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Kontaktekzeme: Ekzeme sind Hautausschläge, die manchmal auf eher fettiger Haut mit veränderter Talgproduktion (seborrhoisches Ekzem), oft jedoch auf trockener Haut entstehen. Sie sind Ausdruck für unterschiedliche Hautprobleme (siehe dazu den Ratgeber "Hautausschlag"). Trockene Haut ist allgemein anfälliger für Kontaktekzeme. Da hier die Hautbarriere häufig durchlässiger ist, reagiert trockene Haut auch empfindlicher, wenn sie mit Reizstoffen in Berührung kommt. Ein akutes Kontaktekzem kann zum Beispiel nach wiederholtem Einwirken von allergieauslösenden Substanzen wie Nickel, Konservierungsstoffen, Latex, Reinigungsmitteln auftreten. Zum einen ist trockene Haut also die Basis, auf der sich Ekzeme entwickeln können, zum anderen trocknet die Haut an den erkrankten Partien noch stärker aus.

Salicylsäure: Salicylsäure ist wohl der am meisten verwendete Stoff gegen Hautunreinheiten. Sie gehört zu den Beta-Hydroxysäuren, die tief in die Haut eindringen, die Zellerneuerung ankurbeln und abgestorbene Hautzellen effektiv lösen können. So wirkt Salicylsäure als sanftes Peeling. Zudem kann die Säure die Talgproduktion regulieren und Bakterien und Keime in ihrem Wachstum hindern.
Akne kann auch durch zahlreiche Medikamente entstehen oder sich verschlimmern. Beispiele sind Glukokortikoide (z. B. bei rheumatischen oder allergischen sowie Autoimmunerkrankungen), Androgene (z.B. zur Behandlung von Brustkrebs) und anabole Steroide, Psychopharmaka oder Neuroleptika (antipsychotische Mittel, z. B. gegen Wahnvorstellungen, Erregungszustände etc.).
Schuppiger Haut lässt sich mit verschiedenen Hausmitteln entgegenwirken. Zunächst sollten die möglichen Auslöser gefunden und behoben werden. Ein trockenes oder feuchtes Raumklima kann ebenso für Schuppen verantwortlich sein wie bestimmte Medikamente, aggressive Hautpflegeprodukte oder ein Nährstoffmangel. Womöglich liegt der schuppigen Haut auch ein Wassermangel zugrunde, der sich durch ausreichend Flüssigkeit ausgleichen lässt.
ja das mit weniger Milchprodukten habe ich auch selber an mir ausprobiert und ich finde auch, dass es meiner Haut gut tut. Weniger ist mehr wie man so schön sagt. Zusätzlich versuche ich auch das mit den 3 Litern Wasser einzuhalten, was meiner Haut ebenfalls gut tut. Ich benutze aber auch seit mehreren Wochen die Schlammseife mit Toten Meersalz von Health & Beauty. Die Haut ist jetzt so gut wie pickelfrei. Die Seife lass ich morgens immer ca. zwei Minuten einziehen und wasch sie dann mit lauwarmen Wasser ab. die Haut fühlt sich dann frisch an und gestrafft. anschließend creme ich mich ein und fühl mich wohl. Durch die Seife kann ich: Pickel ade sagen.

Seborrhoische Dermatitis (Seborrhoisches Ekzem): Die Haut erneuert sich in sieben bis 21 Tagen, Hornzellen lösen sich in Konglomeraten von 100 bis 1.000 Zellen ab. Die Kopfhaut ist fettig und feucht (seborrhoisch), sie bildet übermäßig viel Talg und speichert viel Feuchtigkeit durch eine verstärkte Schweißproduktion. Sie ist außerdem entzündet und gerötet. Ausgelöst wird das seborrhoische Ekzem vermutlich durch Malassezia-Hefen. Bei diesen handelt es sich um Mikroorganismen, die zur normalen Hautflora gehören und vor allem die talgdrüsenreichen Areale des menschlichen Körpers besiedeln, zu denen auch die Kopf- und Gesichtshaut gehören. Wissenschaftlich noch ungeklärt ist, ob beim seborrhoischen Ekzem die Malassezia-Hefen die Haut verstärkt besiedeln, ob die Keime vermehrt Gifte produzieren oder ob das Immunsystem in ungewöhnlicher Weise auf die Mikroorganismen reagiert und so die Entzündungen verursacht.
Zu viele Milchprodukte: Milchprodukte sind dafür bekannt Hautunreinheiten auszulösen, vor allem wenn es sich um Magermilchprodukte handelt. Zahlreiche Studien belegen bereits, dass Milchtrinker häufiger an Akne leiden als Menschen, die auf Milchprodukte verzichten. In der Milch befinden sich Hormone, die den körpereigenen Hormonspiegel beeinflussen und so Hautunreinheiten fördern können. Zudem wird Milch eine entzündungsfördernde Wirkung nachgesagt.
Vitamin A ist wichtig für das Wachstum und den Schutz von Körperzellen. Unter anderem kommt es in Leber, Eiern, Milch und Milchprodukten vor, während in pflanzlichen Lebensmitteln (wie Karotten, Grünkohl, Spinat) lediglich die Vorstufe (Beta-Carotin) zu finden ist. Da der Körper Beta-Carotin schlechter aufnehmen kann, muss hiervon mehr aufgenommen werden.
Schutz vor Feuchtigkeitsverlusten: Da trockene Haut nicht nur Fett, sondern insbesondere auch Feuchtigkeit braucht, helfen Sie ihr, wenn Sie ausreichend trinken. Das bedeutet, täglich mindestens 1,5 Liter geeignete Flüssigkeit (zusätzlich zum flüssigen Anteil in fester Nahrung wie etwa Obst) aufzunehmen. Menschen mit einigen Herz-, Leber- oder Nierenleiden müssen jedoch die für sie geeignete Trinkmenge mit ihrem Arzt absprechen.

