Die Behandlung dieser Hautkrankheiten erfolgt durch eine geeignete Basispflege mit speziellen, fetthaltigen Waschlotionen sowie das Auftragen von Salben, welche die Entzündung und den Juckreiz eindämmen. Bei schwereren Hauterkrankungen reicht dies aber oft nicht zur Linderung der Beschwerden aus. In diesen Fällen können auch zusätzlich Arzneien, meist in Tablettenform, verschrieben werden.
Draußen kalt, drinnen trocken – schlechte Bedingungen! „Trockenheit ist ein deutliches Zeichen dafür, dass der Feuchtigkeits- und Fetthaushalt der Haut gestört ist“, sagt FIT FOR FUN-Expertin Dr. Axt-Gadermann. „Die erste Maßnahme ist es, die Belastungsfaktoren so gering wie möglich zu halten, also zu intensives Reinigen und Entfetten zu meiden. Der zweite Schritt ist eine ausreichende Versorgung mit Fett und Feuchtigkeit.“ Zur Reinigung Produkte wählen, die auf entfettende Inhaltsstoffe wie Tenside, Detergenzien und Emul­gatoren weitgehend verzichten. Möglichst nur alle zwei Tage duschen, dabei lediglich die schwitzenden Bereiche einschäumen und keine langen Wannenbäder nehmen.
Trockene Haut kommt am häufigsten vor. Mattigkeit und ein Spannungsgefühl, vor allem nach dem Waschen, zeichnet diese aus. Die Haut kann rissig und schuppig sein, was häufig auch mit Juckreiz verbunden ist. Eine Faltenbildung tritt früher ein, als bei normaler oder fettiger Haut. Bei trockener Haut ist die Regulierung von Fettgehalt und Feuchtigkeit gestört. Auf dem Boden dieser stets trockenen Haut kann sich Neurodermitis entwickeln. Mit zunehmendem Alter jedoch, wird die Haut im Allgemeinen immer trockener, und dies nicht nur im Gesicht. Das liegt daran, dass die Haut im Alter dünner wird und die Fähigkeit, Feuchtigkeit zu speichern, kontinuierlich nachlässt. Gerade Frauen im Klimakterium leiden häufiger am ganzen Körper unter trockener, schuppiger und auch juckender Haut.
Durch Speichel (Tröpfcheninfektion) und Sexualkontakt übertragen, kommt es bei Ausbruch zu den typischen Symptomen mit juckenden und brennenden Bläschen auf geröteter Haut. Die Bläschen sind flüssigkeitsgefüllt, der Inhalt kann weitere Infektionen hervorrufen. Im Verlauf kommt es zu einer Eintrübung der Bläschen, die langsam verkrusten und dann abheilen. (Siehe auch: Gürtelrose)

Manche Hautprobleme sind charakteristisch für bestimmte Lebensphasen. In der Pubertät bilden sich bei vielen Jugendlichen durch eine Umstellung des Hormonhaushalts Akne-Pickel, Mitesser oder rote Pusteln. Und auch in den Wechseljahren verändert sich die Haut. Grund ist auch hier der veränderte Hormonspiegel. Mit zunehmendem Alter wird die Haut feiner, trocknet schneller aus und ist empfindlicher. Manchmal fängt sie auch an zu jucken.
Unter Acne Vulgaris versteht man eine entzündliche Erkrankung der Hautanhangsgebilde (Talgdrüsen und Haarfollikel). Bei Akne kommt es zu einer Überaktivität der Talgdrüsen, einer starken Verhornung der Poren und der Vermehrung von Aknebakterien. Diese Kombination führt zu stark unreiner Haut mit zahlreichen Mitessern (Komedonen), Pickeln und schmerzhaften, entzündeten Knoten, die unter Narbenbildung abheilen.

Etwa sieben Prozent der Bevölkerung sind aufgrund einer Nahrungsmittel-Allergie behandlungsbedürftig, informiert der Deutsche Allergie- und Asthmabund1. Kuhmilch, Soja, Hühnerei, Weizen oder Erd- und Haselnüsse zählen zu den Hauptauslösern. Auch hier kommt es neben Reaktionen wie Schnupfen und Niesen zu Juckreiz, Rötungen und Quaddeln auf der Haut.
Manche Hautprobleme sind charakteristisch für bestimmte Lebensphasen. In der Pubertät bilden sich bei vielen Jugendlichen durch eine Umstellung des Hormonhaushalts Akne-Pickel, Mitesser oder rote Pusteln. Und auch in den Wechseljahren verändert sich die Haut. Grund ist auch hier der veränderte Hormonspiegel. Mit zunehmendem Alter wird die Haut feiner, trocknet schneller aus und ist empfindlicher. Manchmal fängt sie auch an zu jucken.
Meine Gesundheit ist ein Online-Dienst der Medizinische Medien Informations GmbH (MMI). Die Inhalte auf Meine Gesundheit werden von ausgebildeten Medizinjournalisten verfasst. Die Inhalte dürfen auf keinen Fall als Ersatz für professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte angesehen und nicht dazu verwendet werden, eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
Die Hautkrankheiten Neurodermitis, Nesselsucht oder Schuppenflechte sind vielen Personen zumindest dem Namen nach bekannt. Aber wissen Sie, mit welchen Symptomen diese genau verbunden sind oder welche Ursachen diese haben? Haben Sie den Begriff Rosacea schon einmal gehört? Hier finden Sie Antworten auf Fragen wie diese. Erfahren Sie zudem den Unterschied zwischen Akne und einem Ekzem.
Hautprobleme oder auch Hauterkrankungen sind aus naturheilkundlicher Sicht Zeichen für Störungen, die den ganzen Organismus betreffen. So als müsse sich der Körper eine Art Ventil suchen, um eine Entlastung herbeizuführen. Demnach wird die Haut in der Naturheilkunde zu Ausscheidungszwecken herangezogen, wie dies zum Beispiel durch Schröpfen oder Baunscheidtieren geschieht. Hierdurch soll Schädliches nach außen gebracht werden.
Nagelpilz lässt sich effektiv mit Antimykotika behandeln. Sie beinhalten Wirkstoffe, die den Pilz abtöten bzw. sein Wachstum hemmen. Falls nur die oberen Nagelschichten und weniger als die Hälfte des Nagels von der Infektion betroffen sind lässt sich der Pilz noch äußerlich mit Tinkturen und medizinischem Nagellack bekämpfen. Ist der Befall jedoch schon weiter fortgeschritten helfen nur noch Tabletten oder Kapseln für die innerliche Behandlung.

