Der Einfluss psychischer Faktoren, beispielsweise Stress, ist bislang nicht nachgewiesen – allerdings ist die Psyche im Verlauf der Erkrankung nicht ganz unwichtig, weil die unreine Haut einen hohen seelischen Leidensdruck bewirken und die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen kann. Der Schweregrad der Akne scheint außerdem mit der Anzahl gerauchter Zigaretten in Verbindung zu stehen.

Liegt keine Hautkrankheit als Ursache vor, kann es bereits helfen, die tägliche Pflege zu ändern. Da die Schuppenbildung häufig durch trockene Haut begünstigt wird, bieten sich feuchtigkeitsspendende, rückfettende Salben an. Auf diese Weise lässt sich der natürliche Fettfilm der Haut bewahren und wieder aufbauen – die Haut ist wieder in der Lage, ihre Schutzfunktion zu erfüllen. Da solche Salben meist nur langsam einziehen, ist es ratsam, sie abends aufzutragen und über Nacht einziehen zu lassen.
Eine wichtige Rolle spielen auch die in den Anti-Schuppen-Shampoos enthaltenen Pflegestoffe. Sie können den Haaren Glanz, Glätte und Volumen verleihen, die Anwendung der Shampoos vereinfachen und deren Verträglichkeit verbessern. Dies sind wichtige Voraussetzungen dafür, dass die Shampoos von den Betroffenen gern und regelmäßig benutzt werden – und nur dann können sie ihre volle Wirkung entfalten.
Schuld sind mal wieder die Hormone. Wer denkt, unreine Haut kommt nur in Teenagerjahren vor, irrt. Unreine Haut kann auch mit 30 oder später noch ein Problem sein. Wenn der Körper viele männliche Hormone ausschüttet, wie zum Beispiel unter Stress, entstehen Pickel und sogar Altersakne. Die Talgdrüsen produzieren dann zu viel Öl, überschüssige Hautschüppchen verkleben und die Poren verstopfen. Auch Stress, Müdigkeit, Zucker, Zigaretten und Alkohol sind oft Gründe für unreine Haut.
Und noch zuletzt: Nicht überpflegen. Denn zu viel kann sich genauso negativ auswirken wie zu wenig. Zu viel Reinigung mit zu scharfen Mitteln entzieht der Haut seine natürliche Schutzschicht und zu viele Produkte mit unterschiedlichen Inhaltsstoffen korrelieren oft miteinander. Eine milde, regelmäßige Reinigung und eine gute Creme reichen aus, um tolle Ergebnisse zu erzielen.

Pflanzenöle können eine echte Alternative zu Emulsionen sein. Die Fettsäuren von Pflanzenölen ähneln denen der Hautbarriere. Sie sind in der Lage, sich gut die Barriere der Haut zu integrieren und diese zu stärken. Pflanzenöle enthalten keine Emulgatoren. Emulgatoren stören die Hautbarriere strukturell. Der Haut gehen notwendige Fette verloren, der Feuchtigkeitsverlust steigt. Rissige Stellen, Entzündungen und Hautschuppungen sind häufige Folgen. Bei einer irritierten, trockenen Haut liegt eine Störung der Hautbarriere vor. Diese kann zeitlich begrenzt, akut oder dauerhaft als chronische Hautbarrierestörung auftreten.


