Pickel, Pusteln, Mitesser...wer unreine Haut oder sogar (schwere) Akne hat, ist meist nicht gerade erfreut. Die „Streusel“ im Gesicht, am Dekolleté oder Rücken sind für viele Betroffene ein ästhetisches Problem, wenn auch im Allgemeinen kein Grund zur Sorge. Gegen unreine Haut werden unzählige Cremes, Pasten, Waschlotionen und sonstige Produkte angeboten. Lesen Sie, was hilft und wann Sie zum Arzt gehen sollten.
Unreine Haut hat jeder Mensch einmal. Sie müssen also nicht bei jedem Pickel zum Arzt. Wenn Sie allerdings sehr unter der unreinen Haut leiden, über längere Zeit hinweg unreine Haut haben, die Mitesser und Pickel flächendeckend auftreten oder sich großflächige Knötchen, Blasen oder Hautentzündungen entwickeln, sollten Sie in jedem Fall einen Arzt aufsuchen. Denn ohne ausreichende Behandlung – oder wenn Sie selbst an die Pickel Hand anlegen – können großflächige Entzündungen und große Narben entstehen.
Wie Kopfschuppen am wirksamsten bekämpft werden können, hängt unter anderem davon ab, welche Ursache sie haben. Auch wenn es sich nur um einfache Kopfschuppen handelt, die nicht mit einer Hautkrankheit wie dem seborrhoischen Ekzem oder der Psoriasis in Verbindung stehen, lohnt sich eine Behandlung, weil sie von vielen Betroffenen als kosmetische Beeinträchtigung erlebt werden. Anti-Schuppen-Shampoos können in vielen Fällen gut helfen.
Neurodermitis ist eine chronisch entzündliche Hauterkrankung mit unterschiedlichster Gestalt: Rötungen, Bläschen, Pusteln, Schorf, Rhaghaden, trockene Haut und Schuppen in Verbindung mit teilweise massivem Juckreiz – all diese Hauterscheinungen können bei Neurodermitis auftreten. Häufig sind davon schon Säuglinge ab dem dritten Monat betroffen. Diese zeigen trocken-schuppige Haut , aber ebenso nässende und später verkrustende Hauterscheinungen. Davon sind auch Gesicht und der behaarte Kopf betroffen. Mit zunehmendem Alter zeigt sich die Neurodermitis dann an den typischen Stellen, den großen Gelenkbeugen von Knie und Ellbogen, aber auch am Hals. Die Krankheit wird stets von starkem Juckreiz begleitet. Etwa ab der Pubertät kann die Erkrankung auch andere Körperstellen befallen.
Neurodermitis ist eine chronisch entzündliche Hauterkrankung mit unterschiedlichster Gestalt: Rötungen, Bläschen, Pusteln, Schorf, Rhaghaden, trockene Haut und Schuppen in Verbindung mit teilweise massivem Juckreiz – all diese Hauterscheinungen können bei Neurodermitis auftreten. Häufig sind davon schon Säuglinge ab dem dritten Monat betroffen. Diese zeigen trocken-schuppige Haut , aber ebenso nässende und später verkrustende Hauterscheinungen. Davon sind auch Gesicht und der behaarte Kopf betroffen. Mit zunehmendem Alter zeigt sich die Neurodermitis dann an den typischen Stellen, den großen Gelenkbeugen von Knie und Ellbogen, aber auch am Hals. Die Krankheit wird stets von starkem Juckreiz begleitet. Etwa ab der Pubertät kann die Erkrankung auch andere Körperstellen befallen.

Für unsere Mischung brauchen wir keine besonderen Hilfsmittel, allenfalls einen kleinen Glasmessbecher. Die Mischung kann für den individuellen Gebrauch in ein geeignetes Gefäß abgefüllt, oder zur einmaligen Anwendung in einer Schale gemischt werden. Die angegebene Dosierung ist hier anzupassen. Es handelt sich bei unseren Mischungen um keine Herstellungsezeptur, sondern um eine Kombination von Pflanzenölen für den Hausgebrauch oder für die Anwendung im Kosmetikinstitut.

