ist der SCLE (subakut kutaner Lupus erythematodes). Diese Form ist auf die Haut und das Unterhautfettgewebe begrenzt. Symptome der Erkrankung sind schuppende kreisrunde Rötungen, die vor allem an Dekolleté, Rücken und an den Streckseiten von Unter – und Oberarmen auftreten. Häufig leiden die Betroffenen zusätzlich unter Muskel- und Gelenkschmerzen.

Empfindlicher Haut kann man deshalb auch mit anderen Dingen als der richtigen Pflege helfen: Zuwendung ist zum Beispiel eine gute Maßnahme. Bei einer Massage oder liebevollen Berührungen wird das Hormon Oxytocin freigesetzt, es wirkt entstressend, senkt das Schmerzempfinden und verbessert die Heilung (kurioserweise schüttet der Körper es auch beim Singen aus).

Besonders im Winter belasten die Minusgrade – oft noch zusammen mit einem starken Wind, Regen oder Schnee – die Schutzbarriere der Haut. Es ist daher sinnvoll, die Haut im Freien mit einem Schal oder Handschuhen zu schützen. Spezielle Kälteschutzcremes sind eine weitere Möglichkeit, allerdings sollten Sie diese abwaschen, sobald Sie einen beheizten Raum betreten. Denn durch die Zimmertemperatur kann es zur Verflüssigung der darin enthaltenen Fettanteile kommen.

Wenn sich trotz gezielter Pflege mit die Regeneration unterstützenden Lotionen keine Besserung einstellt, gilt es, tiefer liegende Ursachen auszumachen. Neben einem qualifizierten Apotheker können Sie dann natürlich den Hausarzt oder einen Dermatologen zurate ziehen. Sprechen Sie in jedem Fall mit einem Arzt, wenn sich zum Problem „Schuppige Haut“ zusätzlich dauerhafte Symptome wie Schmerzen, Infektionen, allgemeines Unwohlsein, unerklärliche Gewichtsveränderungen, Veränderungen der Fingernägel, Haarausfall und/oder innere Unruhe oder Ängste einstellen. So bekommen Sie eine verlässliche Diagnose und eine entsprechend Behandlungsempfehlung, damit Sie sich bald wieder richtig wohl in Ihrer Haut fühlen.
Nicht nur Hautkrankheiten können Schuppenbildung verursachen. Auch Erkrankungen, die den Körper im Allgemeinen betreffen, wie zum Beispiel eine Schilddrüsenunterfunktion und damit einhergehende Hormonschwankungen, wirken sich mitunter auf das Hautbild aus. Um die richtige Behandlung der schuppigen Haut anzugehen, ist es daher unerlässlich, einen Hautarzt aufzusuchen, damit er eine eindeutige Diagnose stellen kann oder gegebenenfalls an einen anderen Facharzt (zum Beispiel bei Schilddrüsenproblemen) verweist.
Aloe Vera ist in vielen Salben und Cremes enthalten und wirkt antibakteriell und lindernd - genau das richtige bei gereizter Haut. Dafür kannst du einfach das Gel aus einer Pflanze extrahieren. Schneide ein Blatt der Aloe-Vera-Pflanze auf und trage das austretende Gel auf deine wunde Stelle auf. Dann 20 Minuten einwirken lassen und mit kaltem Wasser abwaschen.
Ichthyosen: Im Volksmund wird diese Gruppe von Erbkrankheiten auch Fischschuppenkrankheit genannt. Sie betrifft die oberste Schicht, die Hornschicht. Die beständige Erneuerung der Haut läuft nicht geregelt ab. Es bilden sich zum Teil festsitzende, trockene Schuppen. Die Talg- und oft auch die Schweißproduktion sind gestört. Da die Hautbarriere nicht intakt ist, neigen die Erkrankten außerdem zu Kontaktekzemen und Entzündungen. Je nach Krankheitstyp zeigen sich die Symptome schon ab dem ersten Lebensjahr. Sie können bis zur Pubertät noch zunehmen und sich danach wieder etwas bessern. Die Ichthyosis vulgaris ist die häufigste Form. Eine Ichthyosis entwickelt sich auch im Alter infolge anderer Krankheiten, etwa eines Lupus erythematodes. Bestimmte Formen sind im Rahmen einer Lymphknotenkrebserkrankung möglich oder treten bei einer Schilddrüsenunterfunktion oder durch Medikamente auf (siehe unten).

