Es hilft bereits an den betroffenen Hautstellen über mehrere Wochen hinweg konsequent auf alle Pflegeprodukte zu verzichten. Die Beschwerden klingen in der Regel komplett und ohne Narben ab. Voraussetzung ist jedoch, dass die Empfehlungen des Arztes eingehalten werden. Um wiederkehrenden Krankheitsschüben vorzubeugen ist es ratsam nicht wieder in alte Pflege Verhaltensmuster zu verfallen.
Die Haut zeigt sich ebenfalls gereizt, wenn der Mensch unter inneren Konflikten leidet. Psyche, Immun-, Nerven- und Hormonsystem stehen dann unter Hochspannung. Bei Stress produziert der Körper vermehrt Hormone, das Immunsystem leidet und eine Entzündung kann entstehen. Dies spiegelt sich auch auf unserer Haut wider, in Form von Rötungen oder beispielsweise auch Pickeln.
Nachtcremes, Körperlotions, Rouge und Deodorants – Kosmetikartikel erleben einen reißenden Absatz. Allein im Jahr 2010 lag der Umsatz in Europa bei 40 Milliarden Euro. Bereits die zarte Babyhaut wird mit Öl und Puder vor Austrocknung und wunden Stellen bewahrt. In der Pubertät sind Mittel gegen Pickel und Hautunreinheiten die Dauerbrenner, und im Erwachsenenalter kommen zahlreiche Faltencremes und Kosmetikartikel hinzu.

Akne (Acne vulgaris) stellt die häufigste Hauterkrankung dar. Der normale Verlauf während der Pubertät ist durch Pickel, Mittesser, fettige Haut, Pusteln und Papeln gekennzeichnet, wobei mehr Jungen als Mädchen erkranken. Durch eine Entzündung der Talgdrüsen (hauptsächlich hormoneller Genese) kommt es zu einer Überproduktion von Talg, die den Bakterien ein Eindringen in die verstopften Drüsen ermöglicht. Die Akne zeigt sich hauptsächlich im Bereich des Gesichts, Nackens und Dekolletés, kann aber am gesamten Körper auftreten. Der Verlauf ist harmlos, die typischen Anzeichen heilen selbständig, nur ausgeprägte Formen mit großen, eitrigen oder blutigen Wundbereichen können Narben hinterlassen. Neben der Acne vulgaris kommt es durch unterschiedliche Einflüsse (z.B. Kosmetika, Salben, Chemikalien) auch zu weiteren Akne-Formen, die dementsprechend bezeichnet werden (z.B. Acne medicamentosa).
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Die meisten Schuppen-Shampoos enthalten Wirkstoffe, die Pilze und Bakterien bekämpfen und die Zellteilung hemmen. Auf diese Weise kann insbesondere der lästige Juckreiz gezielt bekämpft werden. Grundsätzlich empfiehlt es sich, Schuppen-Shampoos als Kur über etwa vier Wochen anzuwenden. Wenn sich nach dieser Zeit kein Erfolg zeigt, ist es empfehlenswert, einen Arzt um Rat zu fragen. Eventuell ist eine weiterführende, medikamentöse Therapie angezeigt.
Die Ursachen für Hautkrankheiten sind vielfältig. Zudem können die einzelnen Auslöser auch zusammenwirken, um eine Hautkrankheit auszulösen. So haben viele Menschen eine erbliche Veranlagung für die Entstehung von Schuppenflechte oder dem atopischen Ekzem (Neurodermitis), verstärkt werden kann dies aber etwa durch Stress oder eine andere Infektion, zudem kann sich der Verlauf der Krankheit wiederum durch eine bakterielle oder virale Infektion verschlimmern. Bei vielen Hautkrankheiten weiß man immer noch nicht über den genauen Entstehungsmechanismus Bescheid, wobei in vielen Fällen Regulationsstörungen des Immunsystems sowie der Apoptose als Ursache gelten .