Die Glücklichen unter uns, die mit makelloser Haut gesegnet sind, werden es vermutlich nie richtig verstehen: Wie es ist, morgens im Spiegel schon wieder einen neuen Pickel aufblühen zu sehen und das Gefühl, sich am liebsten wieder unter der Decke verkriechen zu wollen. Make-up lässt die Unreinheiten verschwinden, verstopft die Poren aber umso mehr, was zu weiteren Hautunreinheiten führen kann – ein Teufelskreis. Doch du bist nicht alleine! 80 Prozent der Deutschen leiden irgendwann in ihrem Leben einmal unter unreiner Haut. Und das nicht nur im Gesicht – genauso gibt es Pickel auf der Kopfhaut, den Armen, Beinen und im Intimbereich. Diese haben jedoch oft andere Ursachen. Wir haben die besten Tipps zusammengestellt, mit denen du deine Hautunreinheiten im Gesicht in den Griff bekommst.
Aloe Vera: Aloe-Vera-Gel eignet sich für jeglichen Hauttyp. Es ist besonders verträglich und kann sowohl bei extrem trockener Haut als auch bei Akne eingesetzt werden. Es enthält natürliche Salizylsäure, Aminosäuren und Enzyme, die die Haut effektiv unterstützen können. Zudem wirkt es kühlend, feuchtigkeitsspendend und gleichzeitig entzündungshemmend und antibakteriell.
Anhaltende Belastungen, depressive Verstimmtheit, Ängstlichkeit beeinflussen über Hormone und Nerven unsere empfindliche Schutzhülle. Der Flüssigkeitshaushalt und die Drüsenfunktionen können spürbar durcheinandergeraten. Pickel oder trockene Haut sind beispielsweise unterschiedliche Zeichen dafür (siehe auch weiter unten "Psychische Erkrankungen").
Neben diesen Ursachen, welche sich einfach beheben lassen, kann schuppige Haut auch krankheitsbedingt sein. So sind es vor allem Pilzinfektionen oder allergische Reaktionen, welche die Schuppenbildung fördern. Auch genetische Ursachen oder autoimmunologische Erkrankungen sind häufige Ursachen. Darüber hinaus können Mangelzustände in Folge einer ernsten Erkrankung sowie Neurodermitis Schuppenflechte und schuppige Haut auslösen.
Auch die UV-Strahlung (Sonne) kann in einem geringen Maße heilend auf die Haut wirken. Hier ist natürlich auf die Dosis zu achten. Bei einer längeren Sonnenexposition muss unbedingt auf einen Lichtschutzfaktor geachtet werden. Bei dauerhafter Sonnenexpositon kann die Haut verfrüht altern, außerdem ist das Risiko für weißen Hautkrebs (Basaliom) und schwarzen Hautkrebs (Melanom) erhöht. Beide Krankheitsbilder müssen chirurgisch entfernt werden und bedürfen einer vermehrten Kontrolle des Hautarztes.
Bei der Behandlung der Kopfhautpsoriasis geht es nicht nur darum, die Schuppenbildung einzudämmen, sondern auch die entzündlichen Hautveränderungen, die mit der Krankheit verbunden sind, zu heilen. Angewendet werden deshalb Shampoos, die Kortikosteroide allein oder in Kombination mit Vitamin-D-Analoga (etwa Calcipotriol) enthalten (Clobetasol-Shampoos). Zusätzlich können Anti-Schuppen-Shampoos mit antimikrobiellen oder die Hornbildung hemmenden Wirkstoffen eingesetzt werden. Weitere Infos zur Therapie bei Schuppenflechte lesen Sie hier.

Das sind Mitesser: Ein Mitesser entsteht, wenn übermäßig viel Talg produziert wird. Der Talg kann nicht durch den Kanal des Talgdrüsenfollikels austreten, weil die Oberhaut stark verhornt ist. Es bildet sich ein Pfropfen, der den Ausgang des Follikelkanals verschließt. Der eingelagerte Farbstoff Melanin reagiert mit dem Sauerstoff in der Luft und färbt den Pfropf dunkel - so entsteht das typische Erscheinungsbild von Mitessern. Sie kommen gern auf der Nase, der Stirn und dem Kinn vor, bei fettiger Haut manchmal im ganzen Gesicht.
