Fettige Haut hat leider oft mit Pickeln und Mitessern zu kämpfen. Oft scheint sie fettig glänzend und großporig. Vorsicht bei der Reinigung: Werden die Hautunreinheiten mit aggressiven Reinigungsprodukten bekämpft (die viel Alkohol oder grobe Peelingkörner enthalten), werden sie damit meistens noch verschlimmert. Bei der Pflege sollte man spezielle Produkte für fettige Haut verwenden, die es schaffen, die Talgproduktion sanft zu regulieren und den Fettglanz mattieren.
Produkte für fettige bzw. unreine Haut sollen die überschüssige Talgproduktion so weit wie möglich verringern und so den Fett-Feuchtigkeits-Gehalt der Haut normalisieren. Gleichzeitig dürfen sie aber nicht zu stark austrocknend oder entfettend wirken, da dies die Talgdrüsen zu weiterer Talgproduktion anregen und einen gegenteiligen Effekt bewirken würde. Darüber hinaus soll die richtige Pflege die Besiedelung mit Bakterien und damit die Entwicklung in Richtung Akne verhindern.
Die palmölfreie Red Ginseng Feinseife für das Gesicht enthält kostbaren roten Ginseng – doppelt konzentriert als Extrakt und Pulver. Hochkonzentrierter Ginseng kann die Haut in Kombination mit wertvollen pflanzlichen Ölen und Sheabutter schon bei der Reinigung vor dem Austrocknen und frühzeitiger Hautalterung schützen. Das Besondere: Roter Ginseng wirkt gleichzeitig vitalisierend und beruhigend auf die Haut. Die Stückseife kommt außerdem ohne Konservierungsstoffe aus und enthält keine Duftstoffe. Daher ist diese 100% natürliche Gesichtsseife ideal für die Pflege strapazierter Haut.

Bei Hautschuppen durch Pilzinfektionen sollten spezielle Antipilzmittel (Antimykotika) auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden. Diese gibt es, größtenteils rezeptfrei, in verschiedenen Darreichungsformen: als Puder, Cremes, Lösungen, Sprays und für therapieresistente Verläufe auch als Tabletten. Für die Haut werden besonders gerne Bifonazol, Clotrimazol oder Terbinafin eingesetzt. Wichtig ist, dass die Behandlung konsequent über drei bis vier Wochen (siehe Packungsbeilage) durchgeführt wird, selbst wenn die Schuppen schon früher verschwinden.
Bananen sind sehr gesund und wirken ebenfalls von innen heraus gegen trockene schuppige Haut. Am besten essen Sie mehrmals wöchentlich eine Banane, mischen sie in Ihr Müsli oder geben Sie zu Ihrem Smoothie. Aber auch von außen kann die Banane helfen. Hierfür wird eine Banane mit der Gabel zerdrückt und mit zwei Esslöffeln Naturjoghurt und einem Teelöffel Honig vermischt. Der Brei wird anschließend auf die Haut gegeben und nach einer viertel Stunde gründlich abgewaschen.
Gleiches gilt, wenn die Tenside zwar mild sind, aber zu oft zum Einsatz kommen. Wäscht man sich zum Beispiel häufig die Hände oder das Gesicht, hat die dadurch angegriffene Hautbarriere zwischen den „Waschgängen“ nicht genug Zeit, sich zu erneuern. Ist sie einmal angeschlagen, werden bei jedem erneuten Kontakt mit Wasser und Tensiden weitere Bausteine der Hornschicht ausgeschwemmt. Die Folge ist eine schleichende Reizung der Haut.
Eine Kontaktdermatitis ist eine entzündliche Hauterkrankung, die, wie der Name schon sagt, durch Kontakt mit chemischen oder physikalischen Reizen entsteht. Beispiele dafür sind die chemischen Substanzen, die ein Friseur anwendet, oder der ständige Kontakt mit Reinigungs- oder Desinfektionsmitteln. Symptome der Kontaktdermatitis sind Rötung, Schwellung, Trockenheit, Juckreiz, Kribbeln, Krusten, Bläschenbildung und schuppige Haut. Die Hautbarriere kann so in Mitleidenschaft gezogen sein, dass Bakterien in die entzündeten Stellen eindringen, eine sekundär Infektion auslösen und somit das Krankheitsbild noch verschlimmern.
Die Schuppung der Haut am ganzen Körper ist eher unwahrscheinlich. Wenn es dennoch auftritt, ist an eine Hautkrankheit zu denken. Oft kommt eine Schuppung an verschiedenen Stellen des Körpers bei einer Psoriasis vor, aber auch die Neurodermitis kann solche Symptome bedingen. Bei der Psoriasis handelt es sich um eine entzündliche Erkrankung, die mit Beteiligung der Gelenke einhergehen kann. Die Neurodermitis ist ebenfalls eine entzündliche Hauterkrankung. Die Neurodermitis beginnt meist im Kindesalter und ist nicht selten in der Pubertät selbstlimitierend. Die Neurodermitits kann mit einem sehr starken Juckreiz einhergehen.

