Durch Speichel (Tröpfcheninfektion) und Sexualkontakt übertragen, kommt es bei Ausbruch zu den typischen Symptomen mit juckenden und brennenden Bläschen auf geröteter Haut. Die Bläschen sind flüssigkeitsgefüllt, der Inhalt kann weitere Infektionen hervorrufen. Im Verlauf kommt es zu einer Eintrübung der Bläschen, die langsam verkrusten und dann abheilen. (Siehe auch: Gürtelrose)

Als mögliche Ursache ebenso bekannt, ist die Schuppenflechte, in der Fachsprache als Psoriasis bezeichnet. Auch hier wird von einer genetischen Disposition ausgegangen. Die Ursache ist nicht genau geklärt, sondern von einem multifaktoriellen Geschehen geprägt. Diese Hauterkrankung verläuft meist in Schüben. Klassische Schuppenflechteherde sind entzündlich gerötet, scharf abgegrenzt und von silbrig glänzenden Schuppen bedeckt. Die Prädilektionsstellen sind Ellbogen, Knie, Kreuzbeingegend und die Kopfhaut. Ein Übergreifen der Psoriasis auf Nägel und Gelenke ist möglich.

Schuppen machen sich bemerkbar, wenn mit den Händen Haare oder Kopfhaut berührt werden. Auch beim Kämmen oder Bürsten fallen die kleinen weißen Hautschuppen, welche sich von der Kopfhaut lösen, auf. Bei Schuppen handelt es sich um abgestorbene Hautzellen. Meist handelt es sich um ein kosmetisches Problem, welches sich mit entsprechenden Pflegeprodukten lösen lässt.
Die Behandlung dieser Hautkrankheiten erfolgt durch eine geeignete Basispflege mit speziellen, fetthaltigen Waschlotionen sowie das Auftragen von Salben, welche die Entzündung und den Juckreiz eindämmen. Bei schwereren Hauterkrankungen reicht dies aber oft nicht zur Linderung der Beschwerden aus. In diesen Fällen können auch zusätzlich Arzneien, meist in Tablettenform, verschrieben werden.
Akne kann auch durch zahlreiche Medikamente entstehen oder sich verschlimmern. Beispiele sind Glukokortikoide (z. B. bei rheumatischen oder allergischen sowie Autoimmunerkrankungen), Androgene (z.B. zur Behandlung von Brustkrebs) und anabole Steroide, Psychopharmaka oder Neuroleptika (antipsychotische Mittel, z. B. gegen Wahnvorstellungen, Erregungszustände etc.).
Geschwollene Hautbereiche, Rötungen, nässende Bläschen und juckende Flecken sind die Folgen einer Kontakt-Allergie. Hierbei kommt die Haut zum Beispiel mit Metallen, Duft- und Konservierungsstoffen in Berührung, die sie nicht verträgt. Diese können in Pflege- und Reinigungsprodukten enthalten sein. Auch Unverträglichkeiten gegenüber Tierhaaren führen bei vielen Menschen zu allergischen Reaktionen. Die Hauterscheinungen werden mit speziellen Salben oder Medikamenten behandelt.
34% der Nicht-Anti-Schuppen-Shampoo-Verwender gaben an, dass sie den chemischen Wirkstoffen in Anti-Schuppen-Shampoos nicht vertrauen. Tatsächlich bekamen sogar 12% der Befragten von Anti-Schuppen-Shampoos noch mehr Schuppen. Hier traf also das verwendete Produkt nicht die Bedürfnisse der Kopfhaut. Bei 14% aller Teilnehmer, die kein Anti-Schuppen-Shampoo verwenden, hat eine vorherige Anwendung außerdem zu Juckreiz geführt. Vereinfacht ausgedrückt bedeuten diese Daten: Viele Anti-Schuppen-Shampoos sind zu aggressiv.
Erst größere Verbände ab einer Anzahl von etwa fünfhundert Zellen sind als Schuppen sichtbar. Sie bilden sich, wenn die Haut die Flöckchen zu schnell abstößt und diese verklumpen. Typisches Anzeichen ist eine juckende Kopfhaut. Sie deutet darauf hin, dass die Kopfhaut gereizt ist, zum Beispiel durch ein aggressives Shampoo oder zu häufiges Waschen und Föhnen.
×