Ist die Hauttrockenheit Teil einer Hauterkrankung, wird der Arzt die jeweils passenden Therapien verordnen. Cremes oder Lotionen, etwa mit Harnstoff, sowie Phototherapien und Klimatherapien lindern die Hautprobleme bei Neurodermitis oder Schuppenflechte. Gegebenenfalls setzt der Hautarzt über eine bestimmte Zeit Kortison-Präparate ein. Bei längerer Anwendung kann die Haut sich an den behandelten Stellen verdünnen und austrocknen. Daher ist es wichtig, dass der Arzt die Therapie durchgehend steuert. Eine ausgeglichene Lebensweise unterstützt die ärztliche Behandlung. Genaueres zu den Behandlungsmöglichkeiten können Sie nachlesen, wenn Sie auf die Links zu den jeweiligen Krankheitsratgebern klicken (siehe oben Abschnitt "Mögliche krankhafte Ursachen für trockene Haut").
Ein Jahr zuvor vergab Ökotest an nur vier von zwölf getesteten Akne-Tinkturen ein „sehr gut“, alle anderen fielen durch. Und die Stiftung Warentest (4/2006) nahm ebenfalls zwölf Anti-Pickel-Mittel unter die Lupe. Getestet wurden die Anti-Pickel-Wirkung, Anwendung (z. B. Entnehmen, Auftragen, Hautgefühl) und die Verträglichkeit. Ergebnis: Drei Produkte waren gut, aber Wundermittel gegen unreine Haut gab es auch hier nicht.
Obwohl du bei unreiner Haut wahrscheinlich den Drang verspürst, dein Gesicht häufig zu waschen, solltest du dies nur zweimal täglich tun, nämlich morgens und abends. Zu viel Hygiene kann den ph-Wert deines Säureschutzmantels stören und so noch mehr Hautunreinheiten auslösen. Dennoch solltest du deine Haut regelmäßig peelen. Unreinheiten entstehen durch eine Verhornung der Haut, die aus einer übermäßigen Zellproduktion und einer nicht ausreichenden Abschuppung abgestorbener Hautzellen erfolgt. Chemische und mechanische Peelings können diese Abschuppung übernehmen, die Poren befreien und so den Talgabfluss fördern.
Wenn anhaltender Stress und seelische Belastungen der Grund für Ihre Hauttrockenheit sind, genügt es meist nicht, nur die Haut zu pflegen. Auch hier gilt es, die ursächlichen Probleme zu lösen. Das bedeutet zum einen, Stress gezielt abzubauen. Das geht manchmal leichter unter fachkundiger Anleitung, etwa in Kursen zum Stressmanagement. Um tiefsitzende seelische Nöte heilen zu können, ist es oft sinnvoll, sich psychotherapeutisch beraten zu lassen.
Diese lästigen Begleiterscheinungen fettiger Haut entstehen, wenn einzelne Talgdrüsen aufgrund der Überproduktion verstopfen. Dann kann der Talg nicht mehr abfließen, was zu einer vermehrten Ansiedlung hauteigener Bakterien führt. Die Mikroorganismen zersetzen den Talg, wobei freie Fettsäuren entstehen. Diese lösen wiederum Entzündungen aus, die sich in Form von Mitessern und Pickeln manifestieren. Im schlimmsten Fall bildet sich eine Akne, die neben dem Gesicht auch Rücken und Schultern befallen kann.  
Mit einer Schicht aus verhornten Zellen grenzt sich die Haut nach außen ab. Diese sogenannte Hornschicht (nicht zu verwechseln mit Hornhaut) wird durch spezielle Fette (Fachbegriff: Lipide) zusammengehalten. Je besser die verhornten Zellen durch diesen Kitt zusammengehalten werden, desto besser schützt die Hornschicht die darunter liegenden Hautschichten vor schädlichen Einflüssen.