Mitesser, auch Komedone genannt, sind Poren, die von abgestorbenen Hautschüppchen verstopft werden. Sie treten meist in der T-Zone auf, also auf der Nase, der Stirn oder am Kinn. Haben sie eine schwarze „Haube“, werden sie „blackheads“ genannt. Dies kein Dreck, sondern Melanin, das körpereigene Pigment der Haut. Mitesser können allerdings auch mit Talg gefüllt sein, diese werden umgangssprachlich „white heads“ genannt.
Diabetes mellitus ist eine weit verbreitete Stoffwechselkrankheit bei der der Zuckerstoffwechsel gestört ist. Dies wirkt sich negativ auf den gesamten Organismus aus. Deshalb ist eine Früherkennung sehr wichtig. Bei Diabetes wird auch die Haut in Mitleidenschaft gezogen und die Betroffenen neigen dazu, Pilzinfektionen zu bekommen und immer wieder Abszesse, Phlegmone und Karbunkel zu bilden. Die Haut wird trocken und schuppig. Allen Diabetikern wird in der Regel eine gute feuchtigkeitsspendende Hautpflege empfohlen.
Frauen sind häufiger von Hautunreinheiten betroffen, als Männer. Besonders, wenn sie schon als Teenager Akne hatten und nun im Beruf unter permanenter Anspannung stehen. Mögliche Ursache: Stress und damit einhergehende hormonelle Schwankungen. Wissenschaftler ­vermuten, dass unter chronischem Stress vermehrt männliche Hormone pro­duziert werden und das Stress­hormon Adrenalin die Wirkung dieser Androgene im Gewebe noch erhöht. Noch dazu wirken zyklusbedingte Hormonschwankungen auf unsere Haut ein und werden von der Einnahme der Pille, häufigem Wechseln der Pillensorte und spontanem Absetzen verschlimmert. Gynäkologen oder Heilpraktiker können dich vor dem Absetzen beraten und mit geeigneten Mitteln die Pickel im Zaum halten.
Avocado ist eine fettreiche, leckere Frucht, die auf verschiedene Weise zubereitet werden kann (z. B. Guacamole). Bei schuppiger Haut ist sie sowohl innerlich als auch äußerlich zu empfehlen – sie versorgt die Haut mit Vitaminen und gesunden Fetten. Bei kleineren schuppigen Stellen wird das Fruchtfleisch einer Avocado zerdrückt, auf die leicht angefeuchtete Haut aufgebracht und nach circa 20 Minuten mit Wasser abgespült. Dem Fruchtfleisch kann noch etwas Honig hinzugefügt werden. Avocados sollten auch regelmäßig auf dem Speiseplan stehen, da die gesunden Fettsäuren und der hohe Gehalt an Antioxidantien von innen heraus der Haut gut tun.
Honig schmeckt nicht nur lecker, sondern hilft auch bei spröden Lippen oder eingerissenen Mundwinkeln und wirkt sich insgesamt heilend auf die Haut aus. Bei trockener und schuppiger Haut kann Honig helfen, diese wieder geschmeidiger zu machen. Hierfür wird die klebrige Substanz direkt auf die Haut gebracht. Lassen Sie den Honig einwirken und spülen Sie den überschüssigen Rest ab.
Neben einer gesunden Ernährung ist auch eine ausreichende Trinkmenge essentiell für deine Hautgesundheit. Der Mensch besteht zu einem Großteil aus Wasser. Im Laufe des Tages verliert er jedoch einen Teil der Flüssigkeit beispielsweise durch starkes Schwitzen. Diesen Flüssigkeitsverlust solltest du durch eine ausreichende Trinkmenge bevorzugt in Form von Wasser ausgleichen.
Zu viele Milchprodukte: Milchprodukte sind dafür bekannt Hautunreinheiten auszulösen, vor allem wenn es sich um Magermilchprodukte handelt. Zahlreiche Studien belegen bereits, dass Milchtrinker häufiger an Akne leiden als Menschen, die auf Milchprodukte verzichten. In der Milch befinden sich Hormone, die den körpereigenen Hormonspiegel beeinflussen und so Hautunreinheiten fördern können. Zudem wird Milch eine entzündungsfördernde Wirkung nachgesagt.