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ich wasche mich täglich mit der Schlammseife, da meine Haut zu Unreinheiten neigt. Diese Seife ist ein kleiner Zauberkünstler, würde ich mal sagen. Sie ist 100% natur und besteht aus Schlamm aus dem Toten Meer. Ausserdem mache ich mir einemal in der Woche eine Schlammmaske, die tiefenreinigt. Und ich benutze nur Produkte auf Aloe Vera Basis von Swisa Beauty. Seit ich das mache ist meine Haut einfach wundreschön und so gut wie pickelfrei.
Gerade bei Problemen der Haut ist eine ausführliche Anamnese wichtig, damit die richtige Therapie auch zum gewünschten Erfolg führen kann. Bei allergischer Komponente werden Unverträglichkeiten im Bereich der Nahrung, aber auch die Umgebung, in der der Patient lebt und arbeitet, hinterfragt. So können sowohl Nahrungsmittel, als auch Substanzen aus Wohnung und /oder Arbeitsplatz die Übeltäter für Hautprobleme sein. Für die Diagnose stehen einige Allergietests zur Verfügung. Bei starkem Juckreiz kommt ein Antihistaminikum zum Einsatz. Salbentherapien sollen die Haut beruhigen und antientzündlich wirken. In diesem Zusammenhang ist in hartnäckigen Fällen auch die Behandlung mit einem Kortisonhaltigen Präparat nötig. Des Weiteren werden antimikrobielle Therapeutika, Gammalinolensäurepräparate und UVA-Bestrahlungen der Haut eingesetzt. Immer häufiger wird die konventionelle Behandlung durch die Naturheilkunde ergänzt.
Nicht nur Hautärzten ist bekannt, dass Schuppenbefall eng mit einer gestörten Hautflora zusammenhängt. Die Studie konnte diesen Zusammenhang erneut bestätigen. Die Teilnehmer der Studie wurden gebeten, den Zustand ihrer Kopfhaut zu beschreiben. 57% der Teilnehmer gaben an, ihre Kopfhaut sei normal. Vergleicht man diese Zahl mit der Prozentzahl der nicht von Schuppen betroffenen – diese liegt bei 54 % - fällt vereinfacht ausgedrückt auf: Keine Probleme mit der Kopfhaut, keine Probleme mit Schuppen.
Gerade wenn Juckreiz und Rötungen der Haut zusätzlich zu den fettigen Schuppen auftreten, sollte ein Dermatologe die Ursache hierfür überprüfen. Denn: Fettige Schuppen sind gelegentlich Symptom einer seborrhoischen Dermatitis, auch seborrhoisches Ekzem genannt. Weil dieses Ekzem häufig von starkem Juckreiz begleitet wird, ist die Haut zusätzlich gefährdet. Durch kleine Wunden, die beim Kratzen entstehen, können Bakterien in die Haut eindringen und zu Entzündungen führen.
, sagt unsere Expertin. „Besser ist die Anwendung milder Shampoos. Die Haare sollten nicht zu heiß geföhnt werden – oft reicht das schon aus.“ Fettige Schuppen hingegen sind Ausdruck des s­eborrhoischen Ekzems, einer Pilz­erkrankung. „Hier sind die klas­sischen Schuppenshampoos mit ­Inhaltsstoffen wie Schwefel, Selendisulfid oder mit Antipilzwirkstoffen (Ketoconazol, Econazol) oder ­anderen Wirkstoffen gegen Mikro­organismen (Pirocton-Olamin, Zinkpyrithion) sehr wirkungsvoll.“

Hormone haben ebenfalls Einfluss auf die Hautbeschaffenheit. Verändert sich der Hormonhaushalt im Alter, leiden viele Männer und auch manche Frauen unter trockener Kopfhaut und der damit verbundenen Schuppenbildung. Auch genetische Ursachen sind dafür verantwortlich, wie empfindlich die Haut und wie stabil der schützende Lipidfilm ist. Häufiges Haarewaschen mit einem zu aggressiven Shampoo gehört zu den typischen Ursachen für trockene Schuppen.
