Ein Hautarzt (Dermatologe) kann Mitesser, Pickel und Akne schon aufgrund ihres Erscheinungsbildes diagnostizieren. Charakteristisch für eine Akne ist die fettige, unreine Haut mit Mitessern, Papeln und Pusteln. Manchmal nimmt der Arzt aus den entzündeten Pickeln einen Abstrich für eine genauere Untersuchung. So lassen sich die auslösenden Aknebakterien nachweisen.
Ein Mitesser entsteht, wenn die Drüsen übermäßig viel Talg produzieren. Der Talg kann nicht durch den Kanal des Talgdrüsenfollikels austreten, weil die Oberhaut stark verhornt ist. Es bildet sich ein Pfropfen, der den Ausgang des Follikelkanals verschließt. Der eingelagerte Hautfarbstoff Melanin reagiert mit dem Sauerstoff in der Luft und färbt den Pfropf dunkel – so entsteht das typische Erscheinungsbild von Mitessern. Sie entstehen vor allem auf Stirn, Nase und Kinn, bei fettiger Haut oft auch im ganzen Gesicht.
Sie wirkt ölig, glänzt und neigt zu Unreinheiten: fettige Haut betrifft meist das Gesicht, manchmal zusätzlich auch den oberen Schulter- und Rückenbereich. Schuld sind die Talgdrüsen. Sie produzieren zu viel des eigentlich sehr nützlichen Schmierstoffes, der die Haut geschmeidig hält und vor Umwelteinflüssen schützt. Wer fettige Haut hat, kann einiges tun, um das Hautbild zu verbessern. Lesen Sie hier, wie fettige Haut entsteht und wie Sie fettige Gesichtshaut am besten pflegen.
Tierische Produkte sollten in Maßen auf dem Speiseplan stehen, da sie meist viele gesättigte Fettsäuren enthalten, welche die fettige Haut zusätzlich belasten. Wenn Sie fettige Haut haben, sollten Sie außerdem darauf achten, genügend zu trinken, am besten stilles Mineralwasser. Experten raten zudem dazu, über die Nahrung ausreichend Vitamin A und Zink zu sich zu nehmen – beides wirke sich positiv auf fettige Haut aus.
Diese lästigen Begleiterscheinungen fettiger Haut entstehen, wenn einzelne Talgdrüsen aufgrund der Überproduktion verstopfen. Dann kann der Talg nicht mehr abfließen, was zu einer vermehrten Ansiedlung hauteigener Bakterien führt. Die Mikroorganismen zersetzen den Talg, wobei freie Fettsäuren entstehen. Diese lösen wiederum Entzündungen aus, die sich in Form von Mitessern und Pickeln manifestieren. Im schlimmsten Fall bildet sich eine Akne, die neben dem Gesicht auch Rücken und Schultern befallen kann.  
Deine tägliche Pflegeroutine solltest du mit einer sanften Reinigung beginnen, die deine Haut von Schmutzpartikeln befreit, ohne sie übermäßig zu reizen. Nach der Reinigung kannst du ein klärendes Gesichtswasser beispielsweise mit Hamamelis verwenden, das deine Poren ein wenig zusammenzieht und deine Haut somit feinporiger erscheinen lässt. Zum Schluss solltest du natürlich auch eine Feuchtigkeitscreme verwenden, die bei unreiner Haut bestenfalls ölfrei sein sollte. Mehr zu der richtigen Feuchtigkeitscreme für deinen Hauttyp erfährst du hier.
Mitesser sollten grundsätzlich nicht mechanisch entfernt werden. Eventuell kann nach einem heißen Gesichtsdampfbad vorsichtig versucht werden, den Mitesser durch leichten Zug zu entleeren. Druck sollte auf alle Fälle vermieden werden, da dabei der Follikelkanal einreißen und der Inhalt des Mitessers Entzündungen im umliegenden Gewebe verursachen kann.
Mischhaut neigt an den fettigen Zonen des Gesichts zu Unreinheiten. Gerade die T-Zone, also der Bereich zwischen Kinn, Nase, Stirn und den Augenbrauen, neigt zu Pickeln und großen Poren. Die Schläfen-, Wangen- und Halspartie hingegen ist eher zart, glatt und feinporig. Deshalb ist speziell auf die Mischhaut abgestimmte Pflege so wichtig, denn die Haut muss mit genug Feuchtigkeit versorgt werden und gleichzeitig soll die Talgproduktion der fettigen Hautpartien reguliert werden.