In der Regel begutachtet zunächst der Hausarzt die Haut und erfasst zusätzliche Symptome. Je nach Verdacht zieht er einen Hautarzt (Dermatologen) oder einen Facharzt für innere Erkrankungen (Internist) hinzu. Ergeben sich Hinweise auf eine psychische Problematik, übernehmen meist ein Psychiater oder Psychotherapeut die weitere Diagnose und die Behandlung.


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Unterschieden werden trockene oder fettige Kopfschuppen, Asbestflechte sowie Kopfschuppen, die infolge einer Hautkrankheit wie der seborrhoischen Dermatitis (auch seborrhoisches Ekzem genannt) und der Psoriasis (Schuppenflechte) auftreten. Bei der Asbestflechte bilden sich großflächige Schuppen von mehreren Zentimetern Größe, die badekappenartig über den Kopf verteilt sind.
Um einer unreinen Haut entgegen zu wirken ist die richtige Pflege das A und O. Hier steht an erster Stelle die Reinigung und zwar sowohl morgens als auch abends. Morgens ist nicht unbedingt ein Waschgel nötig, bei manchen reicht warmes Wasser aus. Aber abends, sollte ein Waschgel oder eine Waschlotion verwendet werden. Nicht Alles, was teuer ist, ist auch gut. Es braucht eine Reinigung, die zum Hauttyp passt, am besten keine chemischen Zusätze enthält und sanft ist. Ergänzend kann ein sanftes Peeling helfen, das die Haut nicht reizt – jedoch maximal zweimal pro Woche, auf keinen Fall häufiger. Zusätzlich ist einmal wöchentlich eine Gesichtsmaske, welche auf die unreine Haut abgestimmt ist und keine schädigen Substanzen enthält, zu empfehlen (siehe Rezepte).
Bei Juckreiz oder einer Pilzinfektion hilft Teebaumöl, es fördert die Wundheilung und bekämpft die Pilze. Reinige die betroffene Stelle mit Wasser. Dann 6 Tropfen Teebaumöl mit nativem Olivenöl mischen und auf ein Wattepad auftragen. Nach 10 Minuten Einwirkzeit gründlich mit Wasser abspülen. Wiederhole diesen Vorgang zweimal täglich und der Juckreiz ist passé.
Hautschuppen können von der Haut schwer entfernt werden. Es ist daher wichtig, die Ursache der Schuppen zu finden und diese zu therapieren. Die einfachste und häufigste Erklärung ist die trockene Haut. Diese kommt meist in den Wintermonaten durch Kälte zustande, oder durch häufigen Kontakt mit Wasser. Hier sind hauptsächlich die Hände und die Kopfhaut betroffen. Die Therapie bei trockener Haut ist eine pflegende Hautcreme. Diese kann reichhaltig wie Linola Fett oder Bepanthen® sein.
So könnt ihr Pickel am geschicktesten abdecken und schminkt euch einen Strahleteint: Die Finger vor dem Auftragen des Make-ups am besten desinfizieren, um der ohnehin sensiblen Haut keine weiteren Bakterien zuzuführen. Auch Pinsel sollten immer sorgfältig gereinigt werden. Gut vorbereiten könnt ihr eure Haut mit einem speziellen Primer, der grüne Farbpigmente enthält und optisch der Haut die Rötung nimmt.
Ständiges Wechseln der Produkte belastet die Haut – sie gerät unter Stress und reagiert eventuell mit Mitessern oder gar mit Pickeln. Auch wenn die Haut sehr unrein ist, verzichten Sie bitte auf scharfe Anti-Pickel-Produkte, diese trocknen die Haut aus und reizen sie. Sie reagiert mit noch mehr Talgproduktion. Besorgen Sie sich lieber für „Notfallpickel“ ein Gel, das Minze, Zink und Salicylsäure enthält.
Ein wichtiger Ansatzpunkt: Mit der richtigen Pflege können Sie ganz gezielt die speziellen Probleme der trockenen und irritierten Haut bekämpfen und sich so effektiv Linderung verschaffen. Pflegen Sie irritierte Haut mit den besonders hautverträglichen Produkten der La mer Med Serie. Sie enthält den Wirkstoffkomplex MCC3™ aus Meeresschlick-Extrakt, einem Algenextrakt aus dem Flachen Darmtang (Enteromorpha Compressa) und Meersalz.

Mitesser sollten grundsätzlich nicht mechanisch entfernt werden. Eventuell kann nach einem heißen Gesichtsdampfbad vorsichtig versucht werden, den Mitesser durch leichten Zug zu entleeren. Druck sollte auf alle Fälle vermieden werden, da dabei der Follikelkanal einreißen und der Inhalt des Mitessers Entzündungen im umliegenden Gewebe verursachen kann.
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