Die richtige Haarpflege kann helfen, Schuppen zu mindern oder ihnen vorzubeugen: Nach der Wäsche die Haare besser an der Luft trocknen lassen, als sie zu föhnen. Ist Föhnen Bedingung für die Frisur oder aus Eile am Morgen notwendig, dann halten Sie ausreichend Abstand zur Kopfhaut. Zudem sollte regelmäßig Luft an die Kopfhaut! Das dauerhafte Tragen von Kopfbedeckungen (Baseballmütze) kann Kopfschuppen zusätzlich fördern.
Da eignen sich Anti-Schuppen-Shampoos. Die spülen überschüssiges Fett aus und enthalten zudem meist ein pilzhemmendes Mittel. Haften viele Schuppen in den Haaren, sollten Sie das Shampoo dreimal die Woche anwenden und jeweils einige Minuten einwirken lassen. Nach einer zwei- bis dreiwöchigen Anwendung sollte sich das Schuppenproblem deutlich gebessert haben. Dann reicht es aus, das spezielle Haarwaschmittel einmal pro Woche einzumassieren.

Hautprobleme sind deshalb häufig körperlich als auch seelisch belastend, weil wir Erkrankungen der Haut in der Öffentlichkeit kaum verbergen können. Neurodermitis, Psoriasis, Rosacea und Vitiligo oder Ekzeme sind charakteristische Beispiele für diese bleibenden Hautprobleme. Furunkel bilden sich in aller Regel schnell zurück. Trockene Haut, Warzen und Leberflecken sind in aller Regel ausschließlich ein kosmetisches Problem.
34% der Nicht-Anti-Schuppen-Shampoo-Verwender gaben an, dass sie den chemischen Wirkstoffen in Anti-Schuppen-Shampoos nicht vertrauen. Tatsächlich bekamen sogar 12% der Befragten von Anti-Schuppen-Shampoos noch mehr Schuppen. Hier traf also das verwendete Produkt nicht die Bedürfnisse der Kopfhaut. Bei 14% aller Teilnehmer, die kein Anti-Schuppen-Shampoo verwenden, hat eine vorherige Anwendung außerdem zu Juckreiz geführt. Vereinfacht ausgedrückt bedeuten diese Daten: Viele Anti-Schuppen-Shampoos sind zu aggressiv.
Es ist nicht möglich, eine allgemeingültige Antwort auf diese Frage zu geben. Dies ist von Hauterkrankung zu Hauterkrankung höchst unterschiedlich. Zu den nicht ansteckenden Hautkrankheiten zählen beispielsweise Neurodermitis und Nesselsucht, die entweder durch eine bestehende Allergie sowie Vererbung verursacht werden. Bei diesen Erkrankungen der Haut ist es somit schon aufgrund ihres Entstehungsfaktors unmöglich, diese zum Beispiel durch Körperkontakt auf andere Menschen zu übertragen. Ebenso nicht ansteckend sind die Schuppenflechte und Rosacea.
Essen Sie stattdessen zum Beispiel täglich zwei Esslöffel Braunhirse (z.B. im Müsli, Saft). Hier ist sehr mineralstoffreich, sollte aber im Rohzustand gegessen werden. Es ist somit wertvoll für Gelenke, Knochen, Bänder, Haut, Haare und Nägel. Darüberhinaus ist bei Hauterkrankungen auch fast immer an eine Darmsanierung zu denken. Hierzu bieten sich bei Hautleiden unter anderem Brottrunk, Rechtsregulat, Probiotika oder einfach nur Sauerkrautsaft an.
Kopfschuppen: Die Haut erneuert sich in sieben bis 21 Tagen, Hornzellen lösen sich in Konglomeraten von 100 bis 1.000 Zellen ab. Die Kopfhaut ist fettig und feucht (seborrhoisch). Sie ist jedoch anders als bei der seborrhoischen Dermatitis nicht entzündet. Als Verursacher gelten auch hier Malassezia-Hefen, die allerdings geringere Krankheitsauswirkungen haben als beim seborrhoischen Ekzem. Kopfschuppen werden deshalb oft als "Minimalvariante" des seborrhoischen Ekzems angesehen.
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Ein Melanom kann sich spontan auf völlig normaler Haut entwickeln oder auf dem Boden eines Nävuszellnävus (Muttermal, Leberfleck). Für die Einschätzung von Muttermalen wird bei der Hautkrebsvorsorge im Rahmen eines Hautkrebsscreenings die sogenannte „ABCDE-Regel“ angewendet. Dabei steht A für Asymmetrie. Ein harmloses Muttermal ist meist symmetrisch. B steht für Begrenzung. Bei verdächtigen Muttermalen sind die Ränder nicht scharf begrenzt. Buchstabe C steht für Colour (Farbe). Ein gesundes Muttermal hat eine einheitliche Farbe. D steht für Durchmesser und E für Erhabenheit. Ändern sich Größe und Durchmesser eines Muttermals gilt es ebenfalls als verdächtig.

Anti-Schuppen-Öl: Brennessel ist auch Bestandteil eines Anti-Schuppen-Öls. Dazu werden 100 Gramm frische Brennnesseln augepresst und der Saft mit 200 Milliliter Wasser zehn Minuten gekocht. Mit 50 Gramm Seifenkrautwurzeln (erhältlich in der Apotheke) wird die Mischung weitere zehn Minuten eingekocht und anschließend abgeseiht. Der Sud wird mit Milliliter Rizinusöl vermischt. Das Öl wird abends in die in Ihre Kopfhaut einmassiert.