Wenn anhaltender Stress und seelische Belastungen der Grund für Ihre Hauttrockenheit sind, genügt es meist nicht, nur die Haut zu pflegen. Auch hier gilt es, die ursächlichen Probleme zu lösen. Das bedeutet zum einen, Stress gezielt abzubauen. Das geht manchmal leichter unter fachkundiger Anleitung, etwa in Kursen zum Stressmanagement. Um tiefsitzende seelische Nöte heilen zu können, ist es oft sinnvoll, sich psychotherapeutisch beraten zu lassen.
Anwendungen mit Honig und Gurken spenden Feuchtigkeit und versorgen die trockene Haut mit Nährstoffen. Ähnlich gut wirkt selbstgemachtes Gesichtswasser aus Karottensaft und Teebaumöl. Ein altes Hausmittel ist Eigelb, welches mit Olivenöl vermischt und in die Haut einmassiert wird. Zur Stärkung der Fettbarriere der Haut können Cremes mit Urea, Allantoin und Panthenol verwendet werden.
Unreine Haut kann viele Ursachen haben, am häufigsten sind aber Hormone schuld daran, dass Akne in unserem Gesicht aufblüht. Androgene sind männliche Sexualhormone, zu denen unter anderem Testosteron gehört, das auch in den Eierstöcken der Frau produziert werden kann. Testosteron sorgt dafür, dass der Körper mehr Talg produziert. Dadurch verstopfen die Talgdrüsenausgänge und die Haut kann nicht mehr atmen, es kommt zu Entzündungen. Die vermehrte Hautschuppung durch Testosteron trägt ebenfalls dazu bei, dass die Talgdrüsen verstopfen. Insulin ist ein androgenverstärkender Faktor und feuert somit auch die Testosteron Produktion an. Unregelmäßige oder ausbleibende Menstruationszyklen, eine Verkleinerung der Brust, oder Haare, die dort sprießen, wo keine sein sollten, sind Anzeichen für einen Erhöhten Androgenspiegel. Die schlechte Nachricht: Hormone in den Griff zu bekommen, ist die schwierigste Aufgabe und kann nur mit einem Arzt gemeistert werden. Hormonfördernde Faktoren wie Insulin können allerdings mit der richtigen Ernährung reguliert werden.
Eine gesunde Ernährung ist wichtig, um die Darmflora zu unterstützen. So kannst du nicht nur Verdauungsbeschwerden vorbeugen, sondern auch dein allgemeines Wohlbefinden steigern und Hautprobleme behandeln. Die Ursache für unreine Haut kann nämlich in einer gestörten Darmflora liegen. Der Darm trägt erheblich zur Entgiftung des Körpers bei. Wenn er aufgrund einer gestörten Darmflora diesen Tätigkeiten nicht mehr nachgehen kann, werden Giftstoffe mitunter über die Haut ausgeschieden. Pickel und Mitesser sind die Folge.
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Für eine Pflegeroutine bei unreiner Haut oder Akne ist die Kombination aus klärenden und feuchtigkeitsspendenden Produkten besonders effektiv. Daher bieten sich für diesen Hauttyp ein Feuchtigkeitsfluid auf Wasserbasis oder ein Gel mit einer leichten Textur an, das die Hautporen nicht unnötig verschließt. Inhaltsstoffe, die intensive Feuchtigkeit spenden und porenverfeinernd wirken, sind die besten Pflegepartner für unreine und fettende Haut. Um neuen Unreinheiten und Mitessern vorzubeugen, kannst du deine Haut ein Mal wöchentlich mit einer hautklärenden Maske verwöhnen. Dafür eignen sich feine Peeling-Masken, die deiner Haut ein geglättetes und geschmeidiges Pflegegefühl schenken, sowie komfortable Tuchmasken, die einfach auf das Gesicht aufgelegt werden. Während du dich ausruhst, können sich die hautklärenden Naturpflegestoffe ans Werk machen und helfen, dein Hautbild zu verbessern – Entspannungsmodus an! 

Putzmittel, Schadstoffe: Im Alltag hantieren wir häufig mit unterschiedlichen chemischen Substanzen, die bei direktem und wiederholtem Kontakt die Haut angreifen können. Reinigungs- und Waschmittel, Farben, Lacke, Lösungsmittel gehören dazu. Deshalb ist es wichtig, gefährdete Hautbereiche mit entsprechender Kleidung zu schützen, um Kontaktekzeme und andere entzündliche Reaktionen zu vermeiden (siehe Abschnitt "Mögliche krankhafte Ursachen"). Das gilt insbesondere für Menschen, die beruflich ständig mit Reizstoffen umgehen.


Es folgen körperliche Untersuchungen sowie gegebenenfalls Blutanalysen und Urintests. Je nach Verdacht zieht der Allgemeinmediziner einen Spezialisten hinzu. Legen die ersten Untersuchungsergebnisse eine Hautkrankheit nahe, übernimmt in der Regel ein Hautarzt (Dermatologe) die weitere Diagnose. Er untersucht die Haut mit unterschiedlichen Methoden, prüft zum Beispiel veränderte Hautbereiche mit Spatel und Mikroskop. Aufschlussreich können zudem spezielle Bluttests sein. Feingewebliche Untersuchungen von Gewebeproben (Biopsie) sind mitunter angezeigt, um zum Beispiel die Diagnose einer Schuppenflechte oder einer Ichthyose zu bestätigen. Manchmal setzt der Hautarzt auch Ultraschallverfahren ein.