Bananen sind sehr gesund und wirken ebenfalls von innen heraus gegen trockene schuppige Haut. Am besten essen Sie mehrmals wöchentlich eine Banane, mischen sie in Ihr Müsli oder geben Sie zu Ihrem Smoothie. Aber auch von außen kann die Banane helfen. Hierfür wird eine Banane mit der Gabel zerdrückt und mit zwei Esslöffeln Naturjoghurt und einem Teelöffel Honig vermischt. Der Brei wird anschließend auf die Haut gegeben und nach einer viertel Stunde gründlich abgewaschen.
Wenn die Hautschuppen das Symptom einer Grunderkrankung darstellen, steht im Vordergrund, dass diese Krankheit angemessen behandelt wird, sonst können sich auch die Hautschuppen nicht (zumindest nicht dauerhaft) zurückbilden. Hautschuppen im Rahmen einer Schuppenflechte können mithilfe von Salbenverbänden, die Wirkstoffe wie Harnstoff, Milchsäure oder Salicylsäure enthalten, abgelöst werden. Darüber hinaus ist es wichtig, auch entzündungshemmende Medikamente wie Cortison (Achtung: nicht zu lange anwenden, da die betroffene Haut sonst immer dünner wird), Dithranol oder Calcitriol (abgeleitet vom Vitamin D) anzuwenden. Bei schwerwiegenderen Symptomen kann von einer lokalen Therapie auf eine systemische Behandlung umgestiegen werden. Dann können zum Beispiel Retinoide (abgeleitet vom Vitamin A) eingenommen werden, um die Schuppen schneller zu lösen und das Zellwachstum zu hemmen. Außerdem können Substanzen eingesetzt werden, die das Immunsystem unterdrücken, zum Beispiel Methotrexat. Alternativen sind die Behandlung mit UV-Strahlung oder Laser, die allerdings nur unter strenger ärztlicher Überwachung erfolgen dürfen.
Avocado ist eine fettreiche, leckere Frucht, die auf verschiedene Weise zubereitet werden kann (z. B. Guacamole). Bei schuppiger Haut ist sie sowohl innerlich als auch äußerlich zu empfehlen – sie versorgt die Haut mit Vitaminen und gesunden Fetten. Bei kleineren schuppigen Stellen wird das Fruchtfleisch einer Avocado zerdrückt, auf die leicht angefeuchtete Haut aufgebracht und nach circa 20 Minuten mit Wasser abgespült. Dem Fruchtfleisch kann noch etwas Honig hinzugefügt werden. Avocados sollten auch regelmäßig auf dem Speiseplan stehen, da die gesunden Fettsäuren und der hohe Gehalt an Antioxidantien von innen heraus der Haut gut tun.

Nicht nur Hautkrankheiten können Schuppenbildung verursachen. Auch Erkrankungen, die den Körper im Allgemeinen betreffen, wie zum Beispiel eine Schilddrüsenunterfunktion und damit einhergehende Hormonschwankungen, wirken sich mitunter auf das Hautbild aus. Um die richtige Behandlung der schuppigen Haut anzugehen, ist es daher unerlässlich, einen Hautarzt aufzusuchen, damit er eine eindeutige Diagnose stellen kann oder gegebenenfalls an einen anderen Facharzt (zum Beispiel bei Schilddrüsenproblemen) verweist.


Neben diesen Ursachen, welche sich einfach beheben lassen, kann schuppige Haut auch krankheitsbedingt sein. So sind es vor allem Pilzinfektionen oder allergische Reaktionen, welche die Schuppenbildung fördern. Auch genetische Ursachen oder autoimmunologische Erkrankungen sind häufige Ursachen. Darüber hinaus können Mangelzustände in Folge einer ernsten Erkrankung sowie Neurodermitis Schuppenflechte und schuppige Haut auslösen.
Mechanisch funktionierende Peelings mit groben Partikeln sind für die Gesichtshaut zu hart. Sie reizen die Haut und fügen ihr - wenn die oberste Hautschicht durch Schüppchenbildung sowieso bereits nicht intakt ist - im schlimmsten Fall sogar Verletzungen zu. Lieber zu einem sanfteren Peeling greifen, zum Beispiel einem Enzympeeling. Die Enzyme spalten Eiweißbausteine und lösen so die Schüppchen.
Unreine Haut braucht unbedingt die passende Reinigung und Pflege, sonst können sich die Unreinheiten noch weiter verschlimmern. Sanfte Reinigungsmilch und Cremes mit Fruchtsäuren etwa sind eine gute Kombination zur Gesichtspflege unreiner Haut. Klärend sind auch spezielle Pflegeprodukte, in denen zum Beispiel Salicylsäure enthalten ist. Sie löst Hautschuppen und lässt Talg abfließen. Wichtig ist auch, dass keine fettigen oder öligen Produkte verwendet werden. Am besten eignen sich PH-neutrale Waschlotionen und antibakterielle, beruhigende Cremes.