Kopfschuppen können aber auch bei Neurodermitis und Psoriasis oder als Folge von Quecksilbervergiftungen durch Dentalmaterialien auftreten. Als erwartbare Komplikation einer Schuppenflechte oder eines Kontaktekzems gehören Kopfschuppen in die Hand eines Dermatologen. Er kann die Ursache der verschlimmerten Symptome ermitteln und dann eine gezielte Behandlung einleiten. Amalgambedingte Folgeschäden sind gegebenenfalls vom Umweltmediziner durch Entgiftungsmaßnahmen zu behandeln.

Die Haut stellt die Hülle des Menschen dar und ist aus ganzheitlicher Sicht die physische Grenze des Ichs, sozusagen die Grenze zur Außenwelt. Sie ist ein Schutzmantel und dient der Abwehr. Zärtlichkeiten und Wärme, aber auch Schmerz und Kälte werden durch die Haut empfunden. Jedem bekannt sind Redewendungen, wie „das geht mir unter die Haut“, „ein dickes Fell haben“ oder „ich kann nicht aus meiner Haut“, welche den Zusammenhang zwischen dem Organ und der Psyche veranschaulichen.


Die Haut ist das größte Organ des menschlichen Körpers und besteht aus drei Schichten : Oberhaut, Lederhaut, Unterhaut. Ihre Fläche beträgt circa 1,5 bis 2 Quadratmeter, sie ist zwischen 1,5 und 4 Millimeter dick und 3,5 bis 10 Kilogramm schwer. Die Haut trennt das Innen von dem Außen und schützt somit den Körper vor Einflüssen der Umwelt, Erregern, Fremdstoffen, Hitze und Kälte. Sie ist mit ihren Tastkörperchen und Sinneszellen ein Sinnesorgan, das Schmerzempfindungen, Temperaturveränderungen, aber auch emotionale Gefühle wahrnehmen kann. Damit der Körper nicht überhitzt, kann die Haut Schweiß abgeben, um Kühlung zu erzeugen. Auch sorgt sie für eine konstante Körpertemperatur, indem sie ihre Gefäße verengt oder erweitert. Die Haut stellt eine Art Kommunikationsorgan dar. Gerade in der Naturheilkunde wird sie als „Spiegel der Seele“ bezeichnet. Manchmal verrät schon der Blick in ein fremdes Gesicht, wie sich diese Person fühlen könnte (siehe auch Gesichtsdiagnose).
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Essen Sie stattdessen zum Beispiel täglich zwei Esslöffel Braunhirse (z.B. im Müsli, Saft). Hier ist sehr mineralstoffreich, sollte aber im Rohzustand gegessen werden. Es ist somit wertvoll für Gelenke, Knochen, Bänder, Haut, Haare und Nägel. Darüberhinaus ist bei Hauterkrankungen auch fast immer an eine Darmsanierung zu denken. Hierzu bieten sich bei Hautleiden unter anderem Brottrunk, Rechtsregulat, Probiotika oder einfach nur Sauerkrautsaft an.
Auch wenn Fotofilter und Social-Media-Hochglanzbilder etwas anderes suggerieren: Die wenigsten Menschen haben das Glück einer makellosen, reinen Haut. Bei fast jedem sprießen gelegentlich Pickel, Mitesser oder gar Akne. Im Normalfall müssen Sie wegen ein paar Pusteln nicht zum Arzt. Es genügt oft schon, wenn Sie Ihre Ess- und Lebensgewohnheiten umstellen oder die unreine Haut mit geeigneten Produkten aus der Drogerie oder Apotheke selbst behandeln. Welche die richtigen sind, hängt unter anderem von Ihrem Hauttyp ab:
Ein Melanom kann sich spontan auf völlig normaler Haut entwickeln oder auf dem Boden eines Nävuszellnävus (Muttermal, Leberfleck). Für die Einschätzung von Muttermalen wird bei der Hautkrebsvorsorge im Rahmen eines Hautkrebsscreenings die sogenannte „ABCDE-Regel“ angewendet. Dabei steht A für Asymmetrie. Ein harmloses Muttermal ist meist symmetrisch. B steht für Begrenzung. Bei verdächtigen Muttermalen sind die Ränder nicht scharf begrenzt. Buchstabe C steht für Colour (Farbe). Ein gesundes Muttermal hat eine einheitliche Farbe. D steht für Durchmesser und E für Erhabenheit. Ändern sich Größe und Durchmesser eines Muttermals gilt es ebenfalls als verdächtig.
Ob es sich bei verstärkten Abschuppungen der Kopfhaut um einfache Kopfschuppen oder eine zugrunde liegende Hautkrankheit handelt, kann der Hautarzt, der Dermatologe, meist bereits in einem ausführlichen Gespräch mit dem Patienten (Anamnese) und der anschließenden körperlichen Untersuchung erkennen. In der Anamnese erfragt er, welche Beschwerden vorliegen, wann sie zum ersten Mal aufgetreten sind, welche Vorerkrankungen bestehen und welche Krankheiten, darunter auch Hautkrankheiten, in der Familie vorgekommen sind.
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