Ist die Haut trotz der Schuppung fettig, lohnt sich der Gang zum Hautarzt. Der Hautarzt kann Cremes individuell für jeden Hauttyp in der Apotheke mischen lassen. Liegt ein anderer Grund für die Schuppung der Haut vor, muss ebenfalls ein Arzt aufgesucht werden. Handelt es sich um einen Hautpilz, sollte mit einem Antimykotikum therapiert werden, um die Ausbreitung des Pilzes zu vermeiden. Handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, sollte eine systemische Behandlung angestrebt werden. Diese muss unter Umständen stationär über mehrere Tage oder Wochen erfolgen.

Ein weiterer Tipp: Wenn äußere Einflüsse wie Kälte oder Hitze für die trockene Haut verantwortlich sind, achten Sie darauf, diese zu meiden beziehungsweise entsprechend zu handeln. Das heißt, achten Sie im Sommer auf ausreichenden Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor. Breitkrempige Hüte und helle Kleidung tragen ebenfalls dazu bei, vor einem Zuviel an schädlichen Strahlen zu bewahren.
All jene, die mit Unreinheiten an den Wangen zu kämpfen haben, sollten eventuell darüber nachdenken, was über den Tag hinweg alles mit dem Gesicht in Berührung kommt. Unser Handy halten wir beispielsweise täglich an unsere Wangen und verteilen so Bakterien von unseren Händen im Gesicht. Ein Desinfektionsmittel kann da Abhilfe schaffen. Genauso wichtig ist es, Handtücher und Kopfkissen zu reinigen. Hier können sich Make-up und Styling-Produkte ansammeln und mit Schweiß und Schmutz dazu führen, dass sich Bakterien festsetzen. Regelmäßig Bezüge und Handtücher zu wechseln ist deshalb essentiell, um zu vermeiden, dass sich Bakterien sammeln – genauso wie bei Make-up-Pinseln. Eine Reinigung mit einem sanften Shampoo einmal im Monat ist Pflicht, besser ist es, alle zwei Wochen seine Pinsel von Schmutz zu befreien.
Bei Hautschuppen durch Pilzinfektionen sollten spezielle Antipilzmittel (Antimykotika) auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden. Diese gibt es, größtenteils rezeptfrei, in verschiedenen Darreichungsformen: als Puder, Cremes, Lösungen, Sprays und für therapieresistente Verläufe auch als Tabletten. Für die Haut werden besonders gerne Bifonazol, Clotrimazol oder Terbinafin eingesetzt. Wichtig ist, dass die Behandlung konsequent über drei bis vier Wochen (siehe Packungsbeilage) durchgeführt wird, selbst wenn die Schuppen schon früher verschwinden.

Das ist Akne: Akne ist eine hormonbedingte Erkrankung, die vor allem von den männlichen Geschlechtshormonen abhängt. Unreine Haut wird durch Östrogene eher verhindert, durch Testosteron gefördert. Daher ist Akne eine typische Begleiterscheinung der Pubertät, des weiblichen Zyklus (zweite Hälfte, hier steigt die Testosteronproduktion) und der Schwangerschaft. So produzieren die Talgdrüsen verstärkt Hautfett. Bei Akne verengen sich die Ausführungsgänge der Talgdrüsen, sodass das oft dickflüssigere Hautfett nur schwer nach außen treten kann und der Talg sich staut.


Innere Erkrankungen wie Diabetes oder Schilddrüsenstörungen diagnostiziert und behandelt meist ein Internist oder ein Endokrinologe. Endokrinologen sind Internisten, die sich auf Hormon- und Stoffwechselstörungen spezialisiert haben. Blut- und Urinuntersuchungen zeigen Ungleichgewichte im Salz-Wasser-Haushalt, Mangelzustände, Hormonstörungen und eine veränderte Stoffwechsellage auf.

Eine Alternative zur kosmetischen Hautanalyse im Institut, kann eine virtuelle Hautanalyse sein. Diese kann sicherlich eine persönliche Anlalyse vor Ort nicht ersetzen, bietet jedoch in vielen Fälle eine Ergänzung oder Alternative. In unserem virtuellen Kosmetikinstitut erhalten Sie diese in Kombination mit einem Behandlungskonzept. Die kosmetische Hautanalyse beinhaltet eine ausführliche Erfassung des Hautzustandes, der Pflegehistorie, via Fragebogenkonzept, Bildmaterial und Videochat. Anfragen und weitere Auskünfte erhalten Sie über unser Kontaktformular oder per Telefon.