Aber auch die Psyche kann sich über die Haut bemerkbar machen. Die Haut wird oft als Indiz für den Seelenzustand bewertet. Gerade empfindsame Menschen, die nicht so einfach „aus sich heraus“ können, neigen zu Hautproblemen in Verbindung mit Stress, Ärger, Sorgen und Ängsten. Die roten Flecken an Hals und Dekolletee, bekannt als „Hektikflecken“, ausgelöst durch psychische Belastungen, macht dies recht deutlich.
Schlagen herkömmliche Mittel wie z. B. ein Anti-Schuppen-Shampoo nicht an, lohnt sich ein Gang zum Arzt. Denn hinter ein paar Schuppen kann auch etwas Ernsthaftes stecken. Die Haare können beginnen, auszufallen und es kann zu stärkeren Vernarbungen kommen. Wird dagegen längere Zeit nichts unternommen, bleiben die Haare dauerhaft weg. Verstärkter Juckreiz, nässende Stellen oder Pusteln auf der Kopfhaut sind klare Warnsignale, bei denen der Arzt aufgesucht werden sollte.
Einige Patienten klagen gehäuft über Schuppen. Liegen sie über Monate vor und wirken im Handel erhältliche Shampoos nicht, ist ein Arztbesuch notwendig. In diesem Fall können andere Erkrankungen die Schuppenbildung hervorrufen. Der Arzt versucht die Ursachen zu beseitigen. Planmäßige Nachuntersuchungen werden bis zum Abklingen der Beschwerden vereinbart.

Die Ursachen für Probleme der Haut und Hauterkrankungen sind vielfältiger Natur. So können diese durch unsachgemäße Reinigung der Haut, zum Beispiel durch zu häufiges Waschen oder den Gebrauch von aggressiven Reinigungssubstanzen, entstehen. Aber auch allergische Reaktionen auf die verschiedensten Stoffe, wie Desinfektionsmittel, Latex, Lacke, Farben, Haarfärbemittel oder der Verzehr von bestimmten Nahrungsmitteln, sind mögliche Auslöser für Hautprobleme. Auch bei Infektionskrankheiten, wie Masern, Windpocken und Röteln gehören Rötungen, Bläschenbildung, Schuppen, Juckreiz und weitere Hautbeschwerden zu den Hauptsymptomen. Gerade der Juckender Hautausschlag ist häufig in Verbindung mit Allgemeinkrankheiten anzutreffen. So sollte ein länger bestehender Pruritus unbedingt abgeklärt werden.


Hauterkrankungen können auch viralen Ursprungs sein. Hierzu zählt die Gürtelrose, ausgelöst durch den Herpes Zoster Virus. Nach einmal durchgemachter Windpockeninfektion, kann durch ein geschwächtes Immunsystem, erneut eine Zosterinfektion eintreten und dies in Form der sogenannten Gürtelrose. Dabei leidet der Patient unter einem mitunter äußerst schmerzhaften Hautausschlag, der in schlimmsten Fällen jahrelange Schmerzen nach sich ziehen kann.
Anti-Schuppen-Shampoos, die Hornbildungen behindern: Vor allem zu Beginn der Behandlung können auch Shampoos mit Wirkstoffen eingesetzt werden, die die Bildung der Hornzellen verlangsamen und ihre Verklumpung zu Konglomeraten einschränken. Beispiele für solche Wirkstoffe sind Ammoniumbituminosulfonat (helles sulfoniertes Schieferöl als Ersatz für den früher eingesetzten, heute in kosmetischen Shampoos verbotenen Steinkohleteer), Salicylsäure und kolloidaler Schwefel. Für eine Dauerbehandlung von Kopfschuppen reichen Shampoos mit Wirkstoffen dieser Art in der Regel jedoch nicht aus.
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