Unangenehme Hautsymptome wie Entzündungen, Juckreiz oder Rötungen lassen sich oft in Eigenregie mit geeigneten Salben oder Cremes aus der Apotheke lindern. Derartige Symptome können allerdings durch verschiedene Ursachen hervorgerufen werden, sodass in bestimmten Fällen auch ein Arztbesuch ratsam ist. Das gilt insbesondere, wenn Hautveränderungen in Verbindung mit Fieber auftreten. Denn dann könnten zum Beispiel Infektionskrankheiten wie Masern, Röteln oder Scharlach der Auslöser sein. Pusteln oder Bläschen auf der Haut können sich zum Beispiel im Rahmen von Windpocken, einer bakteriellen Hautentzündung oder einer Herpes-simplex-Infektion entwickeln. Ein plötzlich auftretender Ausschlag, der stark juckt oder anschwillt deutet auf eine allergische Reaktion hin. Wenn ein Hautausschlag nach einem Zeckenbiss auftritt, könnte es sich um die sogenannte Wanderröte (Erythema migrans) handeln, die auf eine Borrelien-Infektion hindeutet. Bestehen Hautprobleme über längere Zeit oder treten immer wieder auf, könnte eine chronische Erkrankung hinter den Beschwerden stecken.
In den Fachbereich der Dermatologie fällt zusätzlich die Behandlung von Geschlechtskrankheiten. So behandeln Hautärzte auch Patienten mit AIDS, als Venerologen - das hat nichts mit Krampfadern zu tun, sondern bezeichnet die Lehre von den sexuell übertragbaren Krankheiten - auch die klassischen Geschlechtskrankheiten wie die Syphilis, da sich diese Erkrankungen auch an der Haut festsetzen, allerdings keine Hauterkrankungen im eigentlichen Sinn darstellen. Andererseits werden auch verschiedenste Erkrankungen aus dem Bereich der Phlebologie oder Angiologie - das ist die Fachrichtung, die sich mit Gefäßen, also auch Krampfadern beschäftigt - mit den dadurch entstehenden Hautsymptomen wie dem Ulcus cruris hier eingeordnet.
Gerät dieses Gleichgewicht aber ins Wanken und stößt der Körper vermehrt tote Hautzellen ab, zeigt sich das durch eine Schuppung der Haut. Für Betroffene sind Schuppen auf der Kopfhaut besonders lästig, da die Schuppen häufig auf die Schultern fallen und dann auf der Kleidung zu sehen sind. Zudem können Schuppen mit unangenehmem Juckreiz verbunden sein. Grundsätzlich ist es daher ratsam, etwas gegen die Schuppen zu unternehmen: Denn Schuppen sind ein Hilferuf der Haut.
Regelmäßige Reinigung der Gesichtshaut, mit auf das Hautbild abgestimmten Produkten, ist das A und O. Dabei sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die verwendeten Pflegeprodukte keine chemischen Zusätze und Konservierungsmittel enthalten und am besten natürlicher Basis sind. Auch die weitere Pflege der Haut sollte sich nach dem Hauttyp richten. Hier kann eine Kosmetikerin mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Unbehandelte Schuppenbildung führt zu starken Rötungen und dem Anschwellen der Kopfhaut. Es können sich Schorf und Verkrustungen bilden. Die verkrusteten Stellen brennen und nässen. Auch Haarausfall kann eine Folge von Kopfschuppen sein. Schuppen können nicht nur auf der Kopfhaut, sondern auch an den Augenbrauen auftreten. Die Symptomatik ist ähnlich.

Gerade wenn Juckreiz und Rötungen der Haut zusätzlich zu den fettigen Schuppen auftreten, sollte ein Dermatologe die Ursache hierfür überprüfen. Denn: Fettige Schuppen sind gelegentlich Symptom einer seborrhoischen Dermatitis, auch seborrhoisches Ekzem genannt. Weil dieses Ekzem häufig von starkem Juckreiz begleitet wird, ist die Haut zusätzlich gefährdet. Durch kleine Wunden, die beim Kratzen entstehen, können Bakterien in die Haut eindringen und zu Entzündungen führen.
Hautkrankheiten können für den Menschen sehr unangenehm sein, denn die Haut ist der Spiegel unserer Seele und sie ist unser größtes Organ. Bei Erwachsenen beträgt die durchschnittliche Fläche etwa 1,8 m². Unsere Haut schützt uns vor Krankheitserregern, sie ist ein wichtiges Sinnesorgan und regelt unsere Körpertemperatur. Entsprechend vielfältig sind ihre Krankheiten. Im in diesem Artikel werden acht der häufigsten Hautkrankheiten mit Bildern aufgezeigt und beschrieben.
Anti-Schuppen-Shampoo richtig anwenden: Schuppen-Shampoos können die Neubildung von Schuppen verhindern. Oft enthalten sie auch pilzabtötende Wirkstoffe (z.B. Zinkpyrithion). Aber Vorsicht: Schuppen-Shampoos eignen sich meist nicht für eine tägliche oder längerfristige Anwendung. Sie können sonst nämlich die Kopfhaut austrocknen und dann Schuppen verstärken anstatt lindern. Wenden Sie sie nur ein- bis dreimal pro Woche und nicht länger als einen Monat an.
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