Allgemein solltest du auf ungesunde Angewohnheiten wie Rauchen und übermäßigen Alkoholkonsum verzichten. Solche Gewohnheiten können deinen Körper belasten, zu Hautunreinheiten und einem fahlen Teint führen. Auf Dauer kannst du so frühzeitige Hautalterung begünstigen und deine Haut dauerhaft schädigen. Auch der übermäßige Verzehr von Fast Food kann deine Haut ungesund aussehen lassen und die Bildung von Pickeln begünstigen. Ernähre dich stattdessen gesund, koche selbst mit frischen Zutaten, höre mit dem Rauchen auf und verzichte größtenteils auf Alkohol.
Jojobaöl gilt als hautschützendes und stabilisierendes Öl. In Kombination mit Nachtkerzen- und Hagebuttenöl kann es auf diese Öle einen leichten stabilisierenden Effekt haben. Genaugenommen ist das Jojobaöl ein flüssiges Wachs. Die Fettsäuren des Jojobaöls sind nicht an Glycerin, sondern an einen sogenannten Fettalkohol (Wachsester) gebunden. Jojobaöl zieht eher langsam in die Haut ein, sorgt für ein glättendes Hautgefühl und erhöht die Hautfeuchtigkeit. Jojobaöl ist im Gegensatz zu den beiden anderen Ölkomponenten sehr stabil.
Wer Gesichtsöle mag, kann Klassiker wie Mandelöl, Arganöl, Macadamia- oder Kokosöl (Stars wie Emma Stone und Blake Lively schwören drauf) verwenden, auch Traubenkernöl unterstützt die Bildung der Hautschutzbarriere. Es gibt aber auch Cremes, die Mandel- oder Traubenkernöl enthalten und als Tagescremes keine glänzenden Spuren auf dem Gesicht hinterlassen. Omega-Fettsäuren stecken in Cremes, die die Hautoberfläche beruhigen und glätten sollen. Sie eignen sich auch für reife Haut als Anti-Aging-Pflege.
Seltene Hautkrankheiten: Trockene Haut und eine gestörte Hautbarriere sind Teil weiterer, meist seltener Erkrankungen der Haut. Ein Beispiel ist die durch extreme Lichtempfindlichkeit gekennzeichnete Erbkrankheit Xeroderma pigmentosum (Mondscheinkrankheit, Lichtschrumpfhaut). Die Haut ist nicht mehr in der Lage, durch Tageslichteinwirkung entstandene Schäden zu reparieren. Sie ist ständig gerötet. Es bilden sich Pigmentflecke, offene entzündete Stellen, Geschwüre und schließlich Hauttumore (siehe dazu im Ratgeber "Spinaliom (Heller Hautkrebs)" – Kapitel: Ursachen und Risikofaktoren).
Durch die Kombination mit Liposomen können die Pflanzenöle besser in die Hautbarriere integriert werden. Zusätzlich haben Liposomen, durch ihre eigene Beschaffenheit, weitere Effekte auf die Hautbarriere, den Hautzustand und den Feuchtigkeitsgehalt der Haut. Unter anderem unterstützen sie die Hautregeneration. Für weitere Informationen verweisen wir auf auf unsere Angaben in dem Abschnitt “Weiterführende Literatur”. Wichtig ist, dass Liposome nicht in Verbindung mit ätherischen Ölen angewendet werden sollten, da dies zu Hautirritationen führen kann.
Der Hodensack ist umgeben von einem feuchten und warmen Milieu. Gerade im Intimbereich, der durch viel Kleidung oft für einen Pilzbefall prädestiniert ist, muss bei Schuppung an dieser Hautpartie an einen Pilz gedacht werden. Ist die Schuppung mit einem Juckreiz und Rötung verbunden, ist ein Pilzbefall sehr wahrscheinlich. Hier sollte ein Arzt aufgesucht werden und eine antimykotische Behandlung (Behandlung gegen den Pilzbefall) mit einer Salbe (zum Beispiel Canesten) eingeleitet werden (siehe auch: Medikamente gegen Pilzinfektion). Zu beachten ist auch, dass der Pilz beim Geschlechtsverkehr übertragen werden kann und es so bei der Frau zu einem Pilzbefall der Vagina kommen kann.