Ist die Haut trotz der Schuppung fettig, lohnt sich der Gang zum Hautarzt. Der Hautarzt kann Cremes individuell für jeden Hauttyp in der Apotheke mischen lassen. Liegt ein anderer Grund für die Schuppung der Haut vor, muss ebenfalls ein Arzt aufgesucht werden. Handelt es sich um einen Hautpilz, sollte mit einem Antimykotikum therapiert werden, um die Ausbreitung des Pilzes zu vermeiden. Handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, sollte eine systemische Behandlung angestrebt werden. Diese muss unter Umständen stationär über mehrere Tage oder Wochen erfolgen.
Make-up kann dir künstlich eine reine Haut und so mitunter mehr Selbstbewusstsein verschaffen. Wenn du jedoch jeden Tag und besonders viel Make-up trägst, kann sich deine Haut erheblich verschlechtern. Vor allem nachts solltest du deiner Haut eine “Atempause“ gönnen und dich vor dem Zubettgehen gründlich abschminken. Achte zudem bei der Wahl deines Make-ups darauf, dass es sich um ein nicht komedogenes Produkt handelt und deine Poren nicht verstopft. Einige Make-up-Produkte verwenden zudem Inhaltsstoffe gegen Akne, die aktiv gegen Hautunreinheiten vorgehen können. Greife bei unreiner Haut vermehrt auf solche Produkte zurück.
An den Augenbrauen handelt es sich auch um Gesichtshaut. Durch zupfen der Augenbrauen kann es hier zu zusätzlicher Reizung der Haut kommen. Da es sich um behaarte Haut handelt, kann es hier zum vermehrten fetten durch Talgdrüsen kommen. Verlieren diese durch Kälte und darauf folgende Minderdurchblutung der Haut ihre Funktion, kann es zu Schuppungen kommen.

Anschließend muss natürlich die gereinigte Haut gepflegt werden - am besten mit reichhaltigen Cremes, die aufgeregte Haut beruhigen und schnell einziehen. Pflege mit Urea wird für den Körper höher dosiert als fürs Gesicht, einige Bodylotions oder Bodybutter enthalten Wirkstoffe wie Nachtkerzenöl, Rose, Traube, Granatapfel oder auch Zink, die der Haut jetzt gut tun. 
Ich hatte mein ganzes Leben mit Pickeln und unreiner Haut zu kämpfen...echt furchtbar, weil es einfach das Selbstbewusstsein runter ziehen kann. Mittlerweile habe ich zwar trotz Pickel auch mehr Selbstbewusstsein - aber vor allem geht es mir besser, weil ich durch Naturkosmetik endlich reinere Haut habe...habe alle möglichen Chemiekeulen an meine Haut gelassen, dabei war es so einfach schlussendlich!? Ích würde mir wünschen, dass mehr Leute wieder glücklich mit ihrer Haut werden...ich war wirklich sehr zufrieden mit Produkten von Dado Sens oder Annemarie Börlind.
Schuppenflechte ist eine chronisch entzündliche Hauterkrankung, die mit einer Verhornungsstörung einhergeht. Die typische Hauterscheinung zeigt sich in entzündlich geröteten Herden mit silbrig glänzenden Schuppen. Die Ausbreitung der Herde ist von Patient zu Patient unterschiedlich. Jedoch beginnen diese stets mit einem kleinen, entzündlich gerötetem Fleck, der später von silbrigen Schuppen bedeckt ist. Schuppenflechte zeigt sich vor allem an den Streckseiten der Extremitäten, am behaarten Kopf und im Bereich des Steißbeins.
Seborrhoische Dermatitis (Seborrhoisches Ekzem): Die Haut erneuert sich in sieben bis 21 Tagen, Hornzellen lösen sich in Konglomeraten von 100 bis 1.000 Zellen ab. Die Kopfhaut ist fettig und feucht (seborrhoisch), sie bildet übermäßig viel Talg und speichert viel Feuchtigkeit durch eine verstärkte Schweißproduktion. Sie ist außerdem entzündet und gerötet. Ausgelöst wird das seborrhoische Ekzem vermutlich durch Malassezia-Hefen. Bei diesen handelt es sich um Mikroorganismen, die zur normalen Hautflora gehören und vor allem die talgdrüsenreichen Areale des menschlichen Körpers besiedeln, zu denen auch die Kopf- und Gesichtshaut gehören. Wissenschaftlich noch ungeklärt ist, ob beim seborrhoischen Ekzem die Malassezia-Hefen die Haut verstärkt besiedeln, ob die Keime vermehrt Gifte produzieren oder ob das Immunsystem in ungewöhnlicher Weise auf die Mikroorganismen reagiert und so die Entzündungen verursacht.