Schuppiger Haut lässt sich mit verschiedenen Hausmitteln entgegenwirken. Zunächst sollten die möglichen Auslöser gefunden und behoben werden. Ein trockenes oder feuchtes Raumklima kann ebenso für Schuppen verantwortlich sein wie bestimmte Medikamente, aggressive Hautpflegeprodukte oder ein Nährstoffmangel. Womöglich liegt der schuppigen Haut auch ein Wassermangel zugrunde, der sich durch ausreichend Flüssigkeit ausgleichen lässt.
Schuppen sind auf den ersten Blick kein besorgniserregendes Krankheitsbild. Sie entstehen bei der Neubildung der Haut, sodass dies ein völlig normaler Prozess des menschlichen Körpers ist. Allerdings gibt es auch eine Prognose, bei der es zu einer Störung der Haut kommt. Erst wenn mindestens 500 kleinere Schuppen zusammenhängen, werden die Schuppen für das menschliche Auge sichtbar. Dies geschieht allerdings nur, wenn die Haut ein übermäßig hohes Sterben alter Hautzellen aufweist.
Die Basis stellt immer das Gespräch mit dem Arzt (Anamnese) dar. In der Regel führt es zuerst der Hausarzt, der seinen Patienten und dessen Krankengeschichte meist schon gut kennt. Das bedeutet, er wird durchgemachte und bestehende Erkrankungen, Allergien, Medikamenteneinnahmen sowie den beruflichen Hintergrund berücksichtigen. Sind die Hautprobleme neu aufgetreten oder hat sich ein grundsätzlich trockenes Hautbild auffallend verschlechtert, kreist der Arzt mit gezielten Fragen mögliche Ursachen ein.
Schutz vor Kälte: Packen Sie im Herbst und Winter empfindliche Partien gut ein, wenn Sie ins Freie gehen, die Hände zum Beispiel mit Handschuhen. Wappnen Sie das Gesicht mit einer fetthaltigen Creme gegen kalte Luft, und geben Sie erst wenn Sie wieder im Warmen sitzen, feuchtigkeitsspendende Produkte dazu. Beim Wintersport kann es zudem sinnvoll sein, einen Gesichtsschutz überzuziehen.
Das sind Mitesser: Ein Mitesser entsteht, wenn übermäßig viel Talg produziert wird. Der Talg kann nicht durch den Kanal des Talgdrüsenfollikels austreten, weil die Oberhaut stark verhornt ist. Es bildet sich ein Pfropfen, der den Ausgang des Follikelkanals verschließt. Der eingelagerte Farbstoff Melanin reagiert mit dem Sauerstoff in der Luft und färbt den Pfropf dunkel - so entsteht das typische Erscheinungsbild von Mitessern. Sie kommen gern auf der Nase, der Stirn und dem Kinn vor, bei fettiger Haut manchmal im ganzen Gesicht.
Die richtige Haarpflege kann helfen, Schuppen zu mindern oder ihnen vorzubeugen: Nach der Wäsche die Haare besser an der Luft trocknen lassen, als sie zu föhnen. Ist Föhnen Bedingung für die Frisur oder aus Eile am Morgen notwendig, dann halten Sie ausreichend Abstand zur Kopfhaut. Zudem sollte regelmäßig Luft an die Kopfhaut! Das dauerhafte Tragen von Kopfbedeckungen (Baseballmütze) kann Kopfschuppen zusätzlich fördern.
Mechanisch funktionierende Peelings mit groben Partikeln sind für die Gesichtshaut zu hart. Sie reizen die Haut und fügen ihr - wenn die oberste Hautschicht durch Schüppchenbildung sowieso bereits nicht intakt ist - im schlimmsten Fall sogar Verletzungen zu. Lieber zu einem sanfteren Peeling greifen, zum Beispiel einem Enzympeeling. Die Enzyme spalten Eiweißbausteine und lösen so die Schüppchen.