Wichtig ist es für ihn zu wissen, seit wann sich die Haut deutlich trockener anfühlt. Spannt, juckt und schuppt sie? Hat sich das Hautbild am ganzen Körper verändert oder nur an bestimmten Stellen, zum Beispiel im Gesicht, an Armen und Beinen, am Rumpf? Ist die Haut gerötet und oft entzündet? Sind auch die Schleimhäute, etwa im Mund, und die Zunge trocken? Darüber hinaus spielen die täglichen Körperpflegegewohnheiten und Trinkmengen eine bedeutende Rolle, wenn es um trockene Haut geht.
Die Haut ist unser Schutz nach außen und diese Hautschicht wird durch Talgdrüsen geschmeidig gehalten. Wird jedoch zu viel Talg produziert, können die Drüsengänge verstopfen. Die Talgdrüse erweitert sich, woraus dann ein weißer Mitesser unter der Hautschicht entsteht (Whitehead). Oft ist noch zusätzlich eine Verhornungsstörung mit dabei. Statt loser Hornzellen bilden sich feste Hornzellenverbände, was wiederum zu einer Verstopfung führt. Diese Unreinheiten entstehen vor allem an Stellen wie Stirn, Nase, Wangen, Kinn, Schulter, Dekolletee oder am oberem Rücken – dort, wo sich viele Talgdrüsen befinden. Ist der Mitesser nicht mehr von der Hautschicht bedeckt und besteht Kontakt mit der Luft, wird der Mitesser schwarz, auch Blackhead genannt.

Schuppiger Haut lässt sich mit verschiedenen Hausmitteln entgegenwirken. Zunächst sollten die möglichen Auslöser gefunden und behoben werden. Ein trockenes oder feuchtes Raumklima kann ebenso für Schuppen verantwortlich sein wie bestimmte Medikamente, aggressive Hautpflegeprodukte oder ein Nährstoffmangel. Womöglich liegt der schuppigen Haut auch ein Wassermangel zugrunde, der sich durch ausreichend Flüssigkeit ausgleichen lässt.
Außerdem ist es ratsam, in der täglichen Hautpflege ein Sonnenschutzmittel zu verwenden, das für unreine und zu Akne neigende Haut geeignet ist. Denn gerade bei medikamentös behandelter Akne, reagiert die Haut besonders empfindlich und muss vor Sonneneinstrahlung geschützt werden. Ein idealer Sonnenschutz für unreine und zu Akne neigender Haut ist zum Beispiel Eucerin Sun Gel-Creme Oil Control LSF 30.
Eher schlecht sind laut aktuellen Studien vor allem Milchprodukte und Nahrungsmittel mit viel Zucker (Süßigkeiten, Weißbrot, Pasta, Cornflakes, weißer Reis usw.). Auch ein ungünstiges Verhältnis von Nahrungsfetten kann Entzündungen fördern. Meide gehärtete Fette (Margarine), stark erhitztes und verarbeitetes Sonnenblumen-, Raps-, oder Maisöl und Transfette (Frittiertes und Fertigwaren). Um herauszufinden, ob bestimmte Lebensmittel deine Pickel verschlimmern, lohnt sich ein Ernährungs-Tagebuch. Trage täglich ein, was du gegessen hast und wie dein Hautzustand ist. Bei akutem Verdacht kannst du bestimmte Lebensmittel dann mal für mindestens 14 Tage weglassen.
Mitesser sollten grundsätzlich nicht mechanisch entfernt werden. Eventuell kann nach einem heißen Gesichtsdampfbad vorsichtig versucht werden, den Mitesser durch leichten Zug zu entleeren. Druck sollte auf alle Fälle vermieden werden, da dabei der Follikelkanal einreißen und der Inhalt des Mitessers Entzündungen im umliegenden Gewebe verursachen kann.
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