Ist die Haut anhaltend Reizen ausgesetzt, können die Hautveränderungen chronisch werden. Chronische Ekzeme kommen auch bei Neurodermitis vor (siehe oben), ebenso bei Austrocknungserscheinungen, wenn der Körper zu viel Flüssigkeit verliert (siehe unten). Die Haut an den erkrankten Partien ist dann trocken, schuppig, verkrustet, verdickt und oft entzündet.
An den Augenbrauen handelt es sich auch um Gesichtshaut. Durch zupfen der Augenbrauen kann es hier zu zusätzlicher Reizung der Haut kommen. Da es sich um behaarte Haut handelt, kann es hier zum vermehrten fetten durch Talgdrüsen kommen. Verlieren diese durch Kälte und darauf folgende Minderdurchblutung der Haut ihre Funktion, kann es zu Schuppungen kommen.
Das Wasser hilft dabei, die aufgenommenen Nährstoffe zu den Zellen zu transportieren und Abfallprodukte des Stoffwechsels zu beseitigen. Zudem versorgt die Flüssigkeit deine Haut von innen mit Feuchtigkeit und lässt sie somit straffer und strahlender erscheinen. Wenn die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt ist, versucht sie den Feuchtigkeitsverlust nicht mehr durch eine vermehrte Talgproduktion auszugleichen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Talg in deinen Poren festsetzt, ist somit geringer und es entstehen weniger Hautunreinheiten.
Wir können es nicht oft genug hören, denn wir vergessen es ja doch immer wieder. Ohne Wasser bewegt sich nichts in unserem Körper. Die Verdauung wird lahm, unsere Zellen werden nicht optimal mit Nährstoffen versorgt und unsere Haut erscheint schlaffer und fahler. Wasser hilft zudem, Gifstoffe aus unserem Körper zu spülen. Also: runter damit! Wenn dir Wasser pur nicht schmeckt, aromatisiere es mit Gurke, Zitrone, oder Früchten. Einen Teil deines Wasserbedarfs kannst du übrigens auch essen – in Form von Wasserhaltigem wie Suppen, Salat, Gemüse und Obst.
Vor allem in der Pubertät leiden viele Jugendliche an unreiner Haut, doch auch mit fortgeschrittenem Alter können Hautunreinheiten noch auftreten. So leiden Erwachsene mit 30 und 40 Jahren mitunter noch an Akne. Unreine Haut ist häufig genetisch und hormonell bedingt, doch auch ein ungesunder Lebensstil kann sich auf deine Haut auswirken. Zu den häufigsten Auslösern gehören dabei unter anderem:
Kleinere Stellen mit schuppiger Haut profitieren von Umschlägen mit Quark oder Joghurt. Dafür wird etwas Joghurt oder Quark auf ein Baumwolltuch gegeben, von beiden Seiten eingeschlagen und mit der dünnen Seite auf die betroffene, schuppige Haut gebracht. Dort bleibt der Umschlag dann für circa eine halbe Stunde. Um die Wirkung noch zu unterstützen, wird dem Milchprodukt etwas gutes Öl beigemischt (Olivenöl, Mandelöl, Kokosöl, Sesamöl).
Ein Dampfbad ist ein ganz einfaches Hausmittel, um die Poren der Haut zu erweitern. Dazu wird heißes Wasser in einer Schüssel mit etwas Salz (reinigend), Kamillenblüten (antientzündlich) oder auch Rosmarinblättern (desinfizierend) vermischt. Das Gesicht wird so über das Gefäß gehalten, dass der Dampf nicht zu heiß ist. Zusätzlich kommt noch ein Handtuch über den Kopf, so dass eine kleine Dampfkabine entsteht und kein Dampf entweichen kann. Durch das Gesichts-Dampfbad wird die Haut gereinigt, Talg und Giftstoffe können abfließen.

Die Basis stellt immer das Gespräch mit dem Arzt (Anamnese) dar. In der Regel führt es zuerst der Hausarzt, der seinen Patienten und dessen Krankengeschichte meist schon gut kennt. Das bedeutet, er wird durchgemachte und bestehende Erkrankungen, Allergien, Medikamenteneinnahmen sowie den beruflichen Hintergrund berücksichtigen. Sind die Hautprobleme neu aufgetreten oder hat sich ein grundsätzlich trockenes Hautbild auffallend verschlechtert, kreist der Arzt mit gezielten Fragen mögliche Ursachen ein.
Sollten sich bereits Ausschläge auf der Haut gebildet haben, muss ein Dermatologe hinzugezogen werden. Das gilt insbesondere dann, wenn der Verdacht auf entzündliche Schuppenflechte, Krätze oder Neurodermitis besteht. Auch wenn Haare ausfallen oder anderweitige Probleme mit der Haut oder den Haaren auftreten, sollte dies abgeklärt werden. Schuppige Haut nach einer längeren Reise oder einem Schwimmbadbesuch deutet auf eine Pilzinfektion hin, die vom Hausarzt oder einem Dermatologen untersucht werden muss. Weitere Symptome, die für einen umgehenden Arztbesuch sprechen, sind nässende Stellen, Krustenbildung, Pusteln an Ellenbogen und Knien und brüchiges Haar.
In der Lederhaut, medizinisch Dermis, liegen die Talgdrüsen. Sie produzieren kontinuierlich ein Gemisch aus Fettstoffen, den Talg. Der Talg besteht aus Triglyzeriden, Fettsäuren, Wachsen und Cholesterin sowie Proteinen, wobei die genaue Zusammensetzung individuell unterschiedlich ist. Deshalb ist auch der Fettigkeitsgrad der Haut von Mensch zu Mensch verschieden. Aufgabe des Talgs ist es, die Hautoberfläche zu fetten und so zu verhindern, dass sie austrocknet. Zudem schützt der Talg die Haut vor äußeren Einflüssen und dem Eindringen von Krankheitserregern.  
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