Eigentlich wollen wir mit Kosmetik unserer Haut etwas Gutes tun. Tatsächlich können in Cremes und Co. aber Substanzen stecken, auf die gesunde, aber erst recht geschädigte Haut gereizt reagiert. Extrakte, Konservierungsstoffe, UV-Filter oder Duftstoffe zählen zu den kosmetischen Stoffen, die am häufigsten Reizungen auslösen. Aber auch Emulgatoren oder kosmetische Säuren (zum Beispiel Fruchtsäuren oder Salicylsäure), wie sie für Peelings verwendet werden, können die Haut reizen.

Auch die UV-Strahlung (Sonne) kann in einem geringen Maße heilend auf die Haut wirken. Hier ist natürlich auf die Dosis zu achten. Bei einer längeren Sonnenexposition muss unbedingt auf einen Lichtschutzfaktor geachtet werden. Bei dauerhafter Sonnenexpositon kann die Haut verfrüht altern, außerdem ist das Risiko für weißen Hautkrebs (Basaliom) und schwarzen Hautkrebs (Melanom) erhöht. Beide Krankheitsbilder müssen chirurgisch entfernt werden und bedürfen einer vermehrten Kontrolle des Hautarztes.
Auch ein Pilzbefall kann zu Hautschuppen führen. Bei gesunden Menschen kann das Immunsystem eine Besiedlung mit Pilzen normalerweise gut in Schach halten, sollte allerdings eine geschwächte Immunabwehr vorliegen, durch eine zugrundeliegende Erkrankung oder durch hinzukommende belastende Umstände wie intensive Sonneneinstrahlung zusätzlich beansprucht werden, so können sich die Pilze auf der Haut ausbreiten.
Es folgen körperliche Untersuchungen sowie gegebenenfalls Blutanalysen und Urintests. Je nach Verdacht zieht der Allgemeinmediziner einen Spezialisten hinzu. Legen die ersten Untersuchungsergebnisse eine Hautkrankheit nahe, übernimmt in der Regel ein Hautarzt (Dermatologe) die weitere Diagnose. Er untersucht die Haut mit unterschiedlichen Methoden, prüft zum Beispiel veränderte Hautbereiche mit Spatel und Mikroskop. Aufschlussreich können zudem spezielle Bluttests sein. Feingewebliche Untersuchungen von Gewebeproben (Biopsie) sind mitunter angezeigt, um zum Beispiel die Diagnose einer Schuppenflechte oder einer Ichthyose zu bestätigen. Manchmal setzt der Hautarzt auch Ultraschallverfahren ein.

Irritierte Haut ist anspruchsvoll und neigt dazu, heftig auf Stress zu reagieren. SOS-Rufe der Haut zeigen sich in Entzündungen, Rötungen, Pickelchen und/oder extremer Trockenheit. Oberstes Ziel ist daher das natürliche Gleichgewicht der Haut wiederherzustellen und diesen empfindlichen Hauttyp für die Belastungen des Alltags zu stärken. Reine Inhaltsstoffe auf natürlicher Basis fördern die Regeneration und Vitalität der Haut. Roter Ginseng, die „Kraftwurzel“ aus Korea, ist als regenerierender Aufbaustoff sehr gut für aus dem Gleichgewicht geratene und trockene Haut geeignet.


Wer an einer Essstörung oder einer Suchtkrankheit wie Alkoholabhängigkeit leidet, findet meist nachhaltige Hilfe in einer Spezialklinik. Mit medizinischer Behandlung, psychotherapeutischer Unterstützung und einer veränderten Lebensweise lassen sich Körper und Psyche oft wieder ins Lot bringen. Das kommt auch der Haut zugute. Psychische Erkrankungen wie Zwangsstörungen behandeln Psychiater und Psychotherapeuten je nach Schweregrad ambulant oder ebenfalls in der Klinik.

