Ein Mitesser entsteht, wenn die Drüsen übermäßig viel Talg produzieren. Der Talg kann nicht durch den Kanal des Talgdrüsenfollikels austreten, weil die Oberhaut stark verhornt ist. Es bildet sich ein Pfropfen, der den Ausgang des Follikelkanals verschließt. Der eingelagerte Hautfarbstoff Melanin reagiert mit dem Sauerstoff in der Luft und färbt den Pfropf dunkel – so entsteht das typische Erscheinungsbild von Mitessern. Sie entstehen vor allem auf Stirn, Nase und Kinn, bei fettiger Haut oft auch im ganzen Gesicht.
Nachdem die pilzabtötenden Wirkstoffe aus dem Antipilzmittel in die Kopfhaut eingezogen sind, kann diese gut gespült werden. Als Resultat zeigt sich eine deutliche Verringerung des Pilzwachstums auf der Kopfhaut, was zu einem Rückgang der Kopfschuppen führt. Diese Behandlung wird in der Regel über vier Wochen durchgeführt und kann durch herkömmliche Shampoos abgelöst werden, bis sich die Kopfschuppen wieder einstellen.
Schuppen (mediz.: Squama) rieseln bei vielen Menschen auf die Schultern. Meist sind sie harmlos und lassen sich oft mit Anti-Schuppen-Shampoos, Lotionen und Tonika für die Kopfhaut beseitigen. Nicht immer aber sind Schuppen ein rein kosmetisches Problem - sie können auch eine Begleiterscheinung von Hautkrankheiten sein, die ärztlich behandelt werden sollten. Lesen Sie hier alles Wichtige rund um das Thema: Woher kommen Schuppen? Was sind die möglichen Ursachen? Welche Mittel helfen gegen die lästigen Schuppen? Wann ist ein Arztbesuch ratsam?
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