Einige Patienten klagen gehäuft über Schuppen. Liegen sie über Monate vor und wirken im Handel erhältliche Shampoos nicht, ist ein Arztbesuch notwendig. In diesem Fall können andere Erkrankungen die Schuppenbildung hervorrufen. Der Arzt versucht die Ursachen zu beseitigen. Planmäßige Nachuntersuchungen werden bis zum Abklingen der Beschwerden vereinbart.

Fettige, gelbe Schuppen sprechen hingegen meist für ein seborrhoisches Ekzem: Bildet die Haut zu viel Fett, kann sich auf ihr ein bestimmter fettliebender Pilz ausbreiten. Um diesen Pilz loszuwerden, stößt die Haut ihre oberste Schicht schneller ab. Die abgestoßenen Zellen bleiben am Fettfilm haften und lösen sich erst durch Kratzen von der Kopfhaut. 

Die Schuppenflechte, medizinisch Psoriasis, ist eine chronisch-entzündliche, ebenfalls vererbbare Hauterkrankung, die schubweise auftritt. Hervorgerufen wird sie durch eine krankhaft übersteigerte Neubildung von Hautzellen, die sich als weißliche Schuppen auf begrenzt entzündeten Hautstellen ablagern. Dabei ist eine rötliche Färbung der betroffenen Körperstellen zu beobachten.

In den Fachbereich der Dermatologie fällt zusätzlich die Behandlung von Geschlechtskrankheiten. So behandeln Hautärzte auch Patienten mit AIDS, als Venerologen - das hat nichts mit Krampfadern zu tun, sondern bezeichnet die Lehre von den sexuell übertragbaren Krankheiten - auch die klassischen Geschlechtskrankheiten wie die Syphilis, da sich diese Erkrankungen auch an der Haut festsetzen, allerdings keine Hauterkrankungen im eigentlichen Sinn darstellen. Andererseits werden auch verschiedenste Erkrankungen aus dem Bereich der Phlebologie oder Angiologie - das ist die Fachrichtung, die sich mit Gefäßen, also auch Krampfadern beschäftigt - mit den dadurch entstehenden Hautsymptomen wie dem Ulcus cruris hier eingeordnet.

Eigentlich schien es mit Ende der Pubertät, als hätten wir Pickel hinter uns. Denkste. Laut Bundesverband der Deutschen Dermatologen kämpft inzwischen jede vierte Frau zwischen 25 und 45 mit „Akne tarda“. „Die Ursachen für das häufige Auftreten der Akne bei Erwachsenen sind nicht eindeutig geklärt. Der Einfluss von Stress, hormonellen Schwankungen oder Medikamenten wird in diesem Zusammenhang diskutiert“, sagt Dr. Axt-Gadermann. Studien belegen, dass Zucker beziehungsweise Nahrungsmittel mit einem hohen glykämischen Index und Milchprodukte Akne verschlechtern. „Inzwischen gibt es Belege, dass eine Störung der Darmflora bei Aknepatienten besonders häufig ist und eine Behandlung dieser Dysbiose die Haut bessert.“ Äußerlich verspricht eine Therapie mit Fruchtsäuren den größten Erfolg.
Zahnpasta ist ein Hausmittel, das angeblich gegen Pickel helfen und diese austrocknen soll – tut sie aber nicht. Manche Zahnpasten enthalten Zink, das antientzündlich wirkt. Der Inhaltsstoff Fluor kurbelt dagegen Entzündungen eher an. Außerdem entzieht Zahnpasta der Haut zu viel Fett. Es können sich rötliche und entzündete Hautstellen bilden. Zahnpasta kann die Symptome also eher noch verschlimmern.
Die meisten Schuppen-Shampoos enthalten Wirkstoffe, die Pilze und Bakterien bekämpfen und die Zellteilung hemmen. Auf diese Weise kann insbesondere der lästige Juckreiz gezielt bekämpft werden. Grundsätzlich empfiehlt es sich, Schuppen-Shampoos als Kur über etwa vier Wochen anzuwenden. Wenn sich nach dieser Zeit kein Erfolg zeigt, ist es empfehlenswert, einen Arzt um Rat zu fragen. Eventuell ist eine weiterführende, medikamentöse Therapie angezeigt.
×