Bei der Kopfhaut handelt es sich um die häufigste Stelle für schuppige Haut. Das ist dadurch bedingt, dass durch das häufige Haarewaschen sehr viel Wasser auf die Kopfhaut einwirkt, was zu Trockenheit führen kann. Des Weiteren können Shampoos und Spülungen die Kopfhaut reizten. Hier empfiehlt es sich, auf ein Kopfhaut schonendes Shampoo umzusteigen. Zu empfehlen ist hier Linola-Shampoo oder das sehr bekannte anti-Schuppen Shampoo „Head and Shoulders“.Diese Shampoos spenden der Kopfhaut auf milde Art und Weise Feuchtigkeit und helfen der Haut bei der Regeneration. Zusätzlich kann so auch meistens das fetten der Haare vermindert werden.
Ich hatte mein ganzes Leben mit Pickeln und unreiner Haut zu kämpfen...echt furchtbar, weil es einfach das Selbstbewusstsein runter ziehen kann. Mittlerweile habe ich zwar trotz Pickel auch mehr Selbstbewusstsein - aber vor allem geht es mir besser, weil ich durch Naturkosmetik endlich reinere Haut habe...habe alle möglichen Chemiekeulen an meine Haut gelassen, dabei war es so einfach schlussendlich!? Ích würde mir wünschen, dass mehr Leute wieder glücklich mit ihrer Haut werden...ich war wirklich sehr zufrieden mit Produkten von Dado Sens oder Annemarie Börlind.
Die Schuppung der Haut am ganzen Körper ist eher unwahrscheinlich. Wenn es dennoch auftritt, ist an eine Hautkrankheit zu denken. Oft kommt eine Schuppung an verschiedenen Stellen des Körpers bei einer Psoriasis vor, aber auch die Neurodermitis kann solche Symptome bedingen. Bei der Psoriasis handelt es sich um eine entzündliche Erkrankung, die mit Beteiligung der Gelenke einhergehen kann. Die Neurodermitis ist ebenfalls eine entzündliche Hauterkrankung. Die Neurodermitis beginnt meist im Kindesalter und ist nicht selten in der Pubertät selbstlimitierend. Die Neurodermitits kann mit einem sehr starken Juckreiz einhergehen.
Wenn die Hautschuppen das Symptom einer Grunderkrankung darstellen, steht im Vordergrund, dass diese Krankheit angemessen behandelt wird, sonst können sich auch die Hautschuppen nicht (zumindest nicht dauerhaft) zurückbilden. Hautschuppen im Rahmen einer Schuppenflechte können mithilfe von Salbenverbänden, die Wirkstoffe wie Harnstoff, Milchsäure oder Salicylsäure enthalten, abgelöst werden. Darüber hinaus ist es wichtig, auch entzündungshemmende Medikamente wie Cortison (Achtung: nicht zu lange anwenden, da die betroffene Haut sonst immer dünner wird), Dithranol oder Calcitriol (abgeleitet vom Vitamin D) anzuwenden. Bei schwerwiegenderen Symptomen kann von einer lokalen Therapie auf eine systemische Behandlung umgestiegen werden. Dann können zum Beispiel Retinoide (abgeleitet vom Vitamin A) eingenommen werden, um die Schuppen schneller zu lösen und das Zellwachstum zu hemmen. Außerdem können Substanzen eingesetzt werden, die das Immunsystem unterdrücken, zum Beispiel Methotrexat. Alternativen sind die Behandlung mit UV-Strahlung oder Laser, die allerdings nur unter strenger ärztlicher Überwachung erfolgen dürfen.
Sonneneinstrahlung: Einerseits nutzt die Haut das Sonnenlicht, um mit seiner Hilfe Vitamin D zu bilden (siehe unten "Vitamin-D-Mangel"). Ist die Haut jedoch länger und intensiv der Sonne ausgesetzt, fangen die betroffenen Partien an zu spannen, sie röten sich und können schmerzen. Die Barriere ist geschwächt, verliert Feuchtigkeit und Fette. Wirken die Sonnenstrahlen fortgesetzt ungehindert ein, schädigen sie die tieferen Hautschichten und lösen weitere Beschwerden aus, etwa Kopfschmerzen, Übelkeit, Kreislaufprobleme, Schwindel.

Heilerde: Heilerde ist ein besonders bewährtes Hausmittel bei unreiner Haut. Besonders gut wirkt sie als Gesichtsmaske, indem sie mit etwas Wasser zu einem Brei vermengt wird. Die Erde bindet Schadstoffe, kann die Haut von überschüssigem Talg und Schmutz befreien und so effizient gegen Pickel und Mitesser vorgehen. Aufpassen solltest du, wenn du trockene Haut hast. Hier kann Heilerde zu stark austrocknend wirken.
Schuppige Haut – häufig in Verbindung mit trockener, juckender Haut – ist ein Beschwerdebild, das sehr unangenehm sein kann, auch wenn die gesundheitlichen Folgen in der Regel harmlos bleiben. Schuppige Haut entsteht zum Beispiel durch mangelnde Pflege im Winter bei trockener Heizungsluft oder auch im Zusammenhang mit hormonellen Umstellungszeiten. Zudem können Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Neurodermitis oder Schuppenflechte Auslöser der unangenehmen Hauterscheinung sein.
Ein wohltuendes Bad kann die Haut pflegen und Trockenheit und Schuppenbildung lindern. Dafür werden 250 ml Milch mit circa 50 ml gutem, kalt gepresstem Olivenöl, Kokosöl oder Sesamöl gemischt und dann dem Badewasser zugegeben. Wer keine Milch mag, kann das Ganze auch gerne mit einem Esslöffel Honig probieren. Damit aus dem Pflegebad etwas Besonderes wird, können ein paar Lavendelblüten Farbe ins Spiel springen. Hinzu kommt, dass Lavendel eine entstressende Wirkung hat, was sicher auch der gereizten Haut gut tut.
Westliche Ernährungsweise: Die westliche Ernährungsweise besteht zu einem Großteil aus Kohlenhydraten und vor allem Zucker in Form von Süßspeisen wie Gebäck, aber auch Softdrinks. Zucker fördert jedoch das Bakterienwachstum und damit die Entstehung unreiner Haut und Pickel. Auch fettige Speisen wie Pommes und Burger können sich negativ auf dein Hautbild auswirken.

