Die Haut zeigt sich ebenfalls gereizt, wenn der Mensch unter inneren Konflikten leidet. Psyche, Immun-, Nerven- und Hormonsystem stehen dann unter Hochspannung. Bei Stress produziert der Körper vermehrt Hormone, das Immunsystem leidet und eine Entzündung kann entstehen. Dies spiegelt sich auch auf unserer Haut wider, in Form von Rötungen oder beispielsweise auch Pickeln.
Regelmäßige Reinigung der Gesichtshaut, mit auf das Hautbild abgestimmten Produkten, ist das A und O. Dabei sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die verwendeten Pflegeprodukte keine chemischen Zusätze und Konservierungsmittel enthalten und am besten natürlicher Basis sind. Auch die weitere Pflege der Haut sollte sich nach dem Hauttyp richten. Hier kann eine Kosmetikerin mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Auf die Frage hin, ob sie zur Bekämpfung ihrer Schuppen ein Anti-Schuppen-Shampoo verwenden, antworteten 73 % mit einem klaren „Ja“. Auch wenn die Mehrheit also der Verwendung eines speziellen Anti-Schuppen-Shampoos traut, scheut immerhin mehr als jeder vierte Befragte deren Einsatz. Das zeigt einen deutlichen Vorbehalt gegenüber schuppenbekämpfenden Shampoos.
Ein Mitesser entsteht, wenn die Drüsen übermäßig viel Talg produzieren. Der Talg kann nicht durch den Kanal des Talgdrüsenfollikels austreten, weil die Oberhaut stark verhornt ist. Es bildet sich ein Pfropfen, der den Ausgang des Follikelkanals verschließt. Der eingelagerte Hautfarbstoff Melanin reagiert mit dem Sauerstoff in der Luft und färbt den Pfropf dunkel – so entsteht das typische Erscheinungsbild von Mitessern. Sie entstehen vor allem auf Stirn, Nase und Kinn, bei fettiger Haut oft auch im ganzen Gesicht.
Parallel zur Pflege ist es ratsam, darauf zu achten, dass der Kopfhaut nicht noch zusätzlich Feuchtigkeit entzogen wird. Statt heißem sollte daher nur lauwarmes Wasser zum Haarewaschen benutzt werden. Föhnen mit heißer Luft trocknet die Kopfhaut aus. Deshalb ist es sinnvoll, die Haare alternativ lieber an der Luft trocknen zu lassen. Das gilt umso mehr in der kalten Jahreszeit, in der niedrige Temperaturen, Lufttrockenheit und Heizungsluft der Kopfhaut zusätzlich zu schaffen machen.
Um Schuppen auf dem Kopf zu reduzieren, kommen ganz verschiedenartige Behandlungsmöglichkeiten in Frage. Insbesondere im Rahmen einer Eigentherapie können die betroffenen Frauen oder Männer wirksame Arzneistoffe aus der Apotheke einsetzen, welche eine Entstehung der Kopfschuppen eindämmen. Diese Medikamente werden als Antipilzmittel oder Antimykotika bezeichnet und wirken vorwiegend gegen einen Hautpilz, welcher die Bildung der Kopfschuppen verursacht.
Die gute Nachricht vorweg: Eine echte Chlorallergie ist selten und geht weit über reine Hautreaktionen hinaus. Sie zeigt sich beispielsweise in Atemnot, Übelkeit oder tränenden Augen. Menschen mit sensibler Haut, Allergiker und Neurodermitiker reagieren allerdings häufig gereizt auf die Kombination aus Chlor, Wasser und Austrocknung durch langes Schwimmen. Deshalb solltest du nach dem Training sofort kurz lauwarm duschen. Falls du morgens schon ein Duschgel benutzt hast, lass es weg, nimm ansonsten eins mit pH-Wert von 5,5 oder ein rückfettendes Duschöl. Den Feuchtigkeitsverlust der Haut gleichst du mit fetthaltigen Cremes aus. Sehr trockene Haut kannst du auch schon vor dem Schwimmen mit einer speziellen Hautschutzcreme (ohne Paraffine!) schützen.
Grundsätzlich beschleunigt die Haut ihr Wachstum, um Krankheitserreger loszuwerden und sich vor schädlichen Einflüssen wie Trockenheit zu schützen. Es handelt sich also um einen Abwehrmechanismus: Indem die Haut mehr neue Zellen nachproduziert und ihre oberste Schicht schneller abwirft, versucht sie, die Gefahr schnellstmöglich vom Körper zu entfernen.
Sonnencreme mehrmals täglich auftragen: Sonnenbrand ist mehr als ein Hautproblem, weil er gefährliche Spätfolgen wie Hautkrebs verursachen kann. Durch Abrieb, Schweiß oder Baden im Pool oder Meer halten Sonnenschutzprodukte nur wenige Stunden, deshalb ist es wichtig, an einem sonnigen Tag mehr als einmal zur Sonnencreme zu greifen. Alle zwei Stunden sollte eine neue Schicht aufgetragen werden. 

Licht und Sonne sind zwei ganz hervorragende Naturheilmittel. Das bestimmte Mediziner die Sonne generell als schädlich betrachten, soll verstehen wer will. Aber vielleicht haben da auch einige in Biologie und Physiologie nicht richtig aufgepasst. Es kommt wie immer auf das richtige Maß an. Im Zusammenhang mit dem Vitamin D gehe ich da z.B. in meinem Beitrag: Böse Sonne - Gute Sonne ein oder in: Vorteile des Sonnenlichts.
Den Intimbereich ohne Seife/Duschgel waschen: Aufgepasst! Deine Geschlechtsteile sind quasi selbstreinigend, Frauen sollten es daher meiden, ihre Scheide mit Seife oder Duschgel zu reinigen, was ihren pH-Wert aus dem Gleichgewicht bringt. Der Abwehrmechanismus des Intimbereichs wird geschwächt und Krankheitserreger haben leichtes Spiel. Um Pilzinfektionen zu meiden, solltest du deine Scheide mit klarem, lauwarmen Wasser waschen - am besten mit den Händen, da Waschlappen und Schwämme zum Nährboden für Keime werden können.
Die Rosacea (Rosazea) ist eine entzündliche, chronische Erkrankung der Gesichtshaut, die schubweise verläuft. Sie beginnt mit Hautrötungen, im Bereich der Wangen und Nase. Später können sich dort Gefäßerweiterungen, Bläschen, Knötchen und Gewebeneubildungen entwickeln. Als Risikofaktoren kommen starke, langanhaltende Sonnenbäder, Hitze, heißes Baden und Duschen, Medikamente, Kaffee, Tee, Alkohol, Nikotin und Stress in Frage.
Schuppen sind nicht nur unangenehm, sondern auch weit verbreitet. Zu diesem Ergebnis kam eine Marktforschungsstudie über appinio im Auftrag von Dr. Wolff im Juni 2019. 763 Teilnehmer wurden zum Zustand ihrer Kopfhaut, ihrem Haarpflegeverhalten und Schuppenbefall befragt. Das Ergebnis: Fast die Hälfte der Männer litt oder leidet an Schuppen: 46% der Männer ab 14 Jahren sind von Schuppen betroffen.

Die Behandlung dieser Hautkrankheiten erfolgt durch eine geeignete Basispflege mit speziellen, fetthaltigen Waschlotionen sowie das Auftragen von Salben, welche die Entzündung und den Juckreiz eindämmen. Bei schwereren Hauterkrankungen reicht dies aber oft nicht zur Linderung der Beschwerden aus. In diesen Fällen können auch zusätzlich Arzneien, meist in Tablettenform, verschrieben werden.

Kopfschuppen: Die Haut erneuert sich in sieben bis 21 Tagen, Hornzellen lösen sich in Konglomeraten von 100 bis 1.000 Zellen ab. Die Kopfhaut ist fettig und feucht (seborrhoisch). Sie ist jedoch anders als bei der seborrhoischen Dermatitis nicht entzündet. Als Verursacher gelten auch hier Malassezia-Hefen, die allerdings geringere Krankheitsauswirkungen haben als beim seborrhoischen Ekzem. Kopfschuppen werden deshalb oft als "Minimalvariante" des seborrhoischen Ekzems angesehen.

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