Mangelnde oder übertriebene Körperpflege und Kosmetik: Trockene Haut will gepflegt sein. Da sie empfindlicher auf Licht, Wetter und äußere Einflüsse reagiert, benötigt sie mehr Schutz und intensiveren Nachschub an Fett, aber vor allem an Feuchtigkeit als zum Beispiel fettige Haut. Mildes Reinigen mit geeigneten Produkten und die passenden Cremes helfen ihr, geschmeidig zu bleiben.


Diabetes mellitus: Menschen mit Diabetes haben sehr oft trockene Haut, die juckt und zu Entzündungen neigt. Verantwortlich ist ein vermehrter Flüssigkeitsverlust (siehe oben) aufgrund erhöhter Blutzuckerwerte. Eine Diabeteserkrankung kann zudem, vor allem bei schlechter Blutzuckereinstellung, zu Nervenschäden führen. In der Folge ist unter anderem die Schweißproduktion gestört. Die Haut überwärmt und trocknet leichter aus.
Zusätzlich werden Leber und Niere mit geeigneten Mitteln entgiftet. Dies muss bei Hautpatienten sehr vorsichtig geschehen. In der Regel sind dies Menschen, die sehr sensibel auf Homöopathie, Phytotherapie oder Schüßler Salze reagieren. So werden die in Frage kommenden Mittel anfangs nur in kleinen Dosen verabreicht, um zu sehen, wie die Haut des Patienten reagiert.
Zudem solltest du deine Haare und Hände möglichst von deinem Gesicht fernhalten. Auch an deinen Haaren und Händen befinden sich viele Bakterien, die sich über den Tag ansammeln. Fasst du dir dann mit der Hand ins Gesicht, überträgst du die Bakterien von deiner Hand auf dein Gesicht und förderst so die Bildung von Unreinheiten. Darum solltest du dir immer vorher die Hände waschen, wenn du dein Gesicht reinigst und dir ins Gesicht fassen musst. Hängen deine Haare ins Gesicht, begünstigst du so die Bildung von Schweiß und Bakterien unter den Haaren und bildest an dieser Stelle vermehrt Pickel.
Wir können es nicht oft genug hören, denn wir vergessen es ja doch immer wieder. Ohne Wasser bewegt sich nichts in unserem Körper. Die Verdauung wird lahm, unsere Zellen werden nicht optimal mit Nährstoffen versorgt und unsere Haut erscheint schlaffer und fahler. Wasser hilft zudem, Gifstoffe aus unserem Körper zu spülen. Also: runter damit! Wenn dir Wasser pur nicht schmeckt, aromatisiere es mit Gurke, Zitrone, oder Früchten. Einen Teil deines Wasserbedarfs kannst du übrigens auch essen – in Form von Wasserhaltigem wie Suppen, Salat, Gemüse und Obst.
Empfindlichkeiten gehen oft vorüber, einfach so. Kein Grund zur Panik also. Rund 20 bis 30 Millionen Menschen in Deutschland aber leiden nach Schätzungen des Ärzteverbandes Deutscher Allergologen an Allergien. Und auch diese Gruppe wächst: Aus der zentralen Allergiedatenbank der Hautklinik der Uni Göttingen geht hervor, dass sich jährlich knapp 600 000 Deutsche neu mit einem allergischen Kontaktekzem plagen.
Bei fettiger Haut produzieren die Talgdrüsen zu viel Talg. Dadurch wird die Haut übermäßig gefettet. Meist kommt es im Bereich der Kopfhaut und des Gesichts zu fettiger Haut. Aber auch der Rücken, die Brust und andere Körperregionen können davon betroffen sein. So kann fettige Haut im Gesicht beispielsweise auch mit einer trockenen Körperhaut kombiniert sein. An Handinnenflächen und Fußsohlen kann hingegen keine fettige Haut entstehen, da diese keine Talgdrüsen besitzen.
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