Schuppen (dermatologischer Begriff: Squama) kommen dadurch zustande, dass Zellen der obersten Schicht der Haut, die Hornzellen (Keratinozyten) der Hornschicht (Stratum corneum), absterben und sich als Folge davon von den anderen Hautschichten trennen. Dies ist ein ganz normaler Vorgang, da sich unsere Haut stetig erneuert; die alten Zellen machen sozusagen Platz für die von unten nachkommenden neuen.

Nicht umsonst heißt es, man solle sich seinen Schönheitsschlaf gönnen. Wer viel schläft, tut nicht nur dem Körper, sondern auch seiner Seele etwas Gutes. Und jeder kennt den Anblick, der einen nach einer kurzen Nacht erwartet: Augenschatten und eine blasse Haut mit Grauschleier. In der Nacht regeneriert sich der Körper und damit auch die Haut. Im Schlaf transportiert der Körper Giftstoffe ab und repariert Hautschäden. Außerdem reduziert ein erholsamer Schlaf Stress und greift so mit dem folgenden Punkt ineinander.
Sonneneinstrahlung: Einerseits nutzt die Haut das Sonnenlicht, um mit seiner Hilfe Vitamin D zu bilden (siehe unten "Vitamin-D-Mangel"). Ist die Haut jedoch länger und intensiv der Sonne ausgesetzt, fangen die betroffenen Partien an zu spannen, sie röten sich und können schmerzen. Die Barriere ist geschwächt, verliert Feuchtigkeit und Fette. Wirken die Sonnenstrahlen fortgesetzt ungehindert ein, schädigen sie die tieferen Hautschichten und lösen weitere Beschwerden aus, etwa Kopfschmerzen, Übelkeit, Kreislaufprobleme, Schwindel.
Zu viele Milchprodukte: Milchprodukte sind dafür bekannt Hautunreinheiten auszulösen, vor allem wenn es sich um Magermilchprodukte handelt. Zahlreiche Studien belegen bereits, dass Milchtrinker häufiger an Akne leiden als Menschen, die auf Milchprodukte verzichten. In der Milch befinden sich Hormone, die den körpereigenen Hormonspiegel beeinflussen und so Hautunreinheiten fördern können. Zudem wird Milch eine entzündungsfördernde Wirkung nachgesagt.
Neben einer gesunden Ernährung ist auch eine ausreichende Trinkmenge essentiell für deine Hautgesundheit. Der Mensch besteht zu einem Großteil aus Wasser. Im Laufe des Tages verliert er jedoch einen Teil der Flüssigkeit beispielsweise durch starkes Schwitzen. Diesen Flüssigkeitsverlust solltest du durch eine ausreichende Trinkmenge bevorzugt in Form von Wasser ausgleichen.
Auf der Nase kommt es zu schuppender Haut aus dem gleichen Grund wie in dem restlichen Gesicht. Durch trockene Haut kommt es hier zu vermehrter Schuppung. Es gibt auf der Nase nichts Anderes zu beachten als im Gesicht. Auch hier ist die Therapie der Wahl eine rückfettende Creme. Zu beachten ist, dass es aufgrund der anatomischen Position der Nase zu vermehrter Sonneneinstrahlung kommen kann. Es empfiehlt sich daher auch bei geringer Sonneneinstrahlung das Benutzen eines Lichtschutzfaktors. Auch zu massive Sonneneinstrahlung kann zu Schuppung der haut in Form von Sonnenbrand führen.
Produkte für fettige bzw. unreine Haut sollen die überschüssige Talgproduktion so weit wie möglich verringern und so den Fett-Feuchtigkeits-Gehalt der Haut normalisieren. Gleichzeitig dürfen sie aber nicht zu stark austrocknend oder entfettend wirken, da dies die Talgdrüsen zu weiterer Talgproduktion anregen und einen gegenteiligen Effekt bewirken würde. Darüber hinaus soll die richtige Pflege die Besiedelung mit Bakterien und damit die Entwicklung in Richtung Akne verhindern.
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