Ständiges Wechseln der Produkte belastet die Haut – sie gerät unter Stress und reagiert eventuell mit Mitessern oder gar mit Pickeln. Auch wenn die Haut sehr unrein ist, verzichten Sie bitte auf scharfe Anti-Pickel-Produkte, diese trocknen die Haut aus und reizen sie. Sie reagiert mit noch mehr Talgproduktion. Besorgen Sie sich lieber für „Notfallpickel“ ein Gel, das Minze, Zink und Salicylsäure enthält.
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Seltene Hautkrankheiten: Trockene Haut und eine gestörte Hautbarriere sind Teil weiterer, meist seltener Erkrankungen der Haut. Ein Beispiel ist die durch extreme Lichtempfindlichkeit gekennzeichnete Erbkrankheit Xeroderma pigmentosum (Mondscheinkrankheit, Lichtschrumpfhaut). Die Haut ist nicht mehr in der Lage, durch Tageslichteinwirkung entstandene Schäden zu reparieren. Sie ist ständig gerötet. Es bilden sich Pigmentflecke, offene entzündete Stellen, Geschwüre und schließlich Hauttumore (siehe dazu im Ratgeber "Spinaliom (Heller Hautkrebs)" – Kapitel: Ursachen und Risikofaktoren).
Neben diesen Ursachen, welche sich einfach beheben lassen, kann schuppige Haut auch krankheitsbedingt sein. So sind es vor allem Pilzinfektionen oder allergische Reaktionen, welche die Schuppenbildung fördern. Auch genetische Ursachen oder autoimmunologische Erkrankungen sind häufige Ursachen. Darüber hinaus können Mangelzustände in Folge einer ernsten Erkrankung sowie Neurodermitis Schuppenflechte und schuppige Haut auslösen.
Unreine Haut braucht unbedingt die passende Reinigung und Pflege, sonst können sich die Unreinheiten noch weiter verschlimmern. Sanfte Reinigungsmilch und Cremes mit Fruchtsäuren etwa sind eine gute Kombination zur Gesichtspflege unreiner Haut. Klärend sind auch spezielle Pflegeprodukte, in denen zum Beispiel Salicylsäure enthalten ist. Sie löst Hautschuppen und lässt Talg abfließen. Wichtig ist auch, dass keine fettigen oder öligen Produkte verwendet werden. Am besten eignen sich PH-neutrale Waschlotionen und antibakterielle, beruhigende Cremes.

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Sonneneinstrahlung: Einerseits nutzt die Haut das Sonnenlicht, um mit seiner Hilfe Vitamin D zu bilden (siehe unten "Vitamin-D-Mangel"). Ist die Haut jedoch länger und intensiv der Sonne ausgesetzt, fangen die betroffenen Partien an zu spannen, sie röten sich und können schmerzen. Die Barriere ist geschwächt, verliert Feuchtigkeit und Fette. Wirken die Sonnenstrahlen fortgesetzt ungehindert ein, schädigen sie die tieferen Hautschichten und lösen weitere Beschwerden aus, etwa Kopfschmerzen, Übelkeit, Kreislaufprobleme, Schwindel.


Daneben gibt es mehrere Faktoren, die eine fettige Haut fördern können. So verstärkt sich bei vielen Menschen die Talgproduktion abhängig von den Jahreszeiten – meist im Frühjahr oder Sommer. Auch ein feuchtwarmes Klima kann zu fettiger Haut beitragen. Bei Stress steigt der Spiegel an verschiedenen Stresshormonen, welche ebenfalls Einfluss auf die Talgproduktion nehmen und dadurch fettige Haut fördern können. Ob eine einseitige oder ungesunde Ernährung hingegen zu fettiger Haut und Pickeln führen, ist wissenschaftlich nicht eindeutig belegt.
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