Gut: ein Bad mit Salz aus dem Toten Meer, dann ein Peeling entweder mit Schleifpartikeln, Frucht- oder Milchsäure. „Für eine besonders intensive Therapie reibt man anschließend die betroffenen Stellen mit einer harnstoffhaltigen Salbe ein und bedeckt sie über Nacht mit Frischhaltefolie. Dadurch ziehen Wirkstoffe und Feuchtigkeit optimal in die Haut ein und weichen die Hornpfröpfe effektiv auf.“
34% der Nicht-Anti-Schuppen-Shampoo-Verwender gaben an, dass sie den chemischen Wirkstoffen in Anti-Schuppen-Shampoos nicht vertrauen. Tatsächlich bekamen sogar 12% der Befragten von Anti-Schuppen-Shampoos noch mehr Schuppen. Hier traf also das verwendete Produkt nicht die Bedürfnisse der Kopfhaut. Bei 14% aller Teilnehmer, die kein Anti-Schuppen-Shampoo verwenden, hat eine vorherige Anwendung außerdem zu Juckreiz geführt. Vereinfacht ausgedrückt bedeuten diese Daten: Viele Anti-Schuppen-Shampoos sind zu aggressiv.
Neben einem Gespräch spielen eine Blutuntersuchung, ein Allergietest und die Gewinnung einer Erregerkultur eine bedeutende Rolle. Insgesamt lassen sich Kopfschuppen vor allem mit Vorbeugemaßnahmen verhindern. Diese liegen allerdings hauptsächlich im Verantwortungsbereich des Patienten. Besonders die Nutzung von im Handel erhältlichen Shampoos führt zu guten Ergebnissen. Demgegenüber werden planmäßige Nachuntersuchungen meist nur bei Hautkrankheiten notwendig.
Es scheint in manchen Fällen schon so zu sein, dass sich psychischer Stress bei verschiedenen Hauterkrankungen durch eine Verstärkung der Symptome bemerkbar macht. Dies ist etwa bei Neurodermitis oder bei Schuppenflechte der Fall. Und die Verschlechterung des Zustandes wirkt sich wiederum negativ auf die Psyche aus, was die Krankheit weiter begünstigt.

Die Haut stellt die Hülle des Menschen dar und ist aus ganzheitlicher Sicht die physische Grenze des Ichs, sozusagen die Grenze zur Außenwelt. Sie ist ein Schutzmantel und dient der Abwehr. Zärtlichkeiten und Wärme, aber auch Schmerz und Kälte werden durch die Haut empfunden. Jedem bekannt sind Redewendungen, wie „das geht mir unter die Haut“, „ein dickes Fell haben“ oder „ich kann nicht aus meiner Haut“, welche den Zusammenhang zwischen dem Organ und der Psyche veranschaulichen.


Pickel, Pusteln, Mitesser...wer unreine Haut oder sogar (schwere) Akne hat, ist meist nicht gerade erfreut. Die „Streusel“ im Gesicht, am Dekolleté oder Rücken sind für viele Betroffene ein ästhetisches Problem, wenn auch im Allgemeinen kein Grund zur Sorge. Gegen unreine Haut werden unzählige Cremes, Pasten, Waschlotionen und sonstige Produkte angeboten. Lesen Sie, was hilft und wann Sie zum Arzt gehen sollten.

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Erst größere Verbände ab einer Anzahl von etwa fünfhundert Zellen sind als Schuppen sichtbar. Sie bilden sich, wenn die Haut die Flöckchen zu schnell abstößt und diese verklumpen. Typisches Anzeichen ist eine juckende Kopfhaut. Sie deutet darauf hin, dass die Kopfhaut gereizt ist, zum Beispiel durch ein aggressives Shampoo oder zu häufiges Waschen und Föhnen.
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