Kopfhautpsoriasis (Schuppenflechte der Kopfhaut): Die Haut erneuert sich bei dieser Form der Schuppenflechte in weniger als sieben Tagen, Hornzellen lösen sich in Konglomeraten von mehr als 1.000 Zellen ab. Die Kopfhaut weist bei der Schuppenflechte entzündete, gerötete Psoriasisherde auf, die oft einen Zentimeter über die Haargrenze hinausreichen.
Rauchen: Oft verrät die Haut den Raucher. So wirkt die Gesichtshaut bei vielen Rauchern blass, trocken und grau. Sie zeigt frühzeitig feine Falten. Das Risiko für Hautkrankheiten wie Schuppenflechte, die mit trockener Haut einhergeht, ist erhöht (siehe unten). Andererseits führt Tabakkonsum auch häufig zu ausgeprägter Akne. Verantwortlich dafür sind Nikotin und Giftstoffe im Tabakrauch. Sie greifen Gefäße und Gewebe der Haut an. Die Haut wird schlechter durchblutet, elastische und stützende Fasern gehen zugrunde. Das Zusammenspiel von Drüsen, Nerven und Sinneszellen wird teilweise empfindlich gestört.
Achtung: Ist die Haut akut gereizt, sollten Sie keine sehr feuchtigkeitshaltigen oder wässrigen Lotionen oder Gels auftragen. Sie können Brennen auslösen und Rötungen verursachen. Setzen Sie diese Produkte erst wieder ein, wenn die Haut sich erholt hat. Greifen Sie für die Hautpflege in der Zwischenzeit stattdessen zu reichhaltigen, also fettreichen Basiscremes.

Anti-Schuppen-Öl: Brennessel ist auch Bestandteil eines Anti-Schuppen-Öls. Dazu werden 100 Gramm frische Brennnesseln augepresst und der Saft mit 200 Milliliter Wasser zehn Minuten gekocht. Mit 50 Gramm Seifenkrautwurzeln (erhältlich in der Apotheke) wird die Mischung weitere zehn Minuten eingekocht und anschließend abgeseiht. Der Sud wird mit Milliliter Rizinusöl vermischt. Das Öl wird abends in die in Ihre Kopfhaut einmassiert.
Der Grat zwischen unreiner Haut und Akne ist oft schmal: Wenn es nicht bei einigen wenigen Pickeln bleibt und diese immer wiederkehren, spricht man schon von einer milden Form der Akne. Medizinisch gesehen ist diese Hauterkrankung eine chronische Entzündung der Talgdrüsen und die häufigste Hautkrankheit in Deutschland. Bei dieser Diagnose gibt es jedoch verschiedene Schweregrade, die anhand der Anzahl und des Entzündungsgrades der Pickel ermittelt werden. Am besten kann das ein Dermatologe feststellen. Wenn dich deine Pickel also nicht in Ruhe lassen und immer wiederkehren, lohnt sich ein Besuch beim Hautarzt. Dieser kann deine Haut untersuchen und dir genau sagen, von welcher Form der Akne du betroffen bist.

Zinkmangel: Zink ist ein Spurenelement, das wichtige Körperfunktionen beeinflusst. Ist zu wenig davon vorhanden, wirkt sich das auch auf den Hautzustand aus. Ein Zinkmangel kann im Rahmen eines chronischen Leberversagens oder Nierenversagens entstehen, ebenso bei bestimmten Formen der Blutarmut, bei Krebsleiden oder Diabetes. Weitere Ursachen für einen Zinkmangel sind Zöliakie und andere Erkrankungen, die mit einer gestörten Nährstoffverwertung einhergehen. Hier fehlen dann oft mehrere Mineralstoffe und Vitamine, wie etwa Vitamin A, Vitamin D und Niacin (gehört zu den B-Vitaminen), die Einfluss auf die Hautbeschaffenheit haben können. Essstörungen, Mangelernährung im Alter oder ein sehr einseitiger Speiseplan rufen mitunter ebenfalls ein Ungleichgewicht im Mineralstoff- und Vitaminhaushalt hervor (siehe oben).
Das Hagebuttenöl ist auch als Wildrosenöl bekannt und gilt als eines der stärksten Haut-Regenerationsöle. Das hängt mit dem hohen Anteil an LInolsäure, Alpha-Linolensäure und Ölsäure zusammen. Auch mit der Besonderheit, dass sich im Öl die Transretinolsäure, eine Vorstufe des Vitamin A befindet. Die Transretinolsäure unterstützt die Hauterneuerung und den Kollagenaufbau der Haut. Hagebuttenöl wird auch zur unterstützenden Nachbehandlung von Verbrennungen und Narben eingesetzt. In der Kombination mit Nachtkerzenöl ist es ein intensives, hautbarrierestärkendes und aufbauendes Hautöl. Hagebuttenöl ist allerdings recht instabil und hat nur eine geringe Haltbarkeit von ca. 3 Monaten. Das Öl sollte in jedem Fall im Kühlschrank aufbewahrt werden. Hagebutten- oder Wildrosenöl ist auch als Anti-Aging-Öl beliebt.
Ichthyosen: Im Volksmund wird diese Gruppe von Erbkrankheiten auch Fischschuppenkrankheit genannt. Sie betrifft die oberste Schicht, die Hornschicht. Die beständige Erneuerung der Haut läuft nicht geregelt ab. Es bilden sich zum Teil festsitzende, trockene Schuppen. Die Talg- und oft auch die Schweißproduktion sind gestört. Da die Hautbarriere nicht intakt ist, neigen die Erkrankten außerdem zu Kontaktekzemen und Entzündungen. Je nach Krankheitstyp zeigen sich die Symptome schon ab dem ersten Lebensjahr. Sie können bis zur Pubertät noch zunehmen und sich danach wieder etwas bessern. Die Ichthyosis vulgaris ist die häufigste Form. Eine Ichthyosis entwickelt sich auch im Alter infolge anderer Krankheiten, etwa eines Lupus erythematodes. Bestimmte Formen sind im Rahmen einer Lymphknotenkrebserkrankung möglich oder treten bei einer Schilddrüsenunterfunktion oder durch Medikamente auf (siehe unten).
Rauchen: Oft verrät die Haut den Raucher. So wirkt die Gesichtshaut bei vielen Rauchern blass, trocken und grau. Sie zeigt frühzeitig feine Falten. Das Risiko für Hautkrankheiten wie Schuppenflechte, die mit trockener Haut einhergeht, ist erhöht (siehe unten). Andererseits führt Tabakkonsum auch häufig zu ausgeprägter Akne. Verantwortlich dafür sind Nikotin und Giftstoffe im Tabakrauch. Sie greifen Gefäße und Gewebe der Haut an. Die Haut wird schlechter durchblutet, elastische und stützende Fasern gehen zugrunde. Das Zusammenspiel von Drüsen, Nerven und Sinneszellen wird teilweise empfindlich gestört.
Mangelnde oder übertriebene Körperpflege und Kosmetik: Trockene Haut will gepflegt sein. Da sie empfindlicher auf Licht, Wetter und äußere Einflüsse reagiert, benötigt sie mehr Schutz und intensiveren Nachschub an Fett, aber vor allem an Feuchtigkeit als zum Beispiel fettige Haut. Mildes Reinigen mit geeigneten Produkten und die passenden Cremes helfen ihr, geschmeidig zu bleiben.
Sollten die Hautschuppen auf dem Boden einer Neurodermitis entstanden sein, so helfen ebenfalls Entzündungshemmer wie Cortison und Immunsuppressiva wie Tacrolimus. Auch die Licht- und Klimatherapie sind bei Neurodermitis bereits etabliert. Andere Medikamente, die bei der Neurodermitis zum Einsatz kommen, zielen auf die allergische Komponente dieser Erkrankung ab. So helfen gegen Hautschuppen bei Neurodermitis auch Antihistaminika oder eine spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung).

Stress, seelische Belastungen: Dass die Haut der Spiegel der Seele ist, kennen viele aus eigener Beobachtung. Glückliche, entspannte Lebensphasen beflügeln, ebenso wie positiver Stress, und lassen die Haut frisch und rosig erscheinen. Kehrt sich befriedigende Aktivität in negative Daueranspannung um, leidet die Haut sichtbar mit. Sie wird blass und fahl, spannt, schuppt und juckt. Manchmal zeigen sich gerötete und entzündete Stellen.
Ein Peeling ist mindestens so wichtig wie die Reinigung. Es hält die Poren frei, verhindert Vernarbungen und sorgt für eine bessere Durchblutung der Haut. Einmal pro Woche reicht, denn zu häufiges Peeling kann die Haut unnötig reizen. Mit einem milden Peeling reinigst du schonend, am besten mit chemischen Peelings auf Enzym-Basis, die einmal wöchentlich